zurück

Schallschutz fürs Bad

Einer duscht und das ganze Haus hört es: Im Bad bilden sich Schallwellen, die auch in angrenzenden Räumen zu hören sind. Um das zu verhindern, braucht es eine fachgerechte Entkopplung des Bade- und Duschplatzes. Wedi hat dafür das Schallschutz-Vlies „Nonstep ProS“ im Programm. (Foto: Wedi)

challschutzvlies „Wedi Nonstep ProS“ (Abb.: Wedi)
Das flexible „Wedi Nonstep ProS“ gibt es in zwei Größen. Für die Montage wird auch der Randdämmstreifen benötigt. (Abb.: Wedi)

Im Badezimmer geht es um zwei Arten von Schallschutz: den Wasserprallschutz und den Trittschallschutz. Der Wasserprallschutz oder Installations-Schallpegel bezeichnet den Schutz vor Geräuschen, die entstehen, wenn das Wasser beim Duschen auf den Duschboden aufprallt. Über die Sanitärfläche überträgt sich dieser Schall in angrenzende Räume. Der Trittschallschutz oder Trittschallpegel bezeichnet die Geräusche, die beim Betreten einer Bodenfläche entstehen. Diese werden in der Regel nach unten abgestrahlt. Um die übertragenen Schallgeräusche zu minimieren, muss der Übertragungsweg des Körperschalls unterbrochen werden. Das wird erreicht, indem die Kontaktflächen der Sanitärobjekte vom Baukörper elastisch entkoppelt und auf diese Weise Schallbrücken verhindert werden.

Schallschutz mit geringer Aufbauhöhe

Das Schallschutz-Vlies „Nonstep ProS“ wird unter den „Wedi Fundo“-Duschelementen eingesetzt und verringert die Wasseraufprall- und Trittschallgeräusche deutlich. Das Material ist nicht nur schalldämmend, sondern zudem feuchtigkeits- und verrottungsresistent. So wird Schimmelbildung verhindert. Das Material ist weich und flexibel und damit leicht zu handhaben, eine PE-Folie ist nicht notwendig. Das Vlies ist in zwei Abmessungen mit 900 x 900 Millimetern oder 1200 x 600 Millimetern erhältlich und kann zugeschnitten werden. Mit einer geringen Höhe von nur neun Millimetern verändert das Vlies die Aufbauhöhe nur minimal, gleichzeitig können aber auch Unebenheiten im Boden mit dem flexiblen Material leicht ausgeglichen werden. Dabei wird nur ein Randdämmstreifen als Ergänzung benötigt. Ist das Vlies eingesetzt, wirkt es spannungsabbauend und erfüllt im Wedi-System die erhöhten Schallschutz-Anforderungen. Die Mindestanforderung an den baulichen Schallschutz wird in der DIN 4109 festgelegt, erhöhte Schallschutzanforderungen sind in der VDI 4100 definiert.

Die neue Broschüre mit allen Informationen zum Wedi-Schallschutz sowie Flyer und Montageanleitung zum Schallschutz-Vlies „Wedi Nonstep ProS“ stehen auf der Website unter dem Suchbegriff „Schallschutz“ zur Verfügung.

www.wedi.de

15.09.2020

Newsletter
  • Kostenlos abonnieren: Was Profis wissen müssen

    *Pflichtangaben

    Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.