Pakleppa
Felix Pakleppa begrüßt die Entscheidung des Bundestags, sieht aber auf politischer Seite noch weiteren Nachbesserungsbedarf. (Foto: ZDB)

2014-06-26T00:00:00Z Baugewerbe: Politik stellt Mittel für „altersgerechten Umbau“ bereit

Der Deutsche Bundestag ein neues Programm zur Förderung des generationengerechten Umbaus „Altersgerecht Umbauen“ mit Investitionszuschüssen in Höhe von 10 Millionen Euro aufgelegt. ZDB-Hauptgeschäftsführer Pakleppa begrüßt die Entscheidung. (Foto: ZDB)

Das bestehende KfW-Darlehensprogramm wird um eine Zuschussvariante ergänzt und die Förderung des altersgerechten Umbaus gewinnt eine neue Qualität. Der Deutsche Bundestag hat das neue Programm „ Altersgerecht Umbauen “ mit Investitionszuschüssen von 10 Millionen aufgelegt. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes: „Damit ist eine wichtige Forderung des Baugewerbes umgesetzt und eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages erfüllt. Das neue Programm ist ein wichtiges politisches Signal für den richtigen Umgang mit der demografischen Entwicklung in unserem Land.“ 

Altersgerecht Umbauen als Geschäftsfeld für das Handwerk

Die Zahl der Menschen ab 65 wird sich in den kommenden Jahren stark erhöhen. Aufgrund von altersbedingten Mobilitätseinschränkungen wird der Bedarf an barrierefreiem/-armem Wohnraum stark ansteigen. Aber nur circa ein Prozent des Wohnungsbestandes (etwa 0,5 Millionen Wohnungen) ist altersgerecht. Nötig sind in den nächsten Jahren jedoch 3 Millionen altersgerechte Wohnungen . Das Programm soll älteren Menschen den Verbleib in der eigenen Wohnung auch im Pflegefall ermöglichen. Der individuelle und gesellschaftliche Nutzen ist erheblich, möchte doch die ganz große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger bis zuletzt in der eigenen Wohnung leben können.

Pakleppa: „2012 wurde das erfolgreiche Zuschuss-Programm gestrichen. Das hatte zur Folge, dass die Zahl der altersgerechten Modernisierungen stark zurückgegangen ist. Der Wiedereinstieg in die Förderung des altersgerechten Umbaus zeigt die Notwendigkeit auf, sich verstärkt mit der demografischen Entwicklung zu befassen.“
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zuletzt editiert am 11. März 2021
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