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Insel Rügen: Neugestaltung einer Strandpromenade mit Naturstein

In Tourismusregionen wie an der Ostsee boomt die Baubranche. Dort sind Städte und Gemeinden stets bemüht, sich mit einem attraktiven Erscheinungsbild von der nahe gelegenen Konkurrenz abzuheben. Ein beliebter Baustoff für neue Plätze, Wege und Möbel ist Naturstein. (Foto: Besco)

Juliusruh, Insel Rügen, Naturstein
Schlichte, zeitlose Natursteinbänke bieten an Wegrändern und in Rondellen die Möglichkeit für kurze Pausen, um die Landschaft zu genießen. (Foto: Besco)

In Juliusruh, ein Ortsteil der an der Nordküste von Rügen liegenden Gemeinde Breege, hat man den Verbesserungsbedarf erkannt und gab eine Neugestaltung der Strandpromenade in Auftrag. Nach den Entwürfen von Thomas Niessen vom Büro für Landschafts- und Freiraumarchitektur wurde vom ausführenden Bauunternehmen SAW aus Sagard die Flaniermeile um 1,2 Kilometer verlängert, der Seebrückenvorplatz und seine Ruhezonen erneuert und der Fischerweg ausgebaut. Als roter Faden zieht sich Belgrano-Granit durch das Gebiet. Aus dem Material bestehen ein Großteil des Straßenpflasters sowie zahlreiche Sitz- und Gestaltungselemente. Ganze 616 Tonnen verteilt auf 29 Schiffscontainer lieferte das Berliner Unternehmen Besco, das auf das Projektgeschäft mit Naturstein spezialisiert ist und schon zahlreiche Großprojekte realisiert hat.

Brunnen aus Blgrano-Granit
Einer der größten Blickfänge ist ein Brunnen von fünf Metern Durchmesser aus rotem Belgrano-Granit, dessen polierte Oberfläche für einen glänzenden Effekt sorgt. Die gebogenen Elemente entstanden in aufwendiger Handwerksarbeit und wurden maßgenau geliefert, so dass es laut Besco auf der Baustelle keinen Komplikationen kam. Gleiches gilt für die radialen Mauern des Seebrückenvorplatzes, der den Übergang vom Ortskern zur Promenade bildet. Die 1,65 Meter hohen und 50 Zentimeter breiten Mauerblöcke erstrecken sich über einen Außenradius von 5,96 Metern. Im Kreisinneren befinden sich ebenfalls radial geformte Bänke. Die besondere Farbgebung des Steins fügt sich in die Strandkulisse ein und sorgt so für ein stimmiges Gesamtbild. Mit dazu passenden Pfeilern links und rechts vom Gehweg setzt sich dieser Stil bis zur Ostseeküste fort. An einer anderen Stelle der Promenade führt eine Treppe mit Einfassungen die Urlauber zum Strand hinab.

Stele ist Blickfang
Im Zentrum von Juliusruh ebnen Pflasterflächen und -kreise aus Belgrano-Granit den Menschen den Weg. Dabei kamen Steine von jeweils fünf bis 9,5 Zentimetern Seitenlänge und verschieden große Platten zum Einsatz und wurden in abwechslungsreichen Mustern verlegt. An vielen Stellen setzen Säulen, Bänke und Papierkörbe Akzente. Die meisten Blicke zieht allerdings eine Stele auf sich, die fast sechs Meter in die Höhe ragt und einen Durchmesser von sechzig Zentimetern misst. Aufgrund der gespaltenen, mit Kerben versehenen Oberfläche, hebt sich die Stele optisch deutlich von den übrigen Belgrano-Elementen ab.
Die Gewinnung und Produktion des asiatischen Natursteins wurde, wie bei Besco üblich, kontinuierlich vor Ort von eigenen Inspektionsteams überwacht. Das Unternehmen will damit nicht nur Qualität garantieren, sondern als zertifizierter Partner von „Win=Win Fair Stone“ auch, dass keine Kinderarbeit stattfindet. Zudem überprüfe man stichprobenartig die fertigen Lieferungen, bevor sie verschifft wurden und exakt zum vereinbarten Termin auf der Baustelle in Juliusruh eintrafen.

www.besco-gmbh.de

23.07.2014

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