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Sonnige Aussichten: Bosch ist gut in das Jubiläumsjahr gestartet und erwartet setzt auch weiterhin auf Wachstum. (Foto: Bosch)

2011-04-14T00:00:00Z Bosch startet gut ins neue Geschäftsjahr

Die Bosch-Gruppe geht nach eigenen Angaben gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervor: Im ersten Quartal des neuen Jahres gab es ebenso ein kräftiges Umsatzplus wie in der Bilanz des Vorjahres. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen sieht darum weiterhin günstige Wachstums- und Ertragsperspektiven. (Foto: Bosch)

Die Bosch-Gruppe feiert im Jahr 2011 ihr 125-jähriges Bestehen und ist gut in das Jubiläumsjahr gestartet: Der Gesamtumsatz stieg in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreswert um rund 15 Prozent. Bei der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart zeigte sich der Vorsitzende der Geschäftsführung, Franz Fehrenbach, deshalb zuversichtlich, "2011 beim Umsatz erstmals die Marke von 50 Milliarden Euro zu übertreffen". Ziel sei es, weiterhin eine Rendite vor Steuern von 7 bis 8 Prozent vom Umsatz zu erreichen.

Weil sich die weltweite Konjunktur 2010 deutlich besser entwickelte als ursprünglich erwartet, konnte Bosch seinen Umsatz im Jahr 2010 um 24 Prozent auf 47,3 Milliarden Euro steigern. Damit hat das Unternehmen das Vorkrisenniveau 2007 bereits um rund eine Milliarde Euro übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern erreichte im Berichtsjahr 3,5 Milliarden Euro gegenüber einem Vorjahresverlust von 1,2 Milliarden Euro. 2010 betrug die Umsatzrendite vor Steuern 7,4 Prozent - und lag damit bereits wieder im Ergebnis-Zielkorridor.

Energieeffiziente Elektrowerkzeuge

Im Geschäftsbereich Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik verzeichnete Bosch 2010 einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 10 Prozent. Für das Jahr 2011 sieht Bosch weiterhin einen positiven Trend, gerade bei der Nachfrage nach Konsumgütern wie energieeffiziente Hausgeräte und Elektrowerkzeuge. Einen zusätzlichen Impuls erwartet der Geschäftsbereich Thermotechnik von der Markteinführung einer Hybridtherme, die die Stärken von Gas-Brennwertgerät und Luft-Wärmepumpe kombinieren soll.

In der Kraftfahrzeugtechnik erhöhte Bosch 2010 den Umsatz um 29 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro und erreichte ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) von 2,3 Milliarden Euro. Damit erzielte dieser Bereich die größten Verbesserungen. Der Unternehmensbereich Industrietechnik erreichte trotz der erst ab Mitte vergangenen Jahres einsetzenden Konjunkturerholung die höchste

Zuwachsrate: Der Umsatz stieg um 30 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Dabei spielten Konsolidierungseffekte durch die Einbeziehung der aleo solar AG eine wesentliche Rolle. Ohne diese Effekte betrug das Umsatzwachstum in der Industrietechnik gut 20 Prozent.

Europa ist und bleibt wichtigstes Standbein

Europa ist mit einem Umsatzanteil von 59 Prozent nach wie vor das wichtigste Standbein, schreibt Bosch. Der Umsatz erreichte in dieser Region im vergangenen Jahr 27,7 Milliarden Euro. Rund 70 Prozent der Investitionen in Sachanlagen sollen 2011 europäischen Standorten zugute kommen. So beginnt das Unternehmen zum Beispiel noch in diesem Jahr mit dem Neubau des Zentrums für Grundlagenforschung und Vorausentwicklung in Renningen bei Stuttgart.

www.bosch.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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