Der Wittener Bauchemiespezialist Ardex ist neues Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB). Die DGNB ist ein Zusammenschluss von Experten aus der gesamten Bau- und Immobilienwirtschaft. Sie verfolgt das Ziel, Wege und Lösungen aufzuzeigen und zu fördern, die nachhaltiges Bauen ermöglichen. (Foto: Ardex)
Für das konzernfreie, mittelständische Familienunternehmen sei die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit nicht neu, sondern integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit der jetzt erfolgten Mitgliedschaft sieht Ardex noch mehr Möglichkeiten, das Thema nach außen zu tragen und wirksam mitzugestalten.
Ardex habe sich über zahlreiche bestehende Aktivitäten hinaus für ein Engagement bei der DGNB entschieden, betont Stephan Bülle, Leiter des Marketings bei der Ardex GmbH.
"Als Unternehmen, das in vielen Produktsegmenten vertreten ist, verbinden wir damit auch den Wunsch, an zuverlässigen, kundenfreundlichen und weit reichend verwertbaren Kennzeichnungen und Zertifizierungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt mitwirken zu können."
Nachhaltigkeit sei eines der bestimmenden Zukunftsthemen unserer Zeit. Im Mittelpunkt stehe die Balance von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten. Dies erfordere zugleich einen äußerst effizienten Wertschöpfungsprozess.
Gütesiegel für Nachhaltigkeit
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wurde am 25. Juni 2007 in Stuttgart gegründet. Ihr Ziel ist es, ein deutsches Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen auf- und auszubauen. Dieses umfasst die Planung von Gebäuden ebenso wie deren Ausführung und -Nutzung. Mit dem Deutschen Gütesiegel "Nachhaltiges Bauen" sollen besonders umweltfreundliche, ressourcensparende, wirtschaftlich effiziente und für den Nutzerkomfort optimierte Gebäude ausgezeichnet werden.
Bisher konzentrierte sich die DGNB auf Neubauten in Kategorien wie "Büro- und Verwaltungsgebäude", "Handelsbauten" oder "Bildungsbauten". Seit kurzem hat sie ihre Arbeit auf den "Neubau Wohngebäude" ausgeweitet. Weitere Kategorien auch für Bestandsbauten sollen folgen.
