
2020-06-19T00:00:00Z Durch die Krise in die Zukunft
Zurzeit gibt es viele Ideen, wie das Baugewerbe die Corona-krise am besten übersteht: Die einen möchten beim Lohn sparen, die anderen fordern Investitionen, Dritte setzen auf Innovation. Während Politik, Verbände und Gewerkschaften Lösungen suchen, haben wir bei Handwerkskammern nachgefragt, wie es an der Basis aussieht. (Foto: Pixabay)
Die Zahlen ändern sich fast täglich: Zeigten die Umfragen der F+P-Redaktion im April eine noch weitestgehend stabile Fliesenbranche (siehe dazu den Bericht in der Rubrik „Rundschau“ in Ausgabe 6/2020), hat der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) kürzlich seine Umsatzprognose nach unten korrigiert. Wenn es gut läuft, bleibt demnach der Umsatz wie im Vorjahr, wahrscheinlich ist aber ein Rückgang um bis zu real fünf Prozent bei stärkerem Preiswettbewerb. Ein großes Problem sind laut ZDB die Steuerausfälle in der Coronakrise in Kombination mit höheren Sozialabgaben, die zulasten der Investitionen gehen, die die Kommunen eigentlich für Sanierungen geplant hatten. Entsprechend forderte der Verband vor der Tagung des Koalitionsausschusses, auf Investitionen für ein Hochfahren der deutschen Volkswirtschaft zu setzen: „Investitionen sind das A und O, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bekommen.
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