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Mit Naturstein das Klima schützen

350 Millionen Quadratmeter Fußbodenbeläge werden jedes Jahr allein in Deutschland verlegt – da lohnt es sich richtig, auf die Ökobilanz zu achten. Welchen ökologischen Fußabdruck die unterschiedlichen Beläge hinterlassen, hat der Deutsche Naturwerkstein-Verband mit Unterstützung von Akemi untersuchen lassen. (Abb.: Deutscher Naturwerkstein-Verband e. V.)

Abb.: DNV
Der Deutsche Naturwerkstein-Verband hat die Studie beim Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart in Auftrag gegeben. (Abb.: Deutscher Naturwerkstein-Verband e. V.)

Für ein Naturprodukt kaum überraschend, erhalten Bodenbeläge aus Naturwerkstein in der Studie sehr gute Ergebnisse. Bei den Emissionen in Herstellung und Nutzung kommen Naturwerksteinfliesen inklusive Klebemörtel auf 10,9 Kilogramm CO2-Äquivalent, damit wird das Treibhauspotenzial (GWP) angegeben. Die keramische Fliese liegt leicht darüber. Im Vergleich dazu liegt der Teppich am anderen Ende der Skala bei 223 Kilogramm CO2-Äquivalent. Im Mittelfeld landen PVC und Laminat mit immer noch über 100 Kilogramm CO2-Äquivalent.

Auch bei den für höchstbelastete Bodenbereiche genutzten Materialien hat Naturwerkstein die besten Werte: Sein GWP ist um 27 Prozent geringer als der von Betonwerksteinplatten und rund 74 Prozent geringer als der einer Großkeramik.

Außerdem liegen die Kosten des Energieverbrauchs zur Be- und Verarbeitung von Naturstein bei nur 3,3 Prozent des Produktionswerts, wie der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden angibt.

Die „Nachhaltigkeitsstudie Ökobilanz von Bodenbelägen“ hat der Deutsche Naturwerkstein-Verband beim Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart in Auftrag gegeben. Untersucht wurden die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen unterschiedlicher Bodenbeläge von der Produktion bis zur Nutzung. Eine Zusammenfassung gibt es auf der Webseite von Akemi , die komplette Studie beim Deutschen Naturwerkstein-Verband .

www.natursteinverband.de

stein.akemi.de

01.06.2019

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