Estrichpreis EPF 2017
Von links: Michael Schlag, BEB-Vorsitzender, Ronny Platzer von der Marmorveredelung Foerg & Weisheit und die Vertreter des Preisstifters, der Wego-Systembaustoffe GmbH, Mark Hamori und Dirk Radomski bei der Preisverleihung (Foto: Bayerische BauAkademie)

2017-07-18T00:00:00Z Deutscher Estrichpreis 2017 verliehen

Der Bundesverband Estrich und Belag (BEB) hat im Rahmen der EPF 2017 den Deutschen Estrichpreis verliehen. Die Auszeichnung ging an die Marmorveredelung Foerg & Weisheit GmbH aus Niederwürschnitz. (Foto: Bayerische BauAkademie)

Das Unternehmen erhielt den Preis für eine Bauleistung zur Nutzung einer ehemaligen Synagoge zu einer multifunktionalen Begegnungsstätte. Ausgezeichnet wurden insbesondere die Estricharbeiten im Kuppelsaal der Synagoge. Dabei sah sich die Marmorveredelung Foerg & Weisheit mit zahlreichen Problemstellungen konfrontiert: Für die komplizierten wegen Denkmalschutz notwendigen gestalterischen Vorgaben, den einschichtigen Aufbau in Terrazzo-Optik, eine größtmögliche Fläche ohne Fugen, den Einbau von radialen Fugen, die Fußbodenheizung und Elektranten, die Rezeptur mit bestmöglicher Betonsieblinie und eine optimale statische Bemessung der Estrichplatte fand das Unternehmen optimale Lösungen.

Im Vorfeld der aufwendigen Arbeiten wurden zur Beurteilung und Rezepturfindungen sichergestellte Bestandsstücke des vorhandenen Terrazzos und Betonwerksteins aufgearbeitet. Anhand der vorgefundenen Oberfläche wurden verschiedene Muster zur optischen Anpassung hergestellt. Die Jury kam übereinstimmend zu der Auffassung, dass die insgesamt ausgeführten Bauleistungen hervorragend gelungen waren und sprach dem Unternehmen deshalb die diesjährige Auszeichnung zu.

Mit der Preisverleihung lässt der Bundesverband Estrich und Belag dem Bauteil Estrich und den bauausführenden Betrieben auch öffentlichkeitswirksam eine Anerkennung zukommen. Erneut hatte sich das BEB-Fördermitglied Wego Systembaustoffe GmbH dazu bereit erklärt, den Deutschen Estrichpreis zu stiften. Neben der Urkunde erhielt der Preisträger in diesem Jahr einen Geldbetrag in Höhe von 1.500,- Euro.

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zuletzt editiert am 11. März 2021
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