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Sopro Bauchemie Deutschland: Weiter wirtschaftlich stark

Bauarbeiten auf knapp 3.000 Metern über dem Meeresspiegel, teils extreme Bedingungen und enorme Anforderungen an Verleger und Material. Die höchste Baustelle von Sopro in Deutschland – auf der Zugspitze – hatte (und hat es noch) in sich. Daher reizte es die Geschäftsführer Andreas Wilbrand und Michael Hecker Ende April besonders, ihr jährlich stattfindendes Pressemeeting in luftiger Höhe abzuhalten. (Fotos: nb)

Pressemeeting, Zugspitze, Bauchemie, Verlegearbeiten
Stolz auf ihr Objekt in rund 3.000 Metern Höhe: Die Sopro Geschäftsführer Michael Hecker und Andreas Wilbrand, Lutz Reitemeier, Leiter Marketing, Mario Sommer, Leiter Anwendungstechnik, Björn Rosenau, Abteilungsleiter Objektberatung, und Florian Wagner (von links), Leiter Kommunikation & Trade Marketing (Fotos: nb)

Beim Bau der neuen, 50 Millionen Euro teuren Gipfelseilbahn auf Deutschlands höchsten Berg wurden in der Tal- und Bergstation meist großformatige Fliesen verlegt. Ein nicht immer ganz einfaches Unterfangen, wie man an dem Pressetag feststellen konnte. Bis zur Talstation reichten noch T-Shirt oder kurzärmelige Hemden, doch oben auf der Zugspitze pfiff ein eisiger Wind, über die Null kletterte das Thermometer am Tag nicht. „Die Temperatur war eines der größten Themen während der Bauzeit“, erklärte Björn Rosenau, Abteilungsleiter der Sopro Objektberatung. „Hier musste man mit sehr niedrigen Temperaturen kämpfen. Der Estrich an sich war teilweise tatsächlich während der Erhärtung schon im Minusbereich, wodurch erst mal ein paar kleinere Schäden verursacht worden sind.“ Mit welchen widrigen Bedingungen die Fliesenleger der Firma Röhlich aufgrund der exponierten Lage der Baustelle noch zu kämpfen hatten erfahren Sie in der FLIESEN & PLATTEN-Ausgabe 6/2018.  

Pressemeeting, Zugspitze, Bauchemie, Verlegearbeiten
Die 127 Meter hohe Stahlbaustütze bedeutet einen von drei Weltrekorden bei der neuen Gipfelbahn zur Zugspitze.

Einen Einblick gaben die Sopro-Verantwortlichen zudem in eine ihrer „Spezialdisziplinen“, den Schwimmbadbau. Seit 2015 wird der Wasserpark Starnberg in ein Seebad umgebaut – 4.000 Quadratmeter umfangreiche Abdichtungs- und Verlegearbeiten, eine Kombination aus einem Hallenbad mit 25-Meter-Becken und einer 45-Meter-Rutsche, eine neue Saunalandschaft mit Saunahütten im Bootshausstil sowie einem Strandbad mit beheiztem Kinderbecken.  

Zudem können sich die Zahlen des Unternehmens mit Sitz in Wiesbaden weiterhin sehen lassen. „Das Jahr 2017 ist für die Sopro Bauchemie Deutschland erneut sehr erfolgreich verlaufen“, meinte Andreas Wilbrand. „Im mittlerweile 16. Jahr der Zugehörigkeit zur internationalen Mapei Gruppe konnten wir unseren Umsatzrekord aus dem Jahr 2016 weiter ausbauen und ein Umsatzwachstum von circa vier Prozent auf insgesamt über 141 Millionen Euro erzielen. In der gesamten europäischen ‚Sopro Gruppe‘, kumuliert mit allen Umsätzen der Sopro Auslandsaktivitäten, erreichten wir ein Wachstum auf über 190 Millionen Euro.“ Und auch mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr sei man seitens der Sopro Gruppe sehr zuversichtlich, „wirtschaftlich stark und attraktiv genug zu sein, um auch 2018 unsere Position weiter verteidigen und ausbauen zu können“.

Weitere Informationen zum Pressetreffen 2018 finden Sie in der kommenden Ausgabe 6 von FLIESEN & PLATTEN.

www.sopro.com

30.04.2018

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