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WorldSkills: Der Countdown läuft

Für die deutsche Fußballnationalmannschaft hat es 2018 in Kazan nicht gereicht – wird jetzt das Nationalteam Deutsches Baugewerbe bei den WorldSkills einen Pokal nach Hause holen? In weniger als fünf Wochen tritt der 21-jährige Janis Gentner aus Aalen in Baden-Württemberg bei der Weltmeisterschaft der Berufe für die deutschen Fliesenleger an. (Foto: FFN/Küttner)

Fliesenleger Janis Gentner (Foto: FFN/Küttner)
Janis Gentner tritt bei den WorldSkills im russischen Kazan für die deutschen Fliesenleger an. (Foto: FFN/Küttner)

500 Teilnehmer aus 60 Ländern kämpfen vom 22. bis 27. August in 56 Disziplinen in Russland um Gold, Silber und Bronze. Mit dabei im deutschen Nationalteam: sechs Nachwuchshandwerker aus den Gewerken Zimmerer, Maurer, Fliesenleger, Stuckateur und Beton-/Stahlbetonbauer. Janis Gentner freut sich auf die Herausforderung: „Es ist eine große Ehre, mein Handwerk auf der internationalen Bühne vertreten zu dürfen. Es ist das eine, Tag für Tag auf der Baustelle zu stehen. Aber sich bei der Weltmeisterschaft mit den besten Gesellen aus den anderen Ländern messen zu können, ist eine einmalige Chance. Klar, man muss richtig gut sein, um eine Chance zu haben, am Ende auf dem Siegertreppchen zu stehen. Das heißt Training, Training, Training. Aber ich bin aus Überzeugung Fliesenleger geworden und sehe in meiner tagtäglichen Arbeit, was ich kann. Das wird mir auch im Wettbewerb helfen.“

Talente fördern und Fachkräfte sichern

Getragen wird das Nationalteam Deutsches Baugewerbe vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Für Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa ist die Förderung junger Menschen, die für ihren Beruf am Bau brennen, ein großes Anliegen – und ein politisch wichtiges: „Die deutsche Bauwirtschaft hat eine hervorragende Berufsausbildung. Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus – und das kann sich im internationalen Vergleich sehen lassen. Die Bauhandwerker in unserem Nationalteam sind die Besten der Besten und zeigen, dass eine Ausbildung am Bau ein exzellenter Grundstein für die eigene Karriere ist“, erklärt Pakleppa.

Ende 2018 waren laut ZDB gegenüber dem Vorjahr rund fünf Prozent mehr junge Menschen in einer Ausbildung in einem Bauberuf – eine positive Entwicklung angesichts der Fachkräftesituation in der Branche.

worldskills2019.com

16.07.2019

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