CEPPO DI GRE
Vives zeigte die Serie „Ceppo di Gré“ (Wand) inklusive der Mosaikfliese „Aymaras“ und der Patchwork-Fliese „Oriyas Natural“ (Boden). (Foto: Vives)

2017-03-15T00:00:00Z Cevisama 2017: Besucherrekord aufgestellt

Mit mehr als 80.000 Besuchern hat die Cevisama 2017 die im Vorfeld geäußerten Erwartungen erfüllt und einen neuen Rekord aufgestellt. Hersteller, Vertriebshändler, Architekten, Innenausstatter und Planer informierten sich in Valencia ausgiebig über die Keramik- sowie Badausstattungstrends 2017 und bescherten den Messeverantwortlichen somit die seit langem erfolgreichste Cevisama. (Foto: Vives)

Entsprechend zufrieden zeigte sich Cevisama-Präsident Manuel Rubert mit dem Ergebnis und prognostizierte, dass die Cevisama 2018 „Geschichte schreiben wird”. „Die Aussteller haben uns gratuliert, selbst jene, bei denen es eine Menge Arbeit war, sie an Bord zu holen. Und einige andere Unternehmen, die in diesem Jahr nicht dabei waren, wollen 2018 bei der Cevisama als Austeller dabei sein“, so Rubert. Tatsächlich planen die Organisatoren bereits, eine neue Messehalle für das kommende Jahr einzurichten.

Investition und Innovation stärken den Export

Wie in jedem Jahr wurden auch dieses Mal wieder aktuelle Daten und Fakten des spanischen Fliesensektors im Rahmen der internationalen Pressekonferenz vorgestellt. Isidro Zarzoso, Präsident des Verbands der spanischen Keramikfliesenhersteller ASCER, erklärte, dass „Exporte heute gut 80 Prozent unserer Umsätze ausmachen“. Deutschland liegt als Zielland für spanische Fliesenexporte in Europa an dritter Stelle – weltweit auf Rang sieben. Allein 2016 wurden spanische Fliesen im Wert von 93,3 Millionen Euro in die Bundesrepublik exportiert. Das bedeutet einen Zuwachs von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Ascer-RuedaDePrensa-PremiosAscer-006
Isidro Zarzoso (3.v.r.) und seine Verbandskollegen waren mit der ASCER-Bilanz 2016 zufrieden. (Foto: Tile of Spain/ASCER)

Generell zeigen die vorläufigen Daten der Spanier für 2016 einen Anstieg sowohl im Inlandsabsatz als auch bei den Exporten auf. Gegenüber dem Vorjahr wuchs das Exportgeschäft 2016 um 4,8 Prozent, was auf die positiven Umsatzentwicklungen innerhalb der EU (+ 10,3 Prozent) und in den USA (+ 28 Prozent) zurückzuführen ist. Dabei geht es um Fliesen-Exporte in 191 Länder im Wert von 2.570 Millionen Euro – Spanien liege damit in Europa an der Spitze der Exportländer für keramische Wand- und Bodenbeläge. Der Gesamtumsatz der spanischen Fliesenhersteller stieg im letzten Jahr um 7,1 Prozent auf insgesamt 3.316 Millionen Euro.

Trends der Cevisama

Bei den mehr als 720 Austellern zeichneten sich verschiedene Richtungen ab. Manche setzten auf Terrazzo, wie Vives mit „Ceppo di Gré“. Die Serie ist in den Formaten 60 x 60, 59,3 x 59,3 und 59,3 x 119,3 Zentimeter sowie in den Grautönen „Elfenbein“, „Grau“ und „Zement“ erhältlich. Die Mosaikfliese „Aymaras“ oder die Patchwork-Fliese „Oriyas Natural“ bieten dazu passend kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu gab es neue Imitationen von Zementfliesen, beispielsweise bei Aparici mit der Kollektion „Venezia“, eine Bodenfliese mit geometrischen Motiven oder Blumenmustern. Neue Holzserien gab es natürlich genauso wie Fliesen mit Fischgrätenoptik, Cotto oder XXL-Fliesen. Zudem wurde auf traditionelle Keramik, sprich kleine Formate und Farben, gesetzt. Dazu finden Sie mehr in der Ausgabe 5/2017 von FLIESEN & PLATTEN.

www.cevisama.feriavalencia.com

Hier finden Sie noch ein paar Impressionen der Cevisama 2017:

Cevisama 2017

zuletzt editiert am 15. März 2021
Newsletter