„Berliner Fliesenbilder –Kinder gestalten ihren Stadtraum“, heißt ein neues Buch, das degewo jetzt aufgelegt hat. Es beschreibt auf 112 Seiten das langjährige Fliesenbilder-Projekt von Berlins führendem Wohnungsunternehmen. (Foto: Degewo)
In den vergangenen vier Jahren bemalten fast 3 000 Schülerinnen und Schüler ebenso viele Fliesen und ließen Markenzeichen vor allem in der südlichen Gropiusstadt sowie im Weddinger Brunnenviertel entstehen.
In Zusammenarbeit mit 14 Berliner Schulen sind seit 2010 großflächige Fliesenbilder an sieben verschiedenen Orten gemalt worden. Die entstandenen Bilder sollen nicht nur graue Durchgänge, U-Bahnhöfe und Häuserwände verschönern, sie gebe der Nachbarschaft auch ein ganz neues Gesicht.
„Wir wollen, dass unsere Mieter und vor allem Kinder und Jugendliche sich in ihren Quartieren zu Hause fühlen. Diesem Ziel kommen wir näher, indem wir ihnen die Möglichkeit geben ihre Umgebung selbst mitzugestalten“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka. Die Schülerinnen und Schüler bemalten nicht nur jede Fliese per Hand. Im Vorfeld recherchierten sie Fragen wie „Wer war Paul Klee?“ oder „Wer war Emil Wutzky?“. Sie erfanden eigene Geschichten, besuchten Museen und erkundeten ihren Kiez. „Mitwirken macht stolz, schafft Identität und Heimatgefühl und fördert den Gestaltungswillen“, ergänzt Ingke Brodersen, die Autorin des Buches. degewo, angeblich größter Vermieter in der südlichen Gropiusstadt und im Brunnenviertel, finanzierte die Fliesen, Farben und Pinsel für das Projekt und stellte zudem die Hausfassaden zur Verfügung.
Das Buch ist nicht im Buchhandel erhältlich, kann aber kostenfrei unter presse@degewo.de angefordert werden.
