
2017-09-19T00:00:00Z Dort abdichten, wo es durchtropft
Viele Schwimmbecken weisen Undichtheiten auf und verlieren aggressives chlorhaltiges Wasser, das durch diese Lecks in die Konstruktion eindringt und in der Folge Korrosionsschäden am Armierungsstahl der Betonbauteile verursacht. Längerfristig können die Schädigungen die Standsicherheit gefährden und eine kostenintensive Sanierung nach sich ziehen oder gar eine Schließung des Bades erforderlich machen. Mit nachträglichen Abdichtungsmaßnahmen an den Becken kann der Wasserdurchtritt an den Lecks mit vergleichsweise überschaubaren Kosten beseitigt werden. Selbst umfangreichere Maßnahmen, wie die Abdichtung des Beckenkopfes unter Beibehaltung der vorhandenen Rinnenausbildung, verursachen im Vergleich zu einer vollständigen Erneuerung deutlich geringere Kosten. Vorteilhaft für die Betreiber von Hallenbädern ist bei derartigen Maßnahmen auch die kurze Ausführungs- und Schließungszeit. (Foto: Thomas Runzheimer)
Unbemerkt von den Badegästen tropft es in vielen Hallenbädern durch Beckenköpfe und Decken (Abb. 1). Dadurch wird die Bausubstanz nachhaltig geschädigt, gleichermaßen die in den Unterkellerungen eingebaute Technik und Leitungen. Größere Schäden an der aufwendigen und teuren Technik werden meist durch die verantwortlichen Schwimmmeister vermieden. Mit einfallsreichen Provisorien leiten sie das eingedrungene Wasser ab, indem sie es mit Regenrinnen und Auffangbehältern von den empfindlichen Bauteilen fernhalten und so den Hallenbadbetrieb sicherstellen (Abb. 2).
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