Eine Photovoltaikanlage auf einem Dach vor Himmel mit Wolken Quelle: Pixabay
Photovoltaikanlagen sind nur eine der vielen Möglichkeiten, das Unternehmen nachhaltiger zu machen. Quelle: Pixabay

Betrieb

18. June 2021 | Teilen auf:

Energiespartipps: Mehr Nachhaltigkeit für Betriebe

Betriebe könnten Energie im zweistelligen Prozentbereich sparen – und damit Kosten, während sie sich gleichzeitig in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren. Doch welche Maßnahmen sind sinnvoll?

Wie Betriebe Energiekosten konkret senken können, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie sie die neue Technik optimal absichern, weiß Dr. Dominik Herrmann, Experte der Nürnberger Versicherung. Die jeweils optimalen Ansätze für mehr Nachhaltigkeit sind je nach Unternehmen unterschiedlich – einige passen jedoch immer: „Um Energie zu sparen, gibt es allerdings ein paar Stellschrauben, an denen fast jeder Betrieb drehen kann“, so Dr. Dominik Herrmann. Dies betrifft beispielsweise die Heizungsanlagen, die Beleuchtung, die Arbeitsplätze und Kühlräume, aber auch Druckluftanlagen sowie die gesamte IT.

70 Prozent Ersparnis durch die richtige Beleuchtung

Zunächst gilt es, einen Überblick über den unternehmenseigenen Energieverbrauch zu bekommen und Lösungen für eine Reduzierung zu finden. „Es kann hilfreich sein, alternativ oder zusätzlich einen Energieeffizienz-Berater zu beauftragen, der das Unternehmen auf mögliche Einsparpotentiale hin begutachtet“, empfiehlt Dr. Herrmann. Mögliche Maßnahmen zur Energiekostensenkung können beispielsweise eine Optimierung der Verdampfungs- und Kondensationstemperatur bei der Kühltechnik sein. Auch eine LED-Beleuchtung spart Energie – mit dem richtigen Beleuchtungskonzept können in Handwerk, Gewerbe und Industrie die Energiekosten im Durchschnitt um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.

Leitfaden fürs Energiemanagement

Wer für das Energiemanagement in seinem Unternehmen einen standardisierten Rahmen sucht, kann sich an einem Leitfaden orientieren, den das Umweltbundesamt zusammen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit entwickelt hat. Zudem zeigt der Leitfaden, wie der Zertifizierungsprozess zur Energiemanagementnorm ISO 50001 abläuft.

Fördermöglichkeiten nutzen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Betriebe, die ihre Energiekosten reduzieren möchten. Die Förderangebote umfassen zum Beispiel effizientere Technologie, die Sanierung des Firmengebäudes, den Austausch alter Heizungsanlagen oder den Einbau von Photovoltaikanlagen.

Neue Anlagen absichern

Für eine Photovoltaikanlage, eine neue Heizungsanlage oder eine neue IT-Anlage sind gegebenenfalls spezielle Versicherungen sinnvoll, beispielsweise über eine Photovoltaik- oder Elektronikversicherung, sinnvoll“, so Dr. Herrmann.

www.nuernberger.de