Die gute Stube der Fliesen
Fliesen mit biblischem Inhalt schmücken alle Wände im Königspesel. (Foto: H. Schuster)

2018-01-24T00:00:00Z Die „gute Stube“ der Friesen

Nordfriesische Kapitänshäuser, deren Einrichtung bis heute weitgehend originalgetreu erhalten blieb, zeugen von der Wohnkultur der Seefahrer im 18. Jahrhundert. Besonders beliebte Mitbringsel von den Reisen waren kostbare holländische Fliesen, die zum Teil ganze Räume schmücken. Bestes Beispiel ist der Königspesel auf Hallig Hooge. (Foto: H. Schuster)

Die größte Touristenattraktion der Hanswarft, Hauptwarft der Hallig Hooge im nordfriesischen Wattenmeer, ist der Königspesel, eine ganz besonders kostbar ausgestattete Friesenstube aus dem 18. Jahrhundert. Der friesische Ausdruck „Pesel“ steht dabei für die „gute Stube“, die nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Taufen oder Weihnachten genutzt wurde. Die Bezeichnung „Königspesel“ geht zurück auf das Jahr 1825, als Hallig Hooge noch zum dänischen Hoheitsgebiet gehörte. Während einer Besichtigungsfahrt nach einer großen Sturmflut im Februar 1825 besuchte König Friedrich VI. von Dänemark die Hallig. Eine erneute Sturmflut machte seine Abfahrt unmöglich und so musste er die Nacht auf der Hallig bleiben.

Weiterlesen mit einem F+P Fliesen und Platten Abo.

Unser Jahres-Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Artikeln auf fliesenundplatten.de.
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

fup.article.abo.infotext.bottom

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Sie haben Ihre Zugangsdaten vergessen? Hier Zugangsdaten anfordern.

zuletzt editiert am 12. Juni 2025
Newsletter