Der Hauptsitz der „Fundación Laboral de la Construcción de la Comunidad Valenciana“ (Quelle: Mikel Muruzabal)
Der Gewinner in der Kategorie Architektur ist der neue Hauptsitz der „Fundación Laboral de la Construcción de la Comunidad Valenciana“. (Quelle: Mikel Muruzabal)

Aktuell

09. December 2021 | Teilen auf:

20. Tile of Spain Architecture Awards: Die Gewinner

Ende November sind die 20. Tile of Spain Architecture Awards verliehen worden. In drei Kategorien konnten Profis und Studierende erneut zeigen, wie vielfältig sich architektonische Projekte mit keramischen Fliesen umsetzen lassen.

Mit den Awards zeichnet Tile of Spain, die Marke des spanischen Fliesenherstellerverbands ASCER, jährlich besonders gelungene Architekturprojekte mit Fliesen aus.

Gewinner in der Kategorie Architektur

„Nueva Sede Fundación Laboral de la Construcción de la Comunidad Valenciana“ von MRM arquitectos (Miguel Alonso Flamarique, Roberto Erviti Machain, Mamen Escorihuela Vitales)

Das Studio MRM arquitectos überzeugte die Jury mit dem neuen Hauptsitz der „Fundación Laboral de la Construcción de la Comunidad Valenciana“. Für die Gebäudehülle wurden großformatige Keramikfliesen verwendet, die strukturgebend und nachhaltig sind und eine zeitlose Ästhetik widerspiegeln.

Special Mention

„Facultad de Psicología y Logopedia de la Universidad de Málaga“ von Llps arquitectos (Eduardo Pérez Gómez, Miguel Ángel Sánchez García)

Eine besondere Erwähnung gab es für die Fakultät für Psychologie und Sprachtherapie der Universität Malaga von Llps arquitectos. Die Jury hob die innovative, glänzende, durchgehende keramische Außenhülle hervor, die für das gesamte Gebäude entwickelt wurde, wobei runde glasierte Fliesen sowie weitere kleinere Fliesen in den Zwischenräumen zum Einsatz kamen.

Gewinner in der Kategorie Innenarchitektur

„Habitar un Coderch“ von Estudio vilablanch

Die Jury lobte die rigorose Innenarchitektur des Projekts „Habitar un Coderch“ von Estudio vilablanch, die eine Hommage an die Architektur von José Antonio Coderch darstellt. Hervorgehoben wurde neben der geschickten Auswahl der Materialien auch die große Sorgfalt, mit der das Projekt realisiert wurde.

Bei dem Projekt ging es um die vollständige Renovierung einer Wohnung in Barcelonas Banco Urquijo-Gebäude, wobei die ursprüngliche Essenz der Coderch-Architektur im zeitgenössischen Stil wieder aufgenommen wurde.

Special Mention

„JM55“ von BURR

„JM55“ von BURR wurde lobend erwähnt: Durch die konsequente Verwendung eines einzigen zentralen Kachelelements konnten auf kleinster Fläche lebendige Innenräume geschaffen werden.

Special Mention

„Cal Garrofa“ von Julia Tarnawski und Albert Guerra

Für „Cal Garrofa“ von Julia Tarnawski und Albert Guerra gab es ebenfalls eine besondere Erwähnung. Die Jury hob die radikale konzeptionelle Philosophie hervor, mit der ein traditionell anmutendes Haus wiederbelebt wurde. Auch die Verwendung von starken Farben und Keramikfliesen, durch die ein Raum mit poetischen Konnotationen entsteht, wurde gelobt.

Gewinner in der Kategorie Abschlussarbeit

„Castilla La MaRcha. Un resort para la España Motivada“ von Gonzalo López Elorriaga (ETSAM)

Die Jury hob die Innovationskraft des Projekts „Castilla La MaRcha. Un resort para la España Motivada“ von Gonzalo López Elorriaga hervor. Dabei handelt es sich um die Planung eines Freizeit- und Unterhaltungszentrums, das sich von herkömmlichen Zentren abhebt und eine ländliche Umgebung fördert, indem es zum Anziehungspunkt für die ganze Region wird.

Special Mention

„Alojamiento temporal y centro cívico en la antigua fábrica La Asunción“ von Mariona Dalmau Benavent (ETSA La Salle)

Lobend erwähnt wurde „Alojamiento temporal y centro cívico en la antigua fábrica La Asunción“ von Mariona Dalmau Benavent. Das Projekt umfasst die Gestaltung von Einrichtungen für ein Viertel mit einem Bürgerzentrum und einer vorübergehenden Unterkunft für vertriebene Familien. Die Jury hob die zurückhaltende Nüchternheit des Projekts hervor.

Special Mention

Hortus Conclusus von Teresa Clara Martínez López (ETSA Madrid)

Das Projekt „Hortus Conclusus“ von Teresa Clara Martínez López, für das es ebenfalls eine besondere Erwähnung gab, zielt darauf ab, die Altstadt von Lissabon mit der Burg San Jorge zu verbinden und die bestehenden Gärten am Fuße des Hügels durch eine Reihe von Plattformen auf verschiedenen Ebenen zu verlängern. Die Jury hob die Präzision des Projekts hervor, bei dem Keramikfliesen verwendet werden, um eine ausdrucksstarke, kreative Zukunftsvision der Stadt zu entwickeln.

Weitere Informationen zu den Tile of Spain Architecture Awards gibt es unter www.tileofspainawards.com.

zuletzt editiert am 09.12.2021