Mehr Aufträge, mehr Umsatz, mehr Beschäftigte: Die Konjunkturdaten für das Bauhauptgewerbe zeigen einen positiven Jahresbeginn, wie der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) meldet. Das Auftragsvolumen hat zum Jahresanfang mit 46 Milliarden Euro den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. (Foto: ZDB)
„Die Nachfrage nach Bauleistungen reißt nicht ab. Wir verzeichnen im Januar einen Orderzugang von fast sechs Milliarden Euro, das sind fast 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Bauwirtschaft wird die Konjunkturentwicklung in Deutschland in diesem Jahr wesentlich stützen. Wir zeigen: Während die gesamtwirtschaftliche Entwicklung durch globale Unsicherheiten beeinträchtigt wird, ist auf die überwiegend mittelständisch geprägte Bauwirtschaft in Deutschland Verlass“, kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB, die Zahlen.
Im Januar 2019 haben laut Daten des Statistischen Bundesamtes die Betriebe im Bauhauptgewerbe mit mehr als 20 Beschäftigten einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro erzielt, das sind zehn Prozent mehr als im Januar 2018. Mit rund 10.000 Beschäftigten mehr als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr verzeichneten die Unternehmen außerdem einen für Jahresbeginn sehr hohen Beschäftigungsstand.
