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Mehr Umsatz mit weniger Formaten

Drei Jahre nach der Übernahme durch einen polnischen Investor tritt Meissen Keramik mit seinem neuen Konzept an die Öffentlichkeit. Die Marke Meissen Keramik soll künftig nur noch im Fachhandel vertreten sein.

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Oliver Doba, Vertriebsleitung national, Artur Bialon, Geschäftsführung, Jasmin Skorupa, Marketing, und Fabian Schäfers, Geschäftsführung (von links).

Nach der Übernahme durch Enco S.a.r.l im April 2010 ist Meissen Keramik nun seit 2013 eine Tochtergesellschaft des polnischen Konzerns Rovese. Sowohl Enco S.a.r.l als auch Rovese gehören dem polnischen Milliardär Michał Sołowow. Rovese ist mit 70 Millionen Quadratmetern weltweit der sechstgrößte Fliesenhersteller und will mit der Investition in Meissen Keramik in den westeuropäischen Markt vordringen. "Rovese will Belgien, die Niederlande, Luxemburg, die Schweiz und zum Teil Skandinavien von Deutschland aus bearbeiten", sagt Fabian Schäfers, einer der drei Geschäftsführer von Meissen Keramik.

Im Jahr 2012 setzte Meissen Keramik 41 Millionen Euro um. Von den verkauften Fliesen kam aber nur ein Drittel aus dem Produktionswerk in Meissen. "Mittlerweile machen wir zwei Drittel des Umsatzes mit Produkten aus zwei polnischen Werken der Rovese-Gruppe", sagt Vertriebsleiter Oliver Doba. Trotzdem ist das Werk in Meissen mit 2,8 Millionen Quadratmetern derzeit ausgelastet. Nun geht es darum, die Produktion zu optimieren. Daher hat sich das Werk schon von mehreren Formaten getrennt. "Ziel ist es, in Meissen nur noch zwei Formate zu produzieren: 30 × 60 Zentimeter und 25 × 44 Zentimeter", so Fabian Schäfers. Am Standort in Meissen werden ausschließlich Wandfliesen aus Steingut gefertigt. Bodenfliesen aus Feinsteinzeug werden ebenso wie Fliesenserien, die zum deutschen Markt passen könnten, aus Polen bezogen.

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27.09.2013

Mehr Umsatz mit weniger Formaten

Drei Jahre nach der Übernahme durch einen polnischen Investor tritt Meissen Keramik mit seinem neuen Konzept an die Öffentlichkeit. Die Marke Meissen Keramik soll künftig nur noch im Fachhandel vertreten sein.

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