Der BAKA Bundesverband Altbauerneuerung mit den Projekten Klimaschutz, Innovation und Bildung hat zu seinem 50-jährigen Bestehen an die Politik appelliert, bei der Erreichung der Klimaziele die Altbauerneuerung stärker in den Fokus zu nehmen. Das Handwerk müsse gewerkeübergreifend zusammenarbeiten. (Foto: BAKA)
In ihrem Grußwort zum Jubiläum bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel das Motto des Vereins „Klimaschutz – Innovation – Bildung“ als „Dreiklang“. Dies sieht der BAKA als Aufforderung zur politischen Einmischung. Graue Energie müsse nachhaltig genutzt werden, damit weniger neue Energie verbraucht werde. Zudem müsse der Baubestand nachhaltig eingebunden werden, indem vorhandene Baustoffe wiederverwendet und neue, zukunftweisende Komponenten entwickelt würden. Die Klimaziele könnten ohne zukunftsfähigen, klimaneutralen Gebäudebestand nicht erreicht werden, denn Gebäude verursachten rund 40 Prozent des Co 2 -Austoßes. Die Altbauerneuerung schreite aber zu langsam voran. Deswegen dürfe die Politik die Altbauerneuerung nicht nachrangig behandeln.
Für das Handwerk sieht der BAKA komplexer werdende Anforderungen bei Sanierungen im Bestand. Diese Entwicklung erfordere eine gewerkeübergreifende Qualifizierung von Handwerkern und Planern. In der BAKA-Bildungsoffensive 2050 wird die handwerkliche Erstausbildung ergänzt mit einem nachhaltigen Fortbildungskonzept und Wissentransfer zwischen Planern und Handwerk.
