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Weniger Insolvenzen im Baugewerbe

Im ersten Halbjahr 2019 sind die Insolvenzfälle im Baugewerbe um 1,4 Prozent zurückgegangen. Insolvenzen im Handel waren mit 3,7 Prozent ebenfalls rückläufig. Im Dienstleistungssektor gab es 0,9 Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahreszeitraum, wie der Verband der Vereine Creditreform e. V. meldet. (Abb.: Creditreform)

Insolvenzen im 1. Halbjahr 2019 (Abb.: Creditreform)
Im ersten Halbjahr gab es im Baugewerbe 1,4 Prozent weniger Insolvenzen als im Vorjahr. (Abb.: Creditreform)

Auch im verarbeitenden Gewerbe haben Insolvenzen um 1,4 Prozent zugenommen, nachdem 2018 noch ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war.

Die Insolvenzfälle unter allen deutschen Unternehmen insgesamt sind im ersten Halbjahr 2019 um 0,4 Prozent auf 9.900 zurückgegangen. Einen großen Anteil an der Gesamtzahl der Insolvenzen haben mit je rund 30 Prozent Kleinstunternehmen mit weniger als 100.000 Euro und der „kleine“ Mittelstand mit bis zu fünf Millionen Euro Umsatz. Gestiegen sind außerdem Insolvenzfälle von älteren Unternehmen, die mehr als zehn Jahre am Markt sind (plus 1,8 Prozent). Diese Unternehmen machen inzwischen fast die Hälfte aller Insolvenzfälle in Deutschland aus. Auch bei sehr jungen Unternehmen bis zwei Jahre ist die Zahl der Insolvenzen um ein Prozent gestiegen.

Trotz schwächerem Wirtschaftswachstum in den vergangenen Quartalen seien die Rahmenbedingungen durch privaten Konsum und Bautätigkeit noch günstig gewesen, so Creditreform.

www.creditreform.de

11.07.2019

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