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Tittlinger Grobkorn

Natursteinserie Granite weisen in der Regel ein sehr gleichmäßiges Dekor auf, das an „Salz und Pfeffer“ erinnert. Architekten und Planer finden derartige Gesteine zwar tauglich als Flächenware, würden aber sicherlich nicht auf die Idee kommen, solche Granite als Dekorsteine zu bezeichnen. Doch es gibt auch Granite, die Dekorcharakter besitzen, und einer dieser Steine kommt sogar aus Deutschland. (Foto: Kusser Granitwerke GmbH/Aicha vorm Wald)

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Der Tittlinger Grobkorn lässt ein lebhaftes, abwechslungsreiches Dekor erkennen, das für viele Anwendungen genutzt werden kann. (Foto: Kusser Granitwerke GmbH/Aicha vorm Wald)

Wie in der Natursteinbranche leider häufig üblich, geht es zunächst einmal um die richtige Namensfindung. Betrachtet man die Fachliteratur, so wird dieser Stein sowohl unter der petrografischen Bezeichnung Granit als auch als Granodiorit aufgeführt. Um konkrete Aussagen dazu treffen zu können, müsste man das genaue Verhältnis von Alkalifeldspat zu Plagioklas kennen. Dies mag zwar für den Geologen interessant sein, um eine exakte Zuordnung treffen zu können, für die Baupraxis ist solch eine Unterscheidung jedoch kaum von Relevanz. Sowohl in EN 12440 „Naturstein – Kriterien für die Bezeichnung“ als auch in den Produktunterlagen führender Anbieter wird der Stein als Granit bezeichnet.

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04.09.2019

Tittlinger Grobkorn

Granite weisen in der Regel ein sehr gleichmäßiges Dekor auf, das an „Pfeffer und Salz“ erinnert. Architekten und Planer finden derartige Gesteine zwar tauglich als Flächenware, würden aber sicherlich nicht auf die Idee kommen, solche Granite als Dekorsteine zu bezeichnen. Doch es gibt auch Granite, die Dekorcharakter besitzen, und einer dieser Steine kommt sogar aus Deutschland.

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