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Agnes Tröger-Morguet aus Köln erhielt für die Sanierung von drei Bädern (Eltern-Kind-Bäder) im Zuge eines Bungalow-Umbaus den ersten Preis. (Fotos: Tobias Wies)

2015-03-19T00:00:00Z „Deutsche Fliese-Preis 2014”: BDIA Innenarchitektin Morguet überzeugte die Jury

Der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten lobte 2014 zum ersten Mal exklusiv für BDIA Mitglieder in Kooperation mit dem Industrieverband keramische Fliesen + Platten e.V. den „Deutsche Fliese-Preis 2014″ aus. Die Gewinnerbeiträge präsentieren sich überraschend innovativ oder außergewöhnlich schön. (Fotos: Tobias Wies)

Der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten lobte 2014 zum ersten Mal exklusiv für BDIA Mitglieder in Kooperation mit dem Industrieverband keramische Fliesen + Platten e. V. den „Deutsche Fliese-Preis 2014″ aus. Gesucht waren Projekte aus allen Aufgaben- und Nutzungsbereichen, in denen Fliesen überraschend innovativ oder außergewöhnlich schön eingesetzt wurden.

Den ersten Preis vergab die Jury an BDIA Innenarchitektin Agnes Tröger-Morguet aus Köln für die Sanierung von drei Bädern (Eltern-Kind-Bäder) im Zuge eines Bungalow-Umbaus. Eine „Special Mention“ erhielt BDIA Innenarchitektin Juliane Moldrzyk vom Berliner Büro raumdeuter für die Neugestaltung eines modernen Familienbades in einem ehemaligen Bauernhaus.

1. Preis: Badsanierung Bungalow von Agnes Morguet, Köln

Der Entwurf für die Eltern-Kind-Bäder hat die Jury in seiner zurückhaltenden Qualität überzeugt. Der überlegte Umgang mit der Fliese (Agrob Buchtal), das gekonnte Spiel mit Formaten, Verlegemustern und Farben erzeugt eine hochwertige, ruhige Atmosphäre. Schiefertöne und Sand, variierende Formate und deren ebenso durchdachte wie präzise Verarbeitung, erzeugen Kontraste und eine angenehme Spannung. Durch behutsame Eingriffe in die Bausubstanz wurde darüber hinaus das Tageslicht gesteuert. Ein insgesamt stimmiges Gesamtkonzept, das aus der geringen Grundfläche das Optimum herausholt und dabei die Vielseitigkeit der Fliese dokumentiert.

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Eines der drei Bäder von Innenarchitektin Agnes Tröger-Morguet

Stimmen der Jury:

„Reduziert auf das Maximum überzeugt mich dieser Entwurf in seiner klaren Konzeption und Ausgewogenheit. Angenehme Ruhe entsteht durch das gekonnte Spiel mit den Fliesen, die diesen Raum prägen und ihn dennoch lebendig wirken lassen. Einfach zeitlos schön – tiles at it’s best!

Sylvia Leydecker, Vizepräsidentin BDIA

„Mir gefällt an dem Entwurf die moderne, zeitlos-elegante Gestaltung, die aber im Detail ein feines Spiel der Fliesen-Formate und -Verlegung (Halbverband und Kreuzfuge)zeigt. Der Mix aus dunklen 'Schiefer'-Bodenfliesen sowie hellen Wandfliesen sorgt dabei für angenehme Kontraste und Spannung. Ein rundes Konzept, das sich für viele Bäder adaptieren ließe.“

Brit Dieckvoss, Redaktion + Projektleitung arcade

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Eine „Special Mention“ erhielt die Badsanierung in einem Bauernhaus von Juliane Moldrzyk, raumdeuter, aus Berlin. (Foto: Emmanuel Decouard)

2. Special-Mention: Badsanierung Bauernhaus von Juliane Moldrzyk, raumdeuter, Berlin

Das wohnliche Bauernhaus-Bad erhält eine „Special Mention“. Die Geradlinigkeit des Bades, die sorgfältige Ausarbeitung und die Einarbeitung des dekorativen Fliesenteppichs überzeugten die Jury in Ihrer Auswahl. Die Fliese (Zahna) wird hier minimalistisch und dekorativ zugleich eingesetzt, so die Jury.

Weitere Bilder der beiden Objekte sehen Sie hier...

www.fliesenverband.de

www.bdia.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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