
2019-03-21T00:00:00Z Bestimmung der Biegezugspannung
Um einen schnellen Baufortschritt zu gewährleisten, oder mögliche Risse im Untergrund zu überbrücken, werden vermehrt Entkopplungsmatten unter Fliesenbelägen angeordnet. Der nachfolgende Artikel stellt eine neue Bemessungsmethode in Tabellenform vor, mit der die Biegezugspannungen entkoppelter Fliesenbeläge berechnet werden können. (Foto: Grollmisch)
So einfach eine derartige Konstruktion auszuführen ist, so schwierig ist es bei genauerer Betrachtung, eine Aussage über die Tragfähigkeit dieses „Sandwichelements“ (Abb. 1) zu treffen. Die Aussagen der Hersteller und der Baufachleute beruhen hauptsächlich auf Erfahrungen mit dieser Bauweise. Natürlich weiß man, dass eine starre Fliesenschale auf einer nachgiebigen Entkopplungsmatte nicht so hoch belastet werden kann wie ein direkt verklebter Fliesenbelag mit einem Dünnbettmörtel. Zur Bemessung zieht man dann in der Regel [1] heran und gibt eine Fliesendicke nach Bild 5 und der zugehörigen Beanspruchungsgruppe aus dem erwähnten Merkblatt vor.
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