Schwimmbadsanierung - Zwei Becken wurden im Thermalbad in Bad Griesbach saniert. Nachdem der alte Belag komplett zurückgebaut und der Untergrund mit Sandstrahlen und Fräsen vorbereitet worden war, bekamen die Becken einen neuen chemikalienbeständigen Abdichtungsund Belagsaufbau. Bernd Zitzelsberger und Ulrich Lauser (Foto: Bernd Zitzelsberger)
Seit das Thermalbad in Bad Griesbach Mitte der 70er-Jahre in Betrieb genommen wurde, hat es einen hohen Zuspruch erfahren. Viele Gäste besuchten seither das Heilbad in Bayerns Bäderdreieck, um im bis zu 60 °C warmen, fluoridhaltigen Natrium-Hydrogencarbonat-Mineralwasser ihre Beschwerden am Bewegungsapparat oder Rheumaerkrankungen zu therapieren.Das Thermalwasser sowie die für den Bäderbetrieb notwendige, intensive und regelmäßige Reinigung forderten allerdings ihren Tribut: So stand für das 1977 gebaute Becken 1 sowie das 1994/95 gebaute Becken 8 für vergangenen Sommer die Sanierung an. Es war zu Hohlstellen gekommen, vereinzelt hatten sich Fliesen gelöst und viele Fugen waren weitgehend ausgewaschen.
Die Sanierung sollte dauerhaft angelegt sein und einen möglichst langen und problemlosen Bäderbetrieb ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, war eine sehr enge Zusammenarbeit aller Beteiligten unabdingbar. Deshalb suchten Bernd Zitzelsberger vom ausführenden Verlegebetrieb Fliesen und Naturstein Süss aus Vilshofen-Alkofen, Helmut Witzlinger vom planenden Architekturbüro Witzlinger aus Vilshofen und Ulrich Lauser, Leiter der Kiesel-Anwendungstechnik, vor und während der Baumaßnahme immer wieder den direkten Kontakt, um alle notwendigen Arbeiten zu besprechen und abzustimmen. So konnten die gestalterischen Vorstellungen des Architekten technisch sicher in die Praxis umgesetzt werden.
