Die Werkzeugkoffer-Manufaktur B&W International produziert für jeden Einsatz den passenden Werkzeugkoffer. Insgesamt 27 Arbeitsschritte sind nötig, um einen Werkzeugkoffer im so genannten „Tiefzieh-Verfahren“ innerhalb von 45 Minuten fertig zu stellen. Jedes Produkt ist reine Handarbeit. (Foto B&W International)
Thermoverformung, Rahmenverbindung, Montage von Stoßkantenschutz, Schlössern und Griff – das ist nur ein Auszug aus den insgesamt 27 Arbeitsschritten, die für die Montage eines B&W-Werkzeugkoffers nötig sind. Dabei werden alle Kofferserien in Handarbeit gefertigt.
„So ein Werkzeugkoffer lässt sich nicht automatisiert produzieren. Hier bedarf es Fachpersonal, das alle Komponenten individuell zusammenbaut. Wenn Sie mal hochrechnen, wie oft so ein Koffer tagtäglich in einer staubigen, feuchten oder dreckigen Umgebung bewegt wird, dann müssen alle Einzelteile halten, um Werkzeug oder hochsensible Technik zu schützen. Die Kunden verlassen sich dabei auf die saubere Fertigung ihres ständigen Begleiters“, sagt Geschäftsführer Dirk Uhlenbrock.
Aus robustem ABS-Kunststoff gefertigt
Für die Produktion der Außenhülle wird eine Kunststoffplatte erhitzt und anschließend „aufgeblasen“. Eine Fertigungsmaschine fährt dann in die erzeugte Blase und zieht das Material aus hochfestem, nahezu unzerstörbarem, schlagstabilem ABS-Kunststoff mittels eines Vakuums auf die Außenhaut und man erhält so die Schalen für die Koffer „easy“, „run“ und „vol“ der Serie „profi.cases“.
Eine Steigerung in Sachen Haltbarkeit sind die „top.cases“ aus dem Hause B&W International, die auf die gleiche Art und Weise hergestellt werden. Das Material ist jedoch aus einem hoch verdichteten Polyethylen. Dieses ist weicher und verarbeitet Schläge und Stöße daher besser. Die Verwendung der top.cases-Serie ist dann zu empfehlen, wenn die Koffer auch per Flugzeug transportiert werden sollen.
Kostenloser Ersatzteilservice
Ist ein Fliesenleger zum Beispiel am Tag auf drei Montage-Einsätzen, so sind das bei 200 Arbeitstagen im Jahr alleine 1.200 Bewegungen aus dem Fahrzeug auf die Baustelle und umgekehrt. Dazu kommen Stöße, Staub und Feuchtigkeit bei unterschiedlichen Temperaturen, die das Material beanspruchen können. „Der Job eines solchen Koffers ist vielseitig und dabei reine Schwerstarbeit. Sollte der Koffer wider Erwarten mal zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, gibt es unseren kostenlosen Ersatzteilservice hier in Ibbenbüren. Unser Werkstattleiter Werner Dierkes kümmert sich darum, dass der Patient schnell wieder im Einsatz ist“, so Dirk Uhlenbrock abschließend.
Werkzeugkoffer mit Firmenlogo
Verarbeitet werden leichte Aluminium-Bauteile für den Rahmen des Koffers, der mit den bruchsicheren und kratzfesten Kunststoff-Elementen verbunden wird. Auch das Innenleben eines Werkzeugkoffers werde ständig weiterentwickelt. Neben den klassischen Werkzeug-Steckfächern können B&W-Kunden auf das neue, sehr leichte Trennsystem aus Aluminium, zurückgreifen, das von jedem Käufer individuell angepasst werden kann.
Ab einer Stückzahl von 100 Stück kann auch die Inneneinrichtung an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden. Ebenso gilt dies für die Fertigung von Schaumkonturteilen, welche in die Bodenschale eingebracht werden können. Das Gleiche gilt für eine Prägung des Firmen-Logos auf der Kofferschale. Ein bombierter Aufkleber mit Firmenlogo ist schon bei kleinerer Auflage möglich. Auf die in Handarbeit gefertigten Werkzeugkoffer gewährt der Hersteller zwei Jahre Garantie.
