Giovanni Savorani ist designierter neuer Präsident des italienischen Herstellerverbands Confindustria Ceramica. Das hat der Verwaltungsrat des Verbands entschieden. Erfahrungsgemäß wird er dann bei der Mitgliederversammlung am 6. Juni 2018 auch gewählt werden. (Foto: Confindustria Ceramica)
Savorani bringt langjährige und umfangreiche Branchen-Erfahrungen mit. Er wird Vittorio Borelli ablösen, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Verfügung stand. Das Mandat hat eine Dauer von zwei Jahren. In der Regel erfolgt hieran eine Wiederwahl für weitere zwei Jahre. Der Entscheidung waren Sondierungsgespräche unter den Verbandsmitgliedern vorausgegangen. Diese Gespräche wurden von einer Kommission bestehend aus Franco Manfredini (Casalgrande Padana), Alfonso Panzani (Settecento) sowie Sergio Sassi (Emilceramica) geführt, alle drei bekannte Größen der italienischen Fliesenbranche, die auch schon das Präsidentenamt bekleidet haben. Während dieser Gespräche sei auch die allgemeine Wertschätzung für die Arbeit des scheidenden Verbandsvorsitzenden Vittorio Borelli deutlich geworden. Bei den Sondierungen habe es eine sehr klare Orientierung für Giovanni Savorani gegeben, hieß es.
Giovanni Savorani wurde in Faenza geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem technischen Abschluss am Staatlichen Institut für Kunst und Keramik in Faenza begann Savorani 1968 seine Tätigkeit in der Fliesenindustrie. Im Jahr 1987 trat er in die Gruppe Cooperativa Ceramica D´Imola, wo er das Werk Tossignano leitete. 1990 wechselte er als Vertriebsdirektor zum Anlagenbauer Sacmi. Nach vier Jahren kehrte er 1994 als General-Direktor der Ceramiche La Faenza zur Cooperativa Ceramica D´Imola zurück. Gut zehn Jahre später übernahm er im Mai 2005 die General-Direktion der Cooperativa Ceramica D´Imola. 2006 schließlich gründete er den Hersteller Gigacer Spa, dessen Vorstandvorsitzender er bis heute ist. Seit 2013 gehört er dem Verwaltungsrat der Confindustria Ceramica an und ist Mitglied der Kommission für Technische Normen. Die Gigacer betreibt in Faenza ein Werk mit einer Fertigungskapazität von 1,2 Millionen Quadratmetern. Das Unternehmen war eines der ersten mit einer „Linea Continua“ für die Herstellung von Fliesen in Großformaten und beschäftigt 73 Mitarbeiter. Savorani sprach seinen Unternehmer-Kollegen seinen Dank für das ihm entgegengebrachte Vertrauen aus. „Unser Verband hat in diesen Jahren gezeigt, wie der Einsatz und das Engagement der Unternehmen sehr wichtige Erfolge hervorbringen können. Dies geschieht in einem internationalen Kontext, der immer stärker durch Wettbewerb geprägt wird. Ich sichere Ihnen mein maximales Engagement zu, damit wir diesen Weg weitergehen können“, so Savorani.
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