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Das Baugewerbe bietet gute Perspektiven für eine Karriere, sagt der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. (Foto: ZDB)

2012-09-03T00:00:00Z Baugewerbe sieht gute Perspektiven für eine Karriere am Bau

Das neue Ausbildungsjahr läuft und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sieht gute Perspektiven für eine Karriere am Bau: die Azubis seien zufrieden und das bundeseinheitliche System der Aufstiegsfortbildung sorge für hervorragende Karrieremöglichkeiten. (Foto: ZDB)

Etwa 80 Prozent der Lehrlinge am Bau werden von den Inhaber geführten, mittelständischen Unternehmen des deutschen Baugewerbes ausgebildet, schreibt der Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes. "Dieser hohe Prozentsatz macht deutlich, wie sehr das Baugewerbe seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt", erklärt der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Felix Pakleppa.

Insgesamt investiere die Branche rund 300 Mio. Euro in die Ausbildung ihres Berufsnachwuchses. Dabei sei die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund für das Baugewerbe kein Fremdwort, sondern jahrelang geübte Praxis, betonte der Hauptgeschäftsführer.

Die Bauwirtschaft habe mit den Strukturen der Ausbildungsordnung und der Unterrichtung der Auszubildenden in den überbetrieblichen Ausbildungszentren die Grundlagen gelegt, sich auf die sich verändernden technischen Anforderungen, wie z.B. im Bereich der energetischen Gebäudesanierung, einzustellen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Ausbildungsordnung sei inhaltlich flexibel, die Herausbildung beruflicher Handlungskompetenz stehe im Mittelpunkt.

Eine aktuelle Studie der SOKA-Bau und des FAZ-Instituts habe gezeigt, dass die Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in einem der 18 Berufe am Bau entschieden haben, mit ihrer aktuellen Berufsausbildung am Bau zufrieden (93,5 %) sind, ein Viertel von ihnen gab an, sogar sehr zufrieden (24,8 %) zu sein. Fast neun von zehn Auszubildenden äußerten sich positiv über den eigenen Ausbildungsbetrieb, gut jeder zweite sogar sehr positiv. Das allseits bemühte Vorurteil, eine Berufsausbildung in der Bauwirtschaft sei meist nur zweite oder dritte Wahl, sei damit eindrucksvoll widerlegt.

Vor allem drei Kriterien geben den Ausschlag, wenn es darum geht, sich für einen Ausbildungsberuf zu entscheiden, so der ZDB: der Spaß an der Arbeit, die Berufsperspektiven im Anschluss an die Ausbildung sowie der Praxisnutzen. "Eine Ausbildung am Bau erfüllt all diese Kriterien", betont Pakleppa.

Mit der Entwicklung eines bundeseinheitlichen Systems der Aufstiegsfortbildung, vom Vorarbeiter, über den Werkpolier bis hin zum Geprüften Polier, sei nun auch der letzte Baustein hinzugefügt worden. Damit biete die Branche hervorragende Karrieremöglichkeiten für junge Menschen. "Nicht zuletzt die Möglichkeit, nach erfolgreicher Gesellenprüfung den Meister zu machen und damit den Weg des selbstständigen Unternehmers bzw. der Unternehmerin einzuschlagen, macht eine Ausbildung im Baugewerbe so attraktiv, so Pakleppa.

www.zdb.de

zuletzt editiert am 11. März 2021
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