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Würth baut Innovationszentrum

Labore, Werkstätten, Klimakammer: Die Adolf Würth GmbH & Co. KG will ihre interne Forschung vorantreiben und baut am Standort Künzelsau ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. (Foto: Andi Schmid)

Würth baut Innovationszentrum (Foto: Andi Schmid)
Der Spatenstich für das Forschungs- und Entwicklungszentrum war am 29. März 2019. (Foto: Andi Schmid)

Auf 15.000 Quadratmetern entstehen moderne Labore, Werkstätten mit einer Klimakammer, 3-D-Drucker und Seismik-Prüfständen für die Dübeltechnik. Rund 250 Menschen werden im Innovationszentrum Ideen entwickeln und umsetzen. Dazu werden Mitarbeiter aus dem Bereich Forschung und Entwicklung von Würth und aus den produzierenden Tochtergesellschaften mit externen Forschern zusammenarbeiten. Außerdem soll das Innovationszentrum mit dem Karlsruher Institut für Technologie sowie den Universitäten Innsbruck und Stuttgart kooperieren und so ein Cluster aus Wissen und Know-how bilden.

„Zusammen mit dem universitären und damit wissenschaftlichen Ansatz setzen wir ganz neue Chancen und Möglichkeiten frei. Wir wollen uns noch mehr vom Händler zum Hersteller entwickeln“, erklärt Thomas Klenk, Geschäftsführer Produkt, Einkauf und Export bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG die Motivation hinter dem Großprojekt. „Wir wollen unsere Innovationszyklen stark verkürzen, um mit unseren Neu- und Weiterentwicklungen noch schneller auf den Markt zu kommen und unseren Kunden Lösungen mit echtem Mehrwert bieten zu können.“

Die Forschungsarbeit wird sich auf die Kompetenzfelder von Würth konzentrieren: Verbindungstechnik, Schrauben, Dübel, Chemie, Maschinen und Systeme.

Antwort auf den Fachkräftemangel

Mit dem Innovationszentrum möchte Würth auch seine Attraktivität als Arbeitgeber steigern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. „Das Innovationszentrum erhöht deutlich die Strahlkraft von Würth als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen – auch in Richtung Techniker und Ingenieure“, erklärt Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Moderne Arbeitsplätze und neue Entwicklungsmöglichkeiten sollen potenzielle Bewerber anziehen. Über die enge Zusammenarbeit mit den Universitäten sollen Studierende direkt auf den Unternehmenscampus kommen.

Das Innovationszentrum soll Ende 2021 fertig sein. Das Investitionsvolumen beträgt 70 Millionen Euro.

www.wuerth.de

05.04.2019

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