
2011-09-28T00:00:00Z Durch dick und dünn…
Das Arbeiten mit selbstverlaufenden Spachtelmassen gehört mittlerweile zum beruflichen Alltag eines Fliesenlegers. Welche Arten es gibt und was man bei der Verarbeitung alles beachten muss, will man folgenschwere Fehler vermeiden, erfahren Sie im folgenden Beitrag. (Foto: Sporo Bauchemie)
Die Entwicklung von in fließfähiger Konsistenz zu verarbeitenden, zementären Ausgleichsmassen begann vor etwa 30 Jahren. Zu dieser Zeit waren Fachbegriffe wie "selbstverlaufend" oder "selbstnivellierend" dem Großteil der Handwerkerschaft noch unbekannt, was nicht selten bei der Verarbeitung dieser neuen Produkte falsch interpretiert wurde und zu Beanstandungen oder sogar Schäden führte. Vergleichbare Produkte für dünnschichtige Ausgleichsarbeiten hatte es vorher schlichtweg noch nicht gegeben, jedenfalls nicht auf zementärer Basis. Fließestriche auf Calciumsulfatbasis existierten bereits einige Zeit, vor allem in der ehemaligen DDR, jedoch steckte auch diese Technologie noch in ihrer Anfangsphase und ließ sich zudem nicht uneingeschränkt auf dünnschichtige, zementäre Spachtelmassen übertragen.
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