Sieben junge Fliesenleger-Gesellen, allesamt Kammersieger aus Baden-Württemberg, stellten sich Mitte Oktober in der Steinbeisschule in Stuttgart dem Landesleistungswettbewerb. (Foto: Landesinnungsverband BW) (Foto: Landesinnungsverband BW)
Die frischgebackenen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Gesellen aus Baden-Württemberg hatten ein schwieriges Motiv umzusetzen, denn beim Landesleistungswettbewerb sind die Anforderungen um einiges höher als bei der Gesellenprüfung, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesinnungsverbandes Fliesen Baden-Württemberg. Der organisierte den Landesleistungswettbewerb in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Stuttgart.
Da die Handwerkskammer Freiburg in diesem Jahr Leitkammer war, wurden für die Prüfungsaufgabe das Freiburger Münster und die Schauinsland-Bahn gewählt. Den Wandbelag mit viel Schnitttechnik und Rundungen mussten die Gesellen aus verschiedenfarbigen Steingutfliesen auf einer Platte im Dünnbettverfahren herstellen.
Die dreiköpfige Prüfungskommission unter Vorsitz des Fliesenlegermeisters Willi Müller bewertete die Handfertigkeit und Sorgfalt der Bearbeitung sowie die Maßhaltigkeit und den optischen Eindruck und zeigte sich am Ende mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Landessieger der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger ist in diesem Jahr Erik Brie-Knöpfle aus Löffingen, aus dem Handwerkskammerbezirk Freiburg. Er darf nun am Bundesleistungswettbewerb teilnehmen, der vom 9. bis zum 11. November im baden-württembergischen Biberach stattfindet.
Dort wird er sich mit den besten Fliesenlegern aus dem gesamten Bundesgebiet messen. Das Berufsförderungswerk Fliesen Baden-Württemberg e.V. finanziert für den Landessieger ein Training, mit dem er sich auf den Bundesleistungswettbewerb vorbereiten kann.
Der zweite Landessieger, Marcel Heini, kommt aus dem Bezirk Konstanz, der dritte Landessieger, Kevin Ziegler aus dem Bezirk Stuttgart.
