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Würth nimmt neues Umschlaglager an der A6 in Betrieb

Zwei Jahre Bauzeit, 73 Millionen Euro, 50.000 Quadratmeter: Das sind die Eckdaten des neuen Umschlaglagers, das die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Mutterunternehmen der weltweit tätigen Würth-Gruppe, direkt an der A6, Ausfahrt Kupferzell, gebaut hat. Das neue Lager in der Nähe des Hauptsitzes soll den Versandprozess verbessern. (Foto: Scanner GmbH)

Das neue Außenlager von Würth an der A6 (Foto: Scanner GmbH)
4.000 Regalmeter haben im neuen Logistikzentrum Platz. (Foto: Scanner GmbH)

Drehkreuz für Europa soll das neue Lager sein: Ziel der optimierten Logistikstrategie ist es, Liefersplits zu vermeiden und die Positionen pro Bestellung zu bündeln, sodass der Kunde genau eine Sendung erhält. Hierfür fasst das neue Lager verschiedene Versandstellen sowie Außenlager zusammen. Es ist Sammel- und Knotenpunkt für den Umschlag und die Zusammenfassung von Warenströmen zur Weiterverteilung in ganz Europa. Rund 20 Prozent aller Aufträge aus dem neuen Lager gehen direkt ins europäische Ausland – für die Bestückung der Lager von Würth-Tochtergesellschaften oder als Sendungen direkt zu ausländischen Endkunden.

Optimale Logistik

Das neue Außenlager verbessert die logistische Leistungsfähigkeit des Konzerns: „Von unserem neuen Umschlaglager profitieren letztendlich gleichermaßen unsere Kunden wie auch wir als Unternehmen. Unsere Kunden erhalten weniger Pakete als zuvor, Lieferungen gehen schneller zum Kunden, es wird weniger Verpackungs- und Füllmaterial benötigt, es fallen weniger Fahr- und Transportwege und somit geringere Transportkosten an“, so Thomas Wahl, Geschäftsführer Logistik bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG, über den Neubau. „Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Situation einer weltweiten Pandemie haben unsere Logistikzentren ihre Leistungsfähigkeit und Krisensicherheit unter Beweis gestellt. Wir konnten die vorhandenen Bedarfe unserer Kunden jederzeit bedienen“, ergänzt Bernd Herrmann, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe.

Größte Logistikinvestition in der Würth-Gruppe

In das neue Umschlaglager und die damit verbundene Neugestaltung des Logistikprozesses hat das Unternehmen 73 Millionen Euro investiert – die bisher größte Logistikinvestition von Würth. Der Konzern bereitet sich auf weiteres Wachstum vor: Derzeit arbeiten 163 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im neuen Außenlager, 2024 werden es rund 300 im Zweischichtbetrieb sein.

Zahlen und Fakten

Das 50.000 Quadratmeter große Lager bietet 10.000 Quadratmeter Bodenlager für großvolumige oder sperrige Artikel wie zum Beispiel Schubkarren. Es verfügt über 12.800 Palettenplätze sowie 72 Andockstellen zur Be- und Entladung der LKW. Auf einer Regallänge von rund 4.000 Metern mit einer Höhe von 12 Metern schafft das Lager ausreichend Kapazität für sogenannte Langgüter, wie zum Beispiel Montageschienen mit bis zu sechs Metern Länge.

www.wuerth.de

11.09.2020

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