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Wenn nach der Bauendreinigung nur die Wechselreinigung wirkt...

Neuartige Fugenmörtel mit hohen Kunststoffanteilen können unangenehme Begleiterscheinungen haben: So lässt sich z.B. unglasiertes, poliertes Feinsteinzeug mit einer üblichen Reinigungsmethode nicht mehr säubern. Stellt sich die Frage, ob dies einen Mangel darstellt und wer für den Mehraufwand bei der Reinigung aufkommen muss. (Foto: Markus Kohl)

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Besonders bei Flächen mit poliertem Feinsteinzeug treten Probleme bei der anschließenden Reinigung auf, wenn sie zuvor mit neuartigen Fugenmörteln ausgefugt wurden.
Foto: Markus Kohl

Das Problem: Etwa seit Anfang 2011 gibt es verstärkt Probleme auf eigenen Baustellen oder bei Gutachtenaufträgen mit neuartigen Fugenmörteln. Diese Feinfugen werden vom Hersteller meist für Glasmosaik und Naturstein ausgelobt und sind mit einem hohen Anteil an Kunststoffen ausgestattet, was sich allerdings nachteilig auf viele Fliesenoberflächen auswirkt. Vor allem unglasiertes und poliertes Feinsteinzeug ist dann auf herkömmliche Art fast nicht mehr zu reinigen, da sich Reste der Fugenmasse in den offenen Poren der Fliesen festsetzen. Eine alleinige Reinigung mit Säure - also einem Zementschleierentferner - ist in der Regel wirkungslos, da sich der Kunststoff nur mit alkalischem Reiniger lösen lässt.

Das Problem eskaliert meistens dann, wenn der Fliesenleger wie gewohnt seinen Belag abgewaschen hinterlässt und dem Kunden vor dem Einzug eine Bauendreinigung empfiehlt, was dem normalen Ablauf entspricht.

Die frisch verlegten Fliesen haben nach getrockneter Verfugung einen leichten Schleier. Der Kunde ist meistens bereit, im Zuge einer Erstreinigung mit scharfem Reiniger diesen Schleier zu entfernen. Mit etwas Essig oder Zementschleierentferner geht das oftmals auch.

Was aber, wenn diese herkömmliche Art der Reinigung nicht funktioniert?

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10.04.2017

Tatort Baustelle: Wenn nur die Wechselreinigung wirkt...

Neuartige Fugenmörtel mit hohen Kunststoffanteilen können unangenehme Begleiterscheinungen haben: So lässt sich z.B. unglasiertes, poliertes Feinsteinzeug mit einer üblichen Reinigungsmethode nicht mehr säubern. Stellt sich die Frage, ob dies einen Mangel darstellt und wer für den Mehraufwand bei der Reinigung aufkommen muss.

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