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Konjunkturumfrage: Geschäftslage verbessert

Die Geschäftslage im öffentlichen Bau hat sich verbessert – das zeigt die monatliche Konjunkturumfrage unter den Mitgliedsunternehmen des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes. In den letzten Monaten hatten sich bereits tendenzielle Verbesserungen der Lagebeurteilung für den Wohnungs- und Gewerbebau gezeigt. Die Umfrage im Juli ergab nun auch eine verbesserte Lagebeurteilung im öffentlichen Bau. Diese Einschätzung gilt laut ZDB sowohl für den Hochbau als auch für den Straßenbau. (Grafik: ZDB)

Der Auftragsbestand im Hochbau bleibt zum Vormonat unverändert.
Die Reichweite der Auftragsbestände bleibt zum Vormonat unverändert. (Grafik: ZDB)

Insbesondere aus dem Straßen- und Tiefbau wird eine gestiegene Nachfrage gemeldet. Die Nachfrage im Wohnungsbau bleibt überdurchschnittlich. Im Wirtschaftsbau zeigen die Order demgegenüber wenig Dynamik. Die Auftragsbestände werden hier auch schlechter bewertet als im Vormonat. 

Die Beschäftigung hat gegenüber dem Vormonat leicht angezogen, verharrt aber insgesamt unter dem Vorjahresniveau. 

Die Reichweite der Auftragsbestände bleibt insgesamt zum Vormonat unverändert und liegt im Hochbau bei 2,6 Monaten, im Tiefbau bei 2,2 Monaten. 

Dass sich die Bautätigkeit im Ferienmonat Juli nicht weiter belebt hat, zeigt auch die Geräteauslastung an. Sie hält im Hochbau bei 70 Prozent und im Tiefbau bei knapp 65 Prozent. Außerdem behindert laut ZDB der Arbeitskräftemangel die Bautätigkeit. 

Für die Geschäftsentwicklung bleiben die Unternehmer optimistisch. Auftrags- und Geschäftsentwicklungen werden demnach positiv bewertet. Das gilt nicht für die Baupreise, die bestenfalls unverändert erwartet werden.

www.zdb.de

12.08.2015

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