
2017-07-05T00:00:00Z Damit niemand unter Strom steht
Ordnungsgemäß ausgeführte elektrisch ableitfähige Keramikbeläge können in der Elektronikindustrie und in Chemieanlagen wirksam vor elektrostatischer Aufladung schützen. Nachfolgend werden die drei gängigen Ausführungsvarianten beschrieben. (Foto: PCI)
Computer, Handys und Navigationsgeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gesteuert werden diese technischen Wunderwerke durch Mikroprozessoren mit mehreren Millionen Transistoren pro Quadratmillimeter. Die winzigen Schaltkreise sind äußerst empfindlich. So kann durch bloßes Berühren mit Fingern der Chip zerstört werden, da die entstehende elektrostatische Entladung die gleiche Energiedichte aufweist wie ein Blitzeinschlag in einen Baum.
Elektrostatische Aufladung entsteht unter anderem durch das Reiben und Trennen ungleicher Werkstoffe. Beispiele dafür sind das Laufen auf einem Teppich, die Herstellung von Kunststofffolien, das Zerstäuben von Lacken et cetera.
Dabei lädt sich der Isolator mit der größeren Dielektrizitätskonstante positiv auf. Die Ladung verbleibt auf der Oberfläche des Werkstoffs und erzeugt elektrische Spannung. Risiken entstehen erst, ...
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