Möglichen Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit der Oberflächenbeschaffenheit zementgebundener Industrieböden will der Bundesverband Estrich und Belag (BEB) entgegen wirken: Zwei Arbeitkreise haben dazu ein neues Arbeits- und Hinweisblatt herausgegeben.
Das neue Arbeits- und Hinweisblatt zum Thema "Oberflächenbeschaffenheit von zementgebundenen Industrieböden" soll eine Hilfestellung für die Einordnung der unterschiedlichen Oberflächen sein und damit mehr Klarheit für Planer, Bauausführende und Bauherren geben, schreibt der BEB.
Im Hauptteil des Hinweisblattes beschreiben die Autoren die unterschiedlichen Einflüsse auf die Oberflächenbeschaffenheit. Dabei gehen sie auf die Bedeutung der Bauweise für die Beschaffenheit der Oberfläche ebenso ein wie auf material-, umgebungs- und verarbeitungsbedingte Einflüsse. Des Weiteren erörtern sie handwerkliche Einflüsse bei maschinell geglätteten Oberflächen sowie Einflüsse aus der Nutzung und Instandhaltung.
Drei Anforderungsbereiche
In der Systematik werden drei Anforderungsbereiche erläutert: Bereiche mit ausschließlich funktionalen Anforderungen, solche mit überwiegend funktionalen Anforderungen sowie Bereiche mit vorrangig optischen Anforderungen. Erörterungen zur Frage der Übereinstimmung beispielsweise mit Referenzobjekten, dem Zeitpunkt der Beurteilung sowie der Bewertung schließen das zweiseitige Informationsblatt ab.
Das Arbeits- und Hinweisblatt "Oberflächenbeschaffenheit von zementgebundenen Industrieböden" wird in der BEB-Sammelmappe unter der Register-Nummer 5.6 geführt. Erhältlich ist die Veröffentlichung zum Preis von 6,50 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, Porto und Verpackung entweder durch den Web-Shop auf der Internetseite des BEB oder per Fax: 02241-39739-69.