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Verbands-Präsident Franco Manfredini überbrachte schlechte Nachrichten für die itralienische Fliesenindustrie. (Foto: Confindustria Ceramica)

2013-02-05T00:00:00Z 2012 war ein schlechtes Jahr für die italienische Fliesenindustrie

Italiens Fliesenindustrie blickt auf ein enttäuschendes Jahr 2012 zurück: Bedingt durch die Krise der öffentlichen Haushalte sind die Fliesenverkäufe in Italien stark zurückgegangen. Die Verluste im Inland drücken auch die gesamten Verkaufsergebnisse. (Foto: Confindustria Ceramica)

2012 war kein gutes Jahr für Italiens Fliesenindustrie. Wegen der Krise der öffentlichen Haushalte, die sich über die Banken massiv auf Immobilienfinanzierungen und Bautätigkeit auswirkt, sind die Fliesenverkäufe in Italien um 17 Prozent zurückgegangen, berichtete der Präsident des italienischen Herstellerverbandes Franco Manfredini auf einer Pressekonferenz.

Die italienische Fliesenindustrie hat im Jahr 2012 etwa 95 Mio. Quadratmeter (2011: 114,9 Mio./2009: 165 Mio.) in Italien abgesetzt. Der Rückgang im Jahr 2012 belief sich in absoluten Zahlen auf ungefähr 20 Mio. Quadratmeter. Die Verluste im Inland drücken auch die gesamten Verkaufsergebnisse um 7,3 Prozent. Das sei eines der historisch schlechtesten Ergebnisse, so der Verband in seiner Mitteilung. Der Durchschnittspreis verbesserte sich allerdings um 5,3 Prozent.

Gute Impulse verzeichneten die Unternehmen aus den Überseemärkten wie z. B. die Vereinigten Staaten (+ 6 Prozent) sowie die Golfregion (6,6 Prozent). Westeuropa stagniert mit einem geringen Plus von 0,4 Prozent.

Nach den Worten von Präsident Franco Manfredini ist in Italien auf mittlere Sicht nicht mit einer Erholung der Nachfrage zu rechnen. Als Antwort bleibe der italienischen Industrie eine Forcierung der Produktinnovation, ein verstärktes Engagement im italienischen Renovierungsmarkt sowie eine Weiterverfolgung der Exportstrategie.

www.confindustriaceramica.it

zuletzt editiert am 23. Mai 2025
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