zurück

Rathscheck schließt Produktion in Mayen

Das Moselschiefer-Bergwerk in Mayen-Katzenberg wird bis Ende 2019 die Produktion von Moselschiefer einstellen. Der Firmenstandort in Mayen bleibe aber bestehen und das Natursteinfliesensortiment davon unbehelligt. (Foto: Rathscheck)

Rathscheck Unternehmensgebäude
Der Firmenstandort in Mayen bleibt bestehen und das Natursteinfliesensortiment von der Schließung des Bergwerks unbehelligt. (Foto: Rathscheck)

Dies teilt die Geschäftsleitung von Rathscheck Schiefer in einer Pressemiteilung auf ihrer Internetseite mit.

Die geologische Situation mache einen weiteren rentablen Abbau des hochwertigen Moselschiefers nicht mehr möglich, so das Unternehmen. Störungen in der Lagerstätte in einer Fördertiefe von rund 400 Metern hätten dazu geführt, dass sich die Produktionsmenge reduziere. Erschwerend komme hinzu, dass die Formatgrößen limitiert sind. „Dies alles führt dazu, dass die steigende Nachfrage nicht mehr gedeckt werden kann“, so Andreas Jäger, Mitglied der Rathscheck-Geschäftsleitung.

Auswirkungen auf das Sortiment der Natursteinfliesen habe die Schließung allerdings nicht, wie Dirk Ackermann, Leiter Unternehmenskommunikation bei Rathscheck, FLIESEN & PLATTEN auf Nachfrage bestätigte. Diese werden aus anderen Abbaustätten gewonnen, wie beispielsweise den beiden spanischen Werken, in denen Rathscheck rund 400 Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt.

Von der Schließung der Moselschiefer-Produktion sind 51 Mitarbeiter betroffen. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wird eine sozialverträgliche Lösung für die Mitarbeiter angestrebt.

www.rathscheck.de

10.08.2018

Newsletter
  • Kostenlos abonnieren: Was Profis wissen müssen

    *Pflichtangaben

    Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.