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„Revisionsys“ – ein magnetisches Befestigungssystem

Die Kögel Systembau GmbH hat ein magnetisches Befestigungssystem entwickelt, das für viele unterschiedliche Arten von Wandverkleidungen geeignet ist. Der entscheidende Vorteil von „Revisionsys“ lässt sich bereits am Namen erkennen: Will man den Raum hinter der Verkleidung begutachten, lässt sich diese problemlos abnehmen. (Foto: Kögel Systembau GmbH)

Revisionsys
Die Grundversion von „Revisionsys“ mit Absturzsicherung – hier ist die Grundplatte mittels Schrauben auf dem Verkleidungsmaterial befestigt. Für die Untergrundseite (rechts) stehen unterschiedliche Anker zur Verfügung (Foto: Kögel Systembau GmbH)

Ferdinand Kögel, Gründer und Geschäftsführer der Kögel Systembau GmbH, hatte die Idee zu „Revisionsys“, als sich bei einem Schwimmbadbau zeigte, wie schwierig es war, eine Befestigungsvariante zu finden, die den Blick hinter eine untere Reihe einer Naturstein-Wandverkleidung ermöglichen sollte. Für besagten Schwimmbadbau kam sein Ansatz, mit Magneten zu arbeiten, zu spät; für die Gründung seines eigenen Unternehmens, der Kögel Systembau GmbH, gerade recht.

Kögel ist gelernter Steinmetz. Er kennt die Probleme bei der Montage großformatiger Verkleidungen genauso wie die hohen Kosten, die bei Sanierungen oder Revisionen entstehen. In diesen Fällen soll sein magnetbasiertes Montage- und Befestigungssystem Abhilfe schaffen. Bei „Revisionsys“ wird die magnetische Grundplatte mit dem zu tragenden Element kraftschlüssig verbunden. Bei Fliesen mit einer Dicke von vier Millimetern würde man zum Beispiel auf einen Kleber zurückgreifen. Die magnetische Grundplatte samt Verkleidung wird auf einen Ringmagneten gesetzt, der mittels unterschiedlicher Anker im Untergrund der jeweiligen Wand befestigt werden kann. Durch die Beweglichkeit dieses Ringmagneten kann dieser bis zu einem gewissen Grad auf der Grundplatte ausgerichtet werden – mithin ist auch die Position des Verkleidungsmaterials justierbar.

Ein magnetisches Befestigungssystem ist auf den ersten Blick keine große technische Herausforderung. Doch Kögel hat sich intensiv um die Details gekümmert: So lässt er beispielsweise jedes einzelne Teil feuerverzinken, was insbesondere bei den Schraubverbindungen aufwändig sei, so Kögel. Dennoch hält er diese Vorgehensweise für unumgänglich: Sollten einzelne Teile der Konstruktion rosten, sinke die Haftwirkung. Durch die Rundum-Feuerverzinkung der Einzelteile sei Korrosion praktisch ausgeschlossen; die Konstruktion sei in dieser Hinsicht auch einem V4A-Edelstahl überlegen.

www.revisionsys.de

23.08.2017

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