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Mapei baut die Zukunft

Letzte Woche lud Mapei zum Pressetreff nach Düsseldorf ein, berichtete über die Baukonjunktur und -trends, die Entwicklung der Mapei-Gruppe und Mapei Deutschland. Im Fokus standen zudem Referenzen aus allen Geschäftsbereichen.

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Fünf für Mapei: Dirk Mayer-Mallmann (Leiter Marketing), Theresa Karosi (Marketing), Bernd Lesker (Leiter Technischer Service Fußbodentechnik), Ines Brasa (Vertriebsingenieurin) und Dr. Uwe Gruber, Geschäftsführer Mapei GmbH (Foto: sg)

„Bei der globalen Baukonjunktur sind Asien und Ozeanien die Haupttreiber“, erklärte Dr. Uwe Gruber, Geschäftsführer Mapei GmbH. „Trotz der sehr, sehr guten Rahmenbedingungen hinken wir in Deutschland in der Baudynamik hinterher. Bei den fertig gestellten Wohneinheiten in Europa liegen wir im hinteren Drittel.“ Der Engpass im Handwerk bremse die Realisierung. Für Dr. Gruber sind Strukturwandel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung die entscheidenden Trends.

Die Mapei-Gruppe feiert in diesem Jahr ihren 80.Geburtstag und will dabei ihrem Anspruch treu bleiben, Innovationsführer im Baugewerbe zu sein. Weltweit zählen 81 Tochtergesellschaften zum Unternehmen, mehr als 25.000 Tonnen Produkte werden täglich an über 66.000 Kunden verschifft. Rund 9.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von 2,4 Milliarden Euro. Über alle Produktsegmente verteilt belief sich das Wachstum 2016 auf 4,1 Prozent; in der Keramik waren es 6,7 Prozent. Dabei legt das Familienunternehmen Wert auf Nachhaltigkeit, soziale, kulturelle und sportliche Verantwortung.

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Bei der Sanierung dieser Außentreppe zum Stadttor in Düsseldorf kam das BDC-System zum Einsatz. (Fotos: Mapei)

Starkes Team für Handel und Handwerk
Und wie sieht es in Deutschland aus? Nach wie vor ist der Geschäftsbereich „Keramik, Naturstein, Baustoffe“ der größte und recht stabil. „Allerdings sehen wir keine Dynamik; uns fehlen die Fliesenleger“, so Dr. Gruber. „Wir arbeiten mit einem starken Team für Handel und Handwerk. Allein für diesen Geschäftsbereich sind 35 Außendienstmitarbeiter und 13 Anwendungstechniker unterwegs.“

Aktuelles Thema bleibt die Verlegung großformatiger Produkte und damit die Familie der „Ultralite“-Leichtflexkleber. Dazu gehört zum Beispiel der „Ultralite S1“ zum Ansetzen und Verlegen aller Arten und gängigsten Formate von keramischen Fliesen und Platten sowie verformungsstabiler Naturwerksteine im Innen- und Außenbereich. Fünf Qualitäts-Labels weisen auf dem 15 Kilo-Sack auf die Eigenschaften des Klebemörtels hin: Die Einstufung entsprechend der Klasse C2TE – zementärer (C), verbesserter (2), standfester (T) Klebemörtel mit verlängerter Offenzeit (E) ­– ist in diesem Fall der spezielle Hinweis auf die „Ultralite“-Technologie.

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Auf 4.000 Quadratmetern Boden der neuen Deutschland-Zentrale von Mitsubishi Electric in Ratingen sind großformatige Mosa-Feinsteinzeugfliesen in Steingrau mit Systemprodukten des Unternehmens verlegt.

Den Strukturwandel gestalten
Zu den großen Investitonen Mapeis zählen die 1,5 Millionen Euro, die am Standort Weferlingen in Sachsen-Anhalt in Produktion und Logistik geflossen sind. Weiterhin sollen Objektberatung, Produktmanagement und Vertrieb weiter ausgebaut werden. Außerdem stehen Investitionen in Service und IT auf der Agenda – von BIM (Building Information Modeling) bis zu Apps für Handwerker.

Ausblick des Deutschland-Chefs: „Wir bauen die Zukunft – seit 80 Jahren! Unsere Kunden profitieren vom weltweiten Know-how eines Innovationsführers, eines Generalisten für nachhaltige, bauchemische Systemlösungen für alle Bauvorhaben.“ Sein Ziel: Den Strukturwandel zusammen mit Handel und Handwerk gestalten.

Mehr Infos zum Unternehmen und seinen Referenzobjekten finden Sie in der Dezemberausgabe von FLIESEN & PLATTEN, die am 28. November 2017 erscheint.

www.mapei.de

30.10.2017

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