Deutsche Bauchemie: „Verfuger-Workshop“ gestartet
Referenten und Veranstalter beim ersten Verfuger Workshop der Deutschen Bauchemie (v.r.): Fabian Pfeifer (BG Bau), Petra Fischer (Deutsche Bauchemie), Olaf Pretzsch (Dow Corning), Frank Boldt (Sika Deutschland), Frank Wörmann (Tremco illbruck), Thomas Stotten (Henkel), Thomas Vock (Baukeramik Vock), Norbert Schröter (Deutsche Bauchemie). Auf dem Bild fehlen Ralf Heinzmann (Sika Deutschland) und Jörg Teller (Kanzlei SMNG). (Foto: Deutsche Bauchemie)

2016-04-01T00:00:00Z Deutsche Bauchemie: „Verfuger-Workshop“ gestartet

Rund 50 Fachleute aus verarbeitenden Unternehmen und der Industrie waren der Einladung der Deutschen Bauchemie zum ersten „Verfuger-Workshop“ in Frankfurt gefolgt. Die vom Fachausschuss 7 „Baudichtstoffe“ organisierte Veranstaltung bot ein Themenspektrum von der Normung über die Technik bis hin zu Rechtsfragen. (Foto: Deutsche Bauchemie)

„Wir wollten mit diesem neuen Workshop-Format so nahe wie möglich an der Praxis der Zielgruppe sein“, erläuterte Norbert Schröter, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauchemie, „und dabei möglichst unterschiedliche Bereiche fachlich abdecken.“

Nach dem Eröffnungsbeitrag von Ralf Heinzmann (Sika Deutschland) über die Grundlagen der CE-Kennzeichnung und die für Dichtstoffe maßgebenden Normen EN 15651 beziehungsweise DIN 18540 informierten vier Referenten die Teilnehmer über mehrere Dichtstofftechnologien: PU-Systeme (Frank Boldt, Sika Deutschland), Silikone (Olaf Pretzsch, Dow Corning), Acrylate (Thomas Stotten, Henkel) und Silanmodifizierte Polymere SMP (Frank Wörmann, Tremco illbruck). Schwerpunkte waren unter anderem die spezifischen Eigenschaften und Anwendungsbereiche dieser Dichtstoffe am Bau.

Thomas Vock (Baukeramik Vock) gab Tipps zur Vermeidung von Verarbeitungsfehlern bei der elastischen Verfugung von keramischen Boden- und Wandbelägen. Wie geht man mit den vom Estricheinbau vorhandenen Randdämmstreifen fachgerecht um, welche Rolle spielen Mörtelreste in der Fuge und wie wird sie schließlich fachgerecht ausgeführt und geglättet? Diese und weitere Fragen beantwortete der Referent mit Bildbeispielen und Praxiserläuterungen.

Abschließend erläuterte Rechtsanwalt Jörg Teller von der Frankfurter Kanzlei SMNG das juristisch sicheren Vorgehen beim Abschluss von Verträgen und Vereinbarungen, beim Anmelden von Bedenken und dem Formulieren einer Behinderungsanzeige sowie bei der Durchführung einer Bauabnahme.

www.deutsche-bauchemie.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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