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Entscheidend für die hohe Biegezugfestigkeit eines Rüttelbodens ist der Verbund zwischen Bodenbelag und Estrich. (Foto: Argelith)

2013-07-22T00:00:00Z Beläge für hohe Belastungen (Teil 3)

Im dritten und letzten Teil unserer Serie beschäftigt sich der Autor mit verschiedenen Parametern, die die Tragfähigkeit von Rüttelböden beeinflussen. (Foto: Argelith)

Im Rahmen der Bewertung der Tragfähigkeit von Rüttelböden stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern die Biegezugfestigkeit beziehungsweise Tragfähigkeit der Konstruktion durch die aufsitzenden keramischen Platten gesteigert werden kann. Diesbezüglich ist festzustellen, dass aufgrund der hohen Belastung bei der Herstellung von Rüttelböden nur keramische Platten hoher Güte zur Anwendung kommen sollten. So sollten die keramischen Platten gemäß den einschlägigen Regelwerken nicht zu groß sein (Kantenlängen < 30 Zentimeter und eine Formatfläche von < 900 Quadratzentimeter und bei starker Beanspruchung von < 425 Quadratzentimeter); je nach Beanspruchung und vereinbarter Technischer Regel eine Dicke von > 12 beziehungsweise > 14 Millimetern und bei starker Beanspruchung von > 18 Millimeter aufweisen sowie eine Bruchkraft von > 3.000 Newton beziehungsweise gemäß dem ZDB Merkblatt [L 9] für hochbelastete Beläge der Beanspruchungsgruppe V eine Bruchkraft von > 8.000 Newton besitzen.

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zuletzt editiert am 11. März 2021
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