ViSoft Cersaie
Step into the future: Am Stand von ViSoft können Holo- und VR-Brillen getestet werden. (Foto: sg)

2016-09-28T00:00:00Z Cersaie 2016: Räume virtuell erfahren

Ein wichtiges Messethema sind digitale Showrooms oder Brillen, die in virtuelle Welten entführen - vorausgesetzt die Software stimmt. (Foto: sg)

Sich in virtuellen Räumen bewegen? Eigene Grundrisse ins System laden und das neue Zuhause am Bildschirm planen? - Ja, das ist die Zukunft. Technik-Tools, die heute einzelne Vorreiter nutzen, sollen sich schnell im Markt etablieren, Industrie, Handel und Verlegern das Geschäft mit den Endverbrauchern erleichtern. Schließlich gibt es die "besten Fliesen aller Zeiten", da sind sich in Bologna alle einig.

So verschenkt zum Beispiel ViSoft auf der Messe VR-Brillen an seine Kunden. Diese können mit entsprechender Lizenz und wenig Aufwand Kunden die gewünschten Räume direkt vor Augen führen. Auch die Kunden selbst können steuernd in die Gestaltung eingreifen. Neben Brillen für virtuelle Realitäten stehen auch Holo-Brillen im Fokus. „Wir sehen in Holo-Brillen ein großes Potenzial“, erklärt ViSoft-Geschäftsführer Rainer Nissler. „Es ist für uns eine Weltpremiere; wir sind die ersten, die mit der Holo-Brille ein Bad darstellen.“ Ein anderes Konzept für einen digitalen Showroom hat Premiere bei der Steuler-Fliesengruppe. Das „Digitale Raumstudio“ bietet Endkunden und Händlern die Möglichkeit, mit nur einem Klick Fliesen in Beispielräumen zu verlegen. Anlass für die Entwicklung war die Tatsache, dass kein Händler Platz hat, alle großformatigen Fliesen in seiner Ausstellung zu zeigen. Dabei soll diese Software ausdrücklich keine Konkurrenz zu Visoft oder Palette sein, wie Andre Steiner von der Norddeutschen Steingut und Nordceram betont. Auch soll es keine Software der Steulergruppe sein, sondern eine Branchenlösung, an der sich möglichst viele Händler und Hersteller beteiligen sollen.

www.visoft.de

www.steuler-fliesen-gruppe.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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