Spachtelmasse wird auf einer Wand verteilt
Das erste gelabelte Produkt ist ein Leichtspachtel. (Quelle: Ardex)

Industrie

04. March 2022 | Teilen auf:

Ardex führt neues Ökolabel ein

Welche Produkte sind besonders nachhaltig? Das können Verarbeiter jetzt mit Hilfe des neuen Ardex-Labels „Ecobuild Technology“ sehen. Es kennzeichnet Ardex-Produkte, die wichtige Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Das Label berücksichtigt den Anteil nachwachsender Rohstoffe, den CO2-Ausstoß bei der Produktion und die Schadstoffemission nach der Verarbeitung. Aber auch technische Kriterien – etwa wie ergiebig das Produkt ist – spielen eine Rolle. Als erstes Produkt trägt „Ardex A 828 Comfort“ ab März das „Ecobuild“-Label. Weitere werden im Laufe des Jahres folgen.

Nachhaltiges Bauen wird immer wichtiger – und damit wächst auch der Wunsch des Handwerks, nachhaltige Produkte schnell und einfach zu erkennen. „Nachhaltigkeit hat bei Ardex seit Jahren eine hohe Priorität. So sind bereits sehr viele unserer Produkte besonders emissionsarm und umweltschonend“, sagt Dr. Hubert Motzet, als Geschäftsführer Forschung & Entwicklung zuständig für Nachhaltigkeitsthemen. „Allein in Deutschland sind mehr als 96 Prozent unserer Produkte als sehr emissionsarm eingestuft.“

Leichtspachtel mit „Ecobuild“-Label

Das erste „Ecobuild“-Produkt ist der Ultra-Leichtspachtel „Ardex A 828 Comfort“. „Den Leichtspachtel haben wir vor drei Jahren auf Basis des klassischen ‚A 828‘, der vielen bereits seit über 40 Jahren als ‚Ardumur‘ bekannt ist, entwickelt. Schon zu diesem Zeitpunkt lag der Schwerpunkt auf technischer Performance und Nachhaltigkeit. Dazu gehört beispielsweise, dass das Produkt um rund 30 Prozent ergiebiger ist, also einen sehr niedrigen Verbrauch hat.“ Hinzu kommen Rohstoffe, die besonders ökologisch sind, CO2 einsparen und insgesamt als sehr emissionsarm eingestuft sind.

Das neue Label „Ecobuild Technology“ (Quelle: Ardex)

Gleiche Rezeptur

Die Qualitäts- und Verarbeitungseigenschaften des Produkts verändern sich nicht, wie Dr. Motzet betont: „Allerdings können wir mit dem sogenannten Massenbilanzverfahren unseren ökologischen Fußabdruck verringern. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Ökostrom: Bei der Produktion können wir durch den Einsatz biobasierter Rohstoffe auf fossile Rohstoffe verzichten.”

zuletzt editiert am 09.03.2022