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Schutzmaßnahmen im Kundendienst

Während viele Beschäftigte derzeit von Zuhause aus arbeiten, können Handwerkerinnen und Handwerker nicht einfach ins Homeoffice wechseln. Ein enger Kontakt zwischen ihnen und ihren Kundinnen und Kunden lässt sich bei ihren Arbeiten oftmals nicht vermeiden. Mehr denn je müssen Beschäftigte im Handwerk jetzt darauf achten, sich bei der Arbeit zu schützen. (Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)

Corona, Verbote
Vor allem im Kundendienst ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen entscheidend. (Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)

Neben den grundsätzlichen Schutzmaßnahmen, wie das Abstandhalten von anderen Personen (mindestens 1,5 Meter) und der Einhaltung von Hygieneregeln (z.B. Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder in ein Taschentuch) werden für Handwerkerinnen und Handwerker im Kundendienst während der Corona-Pandemie verschieden weitergehende Maßnahmen und Vorgehensweisen empfohlen.

Vor Antritt des Termins sollte zum Beispiel abklärt werden, ob sich am Arbeitsort eine Person in angeordneter häuslicher Isolierung befindet. Ein Arbeitseinsatz ist dann nur nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt und in begründeten Notfällen unter den vom Gesundheitsamt angeordneten Auflagen vertretbar.

Allgemein gilt: Beschäftigte, die Atemwegsinfektionen oder Fieber zeigen, sollten der Arbeit fernbleiben. Für den Weg zum Kunden sollte vorzugsweise der Individualverkehr genutzt werden – wenn möglich Einzelfahrten. Bei Sammelfahrten mit Firmenfahrzeugen sollte die Anzahl der Personen im Fahrzeug möglichst durch parallele Nutzung von Privatfahrzeugen reduziert werden.

Der direkte Kundenkontakt sollte auf ein Mindestmaß reduziert werden, wobei immer auf den nötigen Abstand (mindestens 1,5 Meter) geachtet werden muss. Auf eine Gegenzeichnung von Dokumenten z.B. Stundennachweisen; Regieberichten durch den Auftraggeber sollte verzichtet werden.

Um zusätzliche persönliche Kontakte zu vermeiden sollte möglichst auf Personalwechsel innerhalb der Teams verzichtet werden. Außerdem sollten Arbeiten so organisiert werden, dass in kleineren Räumen möglichst nur eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter arbeitet und insgesamt immer ein Mindestabstand zwischen den Beschäftigten (mindestens 1,5 Meter) eingehalten werden kann (auch während den Pausen).

Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen sind darüber hinaus das regelmäßige Lüften der Arbeitsbereiche und die gründliche Reinigung der Hände (mindestens 20 Sekunden) vor der Nahrungsaufnahme und nach dem Toilettengang sowie vor dem Verlassen des Arbeitsortes nach Beendigung der Arbeiten.

Weitere Empfehlungen, was Betriebe und Beschäftigte tun können, um sich vor dem Corona-Virus zu schützen, gibt es unter:

www.bgbau.de
www.bghw.de
www.bghm.de

www.pixelio.de

08.04.2020