Die Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V. (GEV) hat erstmals ein Imagevideo produziert, das den Emicode einer breiteren Öffentlichkeit als Qualitäts- und Orientierungsmerkmal für sehr emissionsarme Bauwerkstoffe bekannt machen soll. (Foto: GEV)
Schon die Bildaufteilung der ersten Sequenz soll deutlich machen, worum es geht: Im Vordergrund liegt der Boden. Die handelnden Personen sieht man nur ansatzweise, ab der Hüfte abwärts. Klar wird dennoch, was sie tun: Kinder tollen barfuß auf dem Boden, ein Paar kommt sich näher, Hunde tapsen und springen durchs Bild, Menschen begegnen sich in einer Ankunftshalle. Es sind ganz alltägliche Bilder die zeigen sollen: Bodenaufbauten sind in Innenräumen allgegenwärtig.
Unsichtbare Stars
Damit stellt sich die Frage nach Emissionen aus dem Untergrund. „Ihre Familie wird es Ihnen danken, wenn Ihr Handwerker Klebstoffe und andere Bauprodukte mit dem EMICODE-Qualitätssiegel verarbeitet“, erläutert der Sprecher, während das eingeblendete EC 1PLUS-Siegel scheinbar unter dem Oberbelag verschwindet. Auf diese Weise wollen die Macher die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf „unsichtbare Stars“ lenken.
Unsichtbar, weil die unter dem Belag eingesetzten Produkte für jeden Nutzer verborgen sind. Stars, weil alle nach GEV-EMICODE als sehr emissionsarm (EC-1- und EC-1PLUS) zertifizierten Grundierungen, Spachtelmassen, Bodenbelagsklebstoffe oder Dämmunterlagen nachweislich die im Markt strengsten Emissions-Vorgaben erfüllen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem werden sie auch nach der Zertifizierung stichprobenartig von unabhängigen Instituten überprüft. Diese Form der Selbstkontrolle biete gegenwärtig kein anderes Umweltlabel, so die GEV. Demnach gewähren ausschließlich EC-1- und EC-1PLUS-zertifizierte Produkte die größtmögliche Sicherheit vor Raumluftbelastungen. „Ihrer Gesundheit zuliebe“, lautet die Botschaft des Kurz-Films.
Nächste Etappe der Kommunikationsstrategie
Mit dem Video will die GEV die eingeschlagene Kommunikationsstrategie in Richtung Endverbraucher fortführen. Bereits zu Jahresbeginn hatte sie unter dem Titel „Der unsichtbare Star!“ eine Broschüre erarbeitet, die Handwerkern als Informations- und Streumittel für Beratungsgespräche mit Verbrauchern dienen sollte. Mit dem Video, das sprachlich und visuell auf Wiedererkennung setzt, erreicht die Marketingkampagne nun ihre nächste Informationsstufe.
Den mehr als 70 Mitgliedsunternehmen wurde das Video zur Verfügung gestellt, so dass sie es in ihre eigenen Internetauftritte einbinden und bei Schulungen und Präsentationen einsetzen können, schreibt die GEV. Auch Boden- und Parkettleger sowie Maler und Raumausstatter können das Video für die Kundenberatung nutzen. Der Film ist über die GEV-Homepage verfügbar oder über die GEV-Geschäftsstelle in HD-Qualität erhältlich. Parallel wird das Video in die gängigen internationalen Sprachen übersetzt, im ersten Schritt ins Englische, Italienische und Niederländische. Auf Deutsch ist der knapp zwei Minuten lange Video-Clip ist auf der Internetseite der GEV zu sehen.
