Corona
Newsticker für die Fliesenbranche

Corona, Virus
Foto: wildpixel/istock

10. Juli 2020:

  • Beratungsservice der Handwerkskammer beim Verwendungsnachweis für die Soforthilfe: Mit der NRW-Soforthilfe haben Bund und Land in den letzten drei Monaten mehr als 426.000 Kleinunternehmen und Soloselbstständigen geholfen; 4,5 Mrd. Euro sind an Zuschüssen geflossen. „Wir sind der Landesregierung für die schnelle, erhebliche und unbürokratische Hilfe äußerst dankbar, um die wir sie als Handwerkskammer zuvor dringend gebeten hatten. Mehr als jede vierte Zuwendung im Kammerbezirk Düsseldorf ist ans Handwerk gegangen“, teilte Präsident Andreas Ehlert mit.
    Die Empfänger der Zuwendung werden derzeit vom Land angeschrieben, die Differenz zwischen der Soforthilfe und dem ermittelten Liquiditätsengpass bis spätestens zum 30. September anzuzeigen und rückzuüberweisen.
    Die Handwerkskammer Düsseldorf bietet in diesem Zusammenhang ihren Beratungsservice zur Unterstützung bei der Ermittlung des Liquiditätsengpasses unter der Telefon-Hotline 0211 8795-555 an. Die Hotline steht werktäglich von 7 bis 17 Uhr zur Verfügung.

  • Typische Belebung im Frühsommer bleibt aus: Die Stimmungslage der Bauwirtschaft ist angesichts der Corona-Pandemie weiterhin verhalten, wie die jüngste Unternehmensbefragung des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) ergeben hat. Demnach schlägt sich in der Nachfrage- und Produktionsentwicklung nicht die für den Frühsommer typische Belebung der Bautätigkeit nieder, sondern verharrt weitgehend auf Vormonatsniveau. Insbesondere im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau melden die befragten Bauunternehmen eine rückläufige Entwicklung.
    „Wie schon im Vormonat sehen wir weiterhin die auch noch im Juni bestehenden Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Unternehmen haben einen zusätzlichen Aufwand, um die Gesundheit der Mitarbeiter durch Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu schützen. Weiterhin kommt es zu Störungen in den Lieferketten“, erläutert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB, die Umfrageergebnisse. „Wir beobachten die Konjunkturentwicklung aufmerksam. Sollte sich der derzeitige Trend verfestigen, wird die Baubranche zum Jahresende deutlich schlechter abschließen als noch in 2019.“

8. Juli 2020:

  • BAU trotzt  weiterhin schlechten Nachrichten: Rund ein halbes Jahr vor Messebeginn seien die 18 Messehallen zu Dreivierteln fest gebucht, heißt es aus München. Das entspreche dem Niveau von vor zwei Jahren. So ist die Nachfrage aus dem Ausland größer denn je. Einige Ausstellungsbereiche haben aber mehr unter Corona zu leiden als andere. Dazu gehört auch der Bereich der Bauchemie, in dem die BAU Absagen prominenter Aussteller verkraften muss. Es gibt aber auch Unternehmen aus dieser Branche, die an der BAU festhalten und glauben, dass sich die Teilnahme auch unter Corona-Bedingungen lohnt. Darunter Remmers. „Uns und die Messe BAU verbindet eine jahrzehntelange Partnerschaft. Sie ist für uns die wichtigste internationale Plattform zum Wissens-, Informations- und Erfahrungsaustausch und gehört somit alle zwei Jahre zu unseren Pflichtveranstaltungen. Natürlich haben auch wir intern und mit unseren Kunden und Partnern intensiv über die aktuellen Auswirkungen und möglichen Konsequenzen einer Messebeteiligung diskutiert. Wir haben dabei den Eindruck gewonnen, dass der Wunsch einer Messedurchführung trotz aller möglichen Risiken und Einschränkungen ungebrochen groß ist. Aus diesem Grund wollen wir unseren Beitrag leisten zum Gelingen der BAU 2021“, sagt Wolfgang Steurer, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation Remmers Gruppe AG.

27. Juni 2020:

  • Neue Prämie für ausbildende Betriebe: Kleine und mittelständische Unternehmen, die in der Corona-Krise trotz erheblicher wirtschaftlicher Schweirigkeiten weiter ausbilden, können vom Staat eine Prämie von bis zu 3.000 Euro erhalten.

25. Juni 2020:

  • Cersaie 2020 abgesagt: Die Fliesenmesse in Bologna findet in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht statt. Mehr

  • BAU 2021 will Branche vom 11. bis 16. Januar weiterhin eine Plattform bieten: „Die BAU hat immer bewiesen, dass auf sie gerade unter schwierigen Bedingungen Verlass ist. So hat sie sich beispielsweise bei der Finanzkrise im Jahr 2009 gegen alle Widerstände als feste Größe erwiesen. Das wird auch diesmal wieder so sein“, ist sich Projektleiter Mirko Arend sicher. Und Stefan Thurn, Präsident Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel, ergänzt: „Die BAU ist die zeiteffizienteste Kommunikationsplattform für den Baustoff-Fachhandel und seine Kunden, Handwerker und Bauunternehmer, sich über neue Produkte, Systeme und Informationen von den Herstellern zu informieren. Kommunikation braucht Gesichter, Menschen, Austausch, braucht Geselligkeit. Wir haben keine Glaskugel, aber hoffen, dass bis Januar die Hygienevorschriften und staatlichen Vorgaben pragmatisch soweit entspannt sind, dass zusammen mit guten Konzepten der Messegesellschaft die Rahmenbedingungen für einen guten Austausch gegeben sind. Dann kann von der BAU das Startsignal für eine gute wirtschaftliche Entwicklung ausgehen.“

  • Corona-Krise bremst Konjunkturentwicklung deutlich: „Die Zahlen sind eindeutig: Das Coronavirus hinterlässt seine Spuren in der Baubranche. Der Rückgang der Auftragseingänge im April um real -5,3 Prozent ist alarmierend und dämpft die Erwartungen an das zweite Halbjahr erheblich“, so kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Konjunkturdaten für das Bauhauptgewerbe. Diese umfassen den Berichtszeitraum April 2020 und gelten für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten.
    Dabei hat im April besonders der Orderzugang im anteilsstarken Hochbau gelitten; (nominal -10 Prozent).  Betroffen sind vor allen Dingen der Wohnungsbau (circa -12 Prozent) und der Gewerbehochbau (circa -9 Prozent). Aus dem öffentlichen Hochbau gehen seit drei Monaten weniger Aufträge ein.
    „Zu Beginn der Corona-Krise haben die Unternehmen gemeinsam mit ihren Beschäftigten den Baubetrieb unter großen Anstrengungen aufrechterhalten. Nun wird mehr und mehr sichtbar, dass der Branche der pandemiebedingte Einbruch noch bevorsteht“, so Pakleppa weiter.
    Da im Monat April bestehende Auftragsbestände abgearbeitet werden konnten, zeichnen die Daten zur Umsatzentwicklung erwartungsgemäß ein besseres Bild. Allerdings wird auch hier ein Tempoverlust erkennbar. Lagen die Zuwachsraten in den ersten drei Monaten des Jahres noch zwischen 11 Prozent und 14 Prozent, waren es im April noch +3,7 Prozent.

23. Juni 2020:

  • Kiesel Bauchemie und Eurobaustoff verzichten auf Teilnahme an BAU 2021: Die Entscheidung der Eurobaustoff war auf der Aufsichtsrats-Sitzung der Kooperation in Bad Nauheim von Aufsichtsrat und Geschäftsführung einstimmig getroffen worden. Grund sei die seit Februar anhaltende Corona-Pandemie. „Wir mussten uns jetzt entscheiden“, so Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung. „Wir legen viel Wert auf die persönliche Kommunikation mit unseren Partnern aus der Industrie, dem Handel, den Verbänden und aus dem Dienstleistungsbereich. Dieses ist aus unserer Sicht auf der nächsten BAU nicht mehr gegeben.“
    Das Esslinger Unternehmen Kiesel verzichtet ebenfalls wegen des Corona-Virus auf die Messe in München und lädt stattdessen 2021 zum virtuellen Jahresauftakt ein.

17. Juni 2020:

  • Update des Gayafores-Katalog: Neue Zeiten verlangen, dass wir mit ihnen Schritt halten. Aus diesem Grund hat der spanische Fliesenhersteller Gayafores seinen Gesamtkatalog aktualisiert, damit Sie die Details der einzelnen Kollektionen mit all ihren dekorativen Möglichkeiten nicht verpassen. Der Katalog enthält die gesamte Produktpalette des Unternehmens, inklusive Infos zu umfassenden Garantien für Qualität, Hygiene, Beständigkeit und Haltbarkeit sowie technischen Informationen, Empfehlungen und so weiter.

  • Baugewerbe fordert Unterstützung für Berufsausbildung in der Corona-Krise: Im Vorfeld der heutigen Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten fordert das Baugewerbe, Ausbildungszentren nicht von den Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen auszuschließen. Die Eckpunkte dieser Maßnahmen, die das Bundeskabinett bereits am Freitag beschlossen hatte, müssen nachgebessert werden.
    Dazu erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB): „Ausbildung heißt Fachkräftesicherung. Daher ist es ein richtiger erster Schritt, dass die Ausbildungszentren und überbetriebliche Berufsbildungsstätten im Rahmen der Überbrückungshilfen berücksichtigt worden sind. Allerdings muss in der Ausgestaltung dieser Hilfen die tatsächliche Situation des Lehrbetriebs berücksichtigt werden. Aufgrund der anstehenden Abschlussprüfungen in den Sommermonaten ist dieser Zeitraum nicht als Vergleichsbasis geeignet. Daher darf allein der Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai als Voraussetzung für die Antragsstellung zurate gezogen werden.
    Die Ausbildungszentren sind für eine qualitative Berufsbildung, wie sie in der Baubranche seit Jahrzehnten gelebte Praxis ist, unerlässlich. Die nun zugesagten Hilfen können bei bedarfsgerechter Ausgestaltung dazu beitragen, den Zentren über die Corona-Krise hinweg zu helfen. Nur, wenn die institutionelle Infrastruktur für die Berufsbildung vorhanden ist, kann auf hohem Niveau ausgebildet werden.“

16. Juni 2020:

15. Juni 2020:

10. Juni 2020:

30. Mai 2020:

  • Corona-Schutzmasken gelten nicht als zertifizierter Arbeitsschutz: Wer in seinem Betrieb Atemschutzmasken als Teil einer Pesönlichen Schutzausrüstung braucht, sollte daran denken, dass die gängigen Mund-Nase-Schutzmasken gegen das Corona-Virus diese Anforderungen nicht erfüllen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung erklärt, worauf zu achten ist.

28. Mai 2020:

  • Dresdner Herbstseminar findet statt: Das Sachverständigenseminar im September kann mit dem Hygienekonzept des Tagungshotels umgesetzt werden. Die Anmeldung ist in Kürze möglich.

27. Mai 2020:

  • Alferpro sagt Teilnahme an Cersaie ab: Der Fliesenprofilhersteller wird beim neuen Termin der Messe im November nicht dabei sein. Grund dafür sind organisatorische und terminliche Gründe.

26. Mai 2020:

25. Mai 2020:

  • Neuer Termin für Cersaie: Entscheidung im Juli: Der neue Termin für die Cersaie war für November angekündigt. Ob er tatsächlich stattfindet, wollen die Veranstalter bis Juli entscheiden.

22. Mai 2020:

  • Oxiegen produziert Masken: Der Baustoffhersteller Oxiegen fertigt jetzt Mund-Nase-Schutzmasken. Kunden erhalten eine Maske kostenlos zu jeder Bestellung.

20. Mai 2020:

19. Mai 2020:

  • Weiterbildung per Mausklick: Mit Online-Seminaren baut die Knauf Akademie ihr Weiterbildungsangebot systematisch aus. Mit dem neuen Online-Angebot können sich Profis aus Fachhandwerk, Fachhandel, Planung und Architektur trotz aktueller Kontaktbeschränkungen auf digitalem Weg über innovative Systemlösungen und aktuelle Branchentrends informieren. Das Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt. Eine Übersicht über alle Online-Seminare liefert die Internetseite der Knauf Akademie (www.knauf-akademie.de). 

18. Mai 2020:

  • Uzin Utz Group sagt Teilnahme an BAU 2021 ab: Die Uzin Utz Group, zu der auch die Marke Codex gehört, stellt sich frühzeitig auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein und hat die Teilnahme an der BAU 2021 in München abgesagt. Der frühzeitige Beschluss schafft Kapazitäten für Konzepte und Kommunikationsmaßnahmen, mit denen die Unternehmensgruppe ihre weltweiten Kunden alternativ ansprechen möchte. „Wir sind fest davon überzeugt, dass den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch nichts ersetzen kann. Eine Messe mit Abstandsregelungen und strikten Hygienevorschriften ist nicht das Gleiche. Besonders in Krisenzeiten sind Flexibilität und pragmatisches Handeln gefragt“, so Philipp Utz, Marketing-Vorstand von Uzin Utz.

16. Mai 2020:

  • Corona bremst Bau in Bayern: Im Freistaat ist jedes dritte Unternehmen des Bauhauptgewerbes von Umsatzrückgängen betroffen. Zwei Drittel sehen die Auftragslage für die kommenden Monate gefährdet. Das ergibt eine Umfrage des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen (LBB) unter den mittelständischen Unternehmen des bayerischen Baugewerbes.

15. Mai 2020:

  • Erneute Verlegung der VDF-Mitgliederversammlung: Der Vorstand des Bundesverbands des Deutschen Fliesenfachhandels (VDF) hat sich dazu entschieden, die für den 17./18. Juni 2020 geplante VDF-Mitgliederversammlung aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie auf August/September zu verschieben. Der neue Termin wird zeitnah bekanntgegeben.

  • „Technik kompakt“: Informationen zu Produkten und Systemaufbau, vermittelt in fünf Minuten. Mit den neuen kompakten Online-Schulungen von Gutjahr sollen Planer und Verarbeiter während der Corona-Krise unterstützt werden.

  • Baugewerbe fordert Anreize für mehr Bauinvestitionen: „Ein intelligentes Konjunkturprogramm muss dazu beitragen, die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und wichtige Zukunftsaufgaben voranzubringen, nämlich den Klimaschutz, den Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie den Wohnungsbau. Die Baubranche hat ihre Kapazitäten ausgeweitet und angesichts der geringen Nachfrage aus dem Wirtschaftsbau ausreichend Kapazitäten, alle Segmente dieser Zukunftsaufgaben nach vorne zu bringen“, erklärte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast.
    Der größte Branchenverband der Bauwirtschaft hat als Beitrag zur Debatte über ein Konjunkturpaket ein Positionspapier veröffentlicht, in dem der Verband gezielte Maßnahmen auflistet, um die stabilisierende Wirkung der Bauwirtschaft für die Binnenkonjunktur auch in Zukunft zu erhalten.

  • NRW-Handwerk begrüßt Landeslösung für Soforthilfe: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat angekündigt, dass sie für die Monate März und April eine Vertrauensschutzlösung schaffen wird, damit Empfänger der Soforthilfe zumindest 2.000 Euro für die private Lebensführung verwenden können. Zum Ende der dreimonatigen Förderperiode müssen die Antragsteller nachweisen, wie viel der Soforthilfe sie für betriebliche Kosten genutzt haben. Sollte ein Teil der Gelder anstelle der Beantragung von Grundsicherung für die private Lebensführung genutzt worden sein, werde das Land dem Bund die entstandene Lücke bis zu einem Betrag von 2.000 Euro erstatten.
    Dazu erklärt der Präsident von Handwerk.NRW, Andreas Ehlert: „Es wäre gut und praktikabel gewesen, wenn die Soloselbstständigen die Soforthilfe auch für die private Lebensführung hätten verwenden können. Ich bedaure sehr, dass die Bundesregierung sich nicht zu dieser parteiübergreifend befürworteten Lösung durchringen konnte.
    Umso mehr begrüße ich, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung jetzt eine eigene Lösung präsentiert hat. Vielen Handwerkern und anderen Soloselbständigen, die im Vertrauen auf die Soforthilfe keine Grundsicherung beantragt haben, ist damit eine große Sorge kommen. Die Soforthilfe war ein großer Erfolg, weil sie den Betroffenen in einer wirtschaftlich existentiellen Situation ein Stück Sicherheit gegeben hat. Das dürfen wir jetzt nicht durch bürokratische Klimmzüge aufs Spiel setzen. Es wäre fatal, wenn jetzt im Nachhinein hunderttausendfacher Ärger mit den Nachweisen zur Verwendung der Soforthilfe aufkäme. Die Politik muss hier Wort halten und darf in dieser kritischen Situation nicht das Vertrauen der Menschen verspielen. Es ist gut, dass wenigstens die Landesregierung hier Flagge zeigt!“

14. Mai 2020:

  • Online-Seminare mit Fördermitteln: Das Steinbeis-Transferzentrum Managementseminare & Mittelstandsberatung veranstaltet ab Juni drei offene Online-Seminare: „Kundenakquisition in kritischen Zeiten - neue Wege und unausgeschöpfte Potenziale“ (ab 22. Juni 2020), „Fachkräfte gewinnen im Mittelstand - Employer Branding und neue Wege im Personalmarketing“ (ab 30. Juni 2020) und „Führen im Home“-Office (ab 18. Juni 2020). Durch Fördermittel besteht die Möglichkeit, die Kosten um 30-70 Prozent zu reduzieren. Das Fördermittelkontingent ist begrenzt. Die Online-Seminare werden von Steinbeis-Trainern duchgeführt, die Erfahrung als Führungskraft und in der Leitung von Online-Seminaren besitzen. Weitere Informationen über die Online-Seminare und die Fördermittel sowie eine Anmeldemöglichkeit gibt es im Internet sowie telefonisch: (0 71 95) 90 800 80.

13. Mai 2020:

  • Neue Online-Schulungen von Gutjahr: Die rund fünfminütigen „Technik kompakt“-Videos sollen Planer und Verarbeiter während der Corona-Krise unterstützen. In den Videos geht es um Trocken-Stelzlager, Alu-Rahmensysteme oder Fußbodenheizung. Weitere Informationen.

12.Mai 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Interview mit der Handwerkskammer Niederbayern-Oberfalz: Im Interview spricht der Bereichsleiter Beratung bei der Handwerkskammer Niederbayern-Oberfalz, Andreas Keller, über den verstärkten Einsatz digitaler Tools in den Betrieben und den aktuellen Stand in Sachen Aufträge, Ausbildung und Zukunftsplanung in der Region. Hier das ganze Interview lesen. 

  • CWS bietet Komplettservice für Hygienemasken: Da in vielen Betrieben momentan ganztägig Hygienemasken getragen werden, entsteht automatisch täglich eine große Menge an Wäsche. Für dieses Problem bietet der Hygieneausstatter und Arbeitskleidungsdienstleister CWS ab jetzt einen Komplettservice an: Die Masken werden zum Waschen abgeholt und wieder zurückgebracht. Mehr

8. Mai 2020:

  • Mapei Academy Schulungen: Um in diesen Zeiten für die Kunden da zu sein – zumindest virtuell – bietet Mapei mit seiner Academy ab kommender Woche zahlreiche Online-Seminare von Profis für Profis an.

  • Lockerungen für deutsche Handwerksbetriebe in der Schweiz: Ab dem 11. Mai 2020 können deutsche Handwerksbetriebe wieder grenzüberschreitende Dienstleistungen in der Schweiz beantragen, um bereits begonnene Arbeiten zu Ende zu führen oder Verträge zu erfüllen, die vor der Einführung der Einreisebeschränkungen abgeschlossen wurden.

7. Mai 2020:

  • Online-Seminar zur richtigen Beantragung von Fördermitteln: Unsere Kollegen vom Baustoffmarkt haben den Fördermittelexperten Michael G. Wandt eingeladen, um für die Teilnehmer wichtige Fragen zu den staatlichen Unterstützungsleistungen in der Coronakrise zu klären. Am 12. Mai geht es im Online-Seminar „Förderprogramme in der Krise optimal nutzen“ darum, wie man in der aktuellen Situation als KMU liquide bleibt, welche staatlichen Förderprogramme geeignet sind und wie man Anträge richtig stellt. Im Online-Seminar „Hilfspakete nutzen – Fördersummen richtig berechnen“ am 19. Mai steht auf der Agenda: Wie viel Geld steht mir zu? Eignen sich alle Soforthilfeprogramme gleich gut? Welche Unterlagen brauche ich und wie stelle ich den Antrag schnell?

  • Cersaie verschoben!: Die Cersaie wird nicht wie geplant vom 28. September bis zum 2. Oktober 2020 stattfinden. Dies teilten die Veranstalter nun in einem Anschreiben mit. Die Messe wird stattdessen auf den 9. bis 13. November 2020 verschoben. Grund hierfür sei unter anderem auch, dass sich durch die Ausbreitung des Corona-Virus die Sanierung des Messegeländes verzögert habe, einschließlich des Baus der neuen Messehalle 37.

6. Mai 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Interview mit Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart: Er berichtet unter anderem darüber, wie hoch der Anteil der bewilligten Anträge der Fliesenlegebetriebe auf Unterstützungsleistungen ist.

  • Handwerk.NRW: „Wir wollen arbeiten!“ – Klar sei, dass in der aktuellen Situation eingehalten werden müssen – und dass man keine dauerhaften Subventionen wolle. Dazu müsse man auch für Innovation sorgen.

5. Mai 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Bei Rako in Tschechien – Fliesenproduktion in Zeiten von Corona: Seit dem 12. März 2020 gilt aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus in der Tschechischen Republik der Ausnahmezustand, der erst mal bis zum 17. Mai verlängert wurde. Ulrich Nagel, Vertriebsleiter Westeuropa bei Rako, hat uns über die Lage beim Fliesenhersteller informiert. Mehr

  • Mobile Vertriebsberater Fliese – Drittes Modul erneut verschoben: Aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Auswirkungen hat sich Mobile Geschäftsführer Robert Jahrstorfer dazu entschieden, das bereits von April auf Ende Mai verschobene dritte Modul plus Zertifizierung des aktuellen Kurses ein weiteres Mal zu verlegen. Jahrstorfer hofft, dass die Präsenztage wie gewohnt in einem Block stattfinden können (15. – 17.9.2020), mit der Zertifizierung am 18.9.2020. Sollte dies nicht möglich sein – je nachdem, wie sich die gesetzlichen Bestimmungen entwickeln – plant Jahrstorfer, die Gruppe aufzuteilen und die Präsenztage an zweimal zwei Tagen stattfinden zu lassen (14./15.9.2020 und 16./17.9.2020).

2. Mai 2020:

  • Kostenlose Unternehmensberatung: Inhaber und Geschäftsführer von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) können bei der Unternehmensberatung Machwürth Team International (MTI) eine Beratung in Anspruch nehmen, die zu 100 Prozent gefördert wird.

30. April 2020:

  • Handwerkskammer Konstanz warnt vor Betrugsversuchsmasche: Bezüglich der Soforthilfe für Betriebe sind offenbar vermeintliche E-Mails der Landesbank Baden-Württemberg (L-Bank) im Umlauf, in denen zur Preisgabe persönlicher Daten im Rahmen des Antragsverfahrens aufgefordert wurde.

  • BAU 2021 ist gut gebucht: Für die BAU 2021 vom 11. bis 16. Januar sind schon drei Viertel der Ausstellungsfläche vergeben. Die Veranstalter rechnen damit, dass wieder alle 18 Messehallen belegt sein werden. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) betont, dass die Messe ein wichtiger Treiber für das Geschäft nach der Krise sein wird. Mehr

29. April 2020:

  • Rubi Too-Online-Seminar: Hilfspakete nutzen – Fördersummen richtig berechnenls unterstützt die lokalen Krankenhäuser in Spanien: Das Entwicklungsteam des Unternehmens nutzt die vorhandenen 3D-Drucker seit Ende März zur Herstellung von 3D-gedruckten Schutzschirmen. „In einer ersten Phase haben wir mehr als 1.800 Masken an die Krankenhäuser Valls und El Vendrell in der Nähe des Produktions- und Logistikzentrums Santa Oliva (Tarragona) gespendet, in denen mehr als 150 Personen beschäftigt sind“, postete Rubi Tools Deutschland auf seiner Facebookseite. „Hinzu kommen 5.900 Masken, die an das Krankenhaus-Konsortium ‚Terrassa‘ geliefert werden.“ In den kommenden Wochen werde die Zusammenarbeit mit den Initiativen zur Herstellung von Medizinprodukten fortgesetzt, bei denen Rubi einen technologischen Mehrwert schaffen könne.

28. April 2020:

  • Italienische Fliesenhersteller produzieren wieder: Am Montag, 27. April, durften stark exportorientierte Industriebranchen wieder mit der Produktion beginnen, dazu gehören auch die Fliesenhersteller. Die Panaria Group, die Florim Gruppe sowie Marazzi sind drei von ihnen, die wieder einstiegen. Mehr

27. April 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Ist die Fliesenbranche stabil?: Die Ergebnisse der dritten Runde unserer Corona-Umfrage zeigen, dass die Teilnehmer die Auswirkungen auf Umsatz, Aufträge und Lieferungen weniger stark bewerten als vor ein oder zwei Wochen. Beim Blick in die Zukunft gibt es allerdings ein gegenläufiges Ergebnis.


  • Virtueller Messestand: Ceramiche Refin hatte sich für die Coverings 2020 entschieden, um dem US-Markt seine neuen Frühjahrskollektionen vorzustellen. Die Messe für Keramik und Naturstein in Nordamerika wurde jedoch aufgrund des internationalen Gesundheitsnotstands abgesagt. Um in Zeiten sozialer Distanzierung seinen Kunden online näher zu kommen, hat Refin beschlossen, den für die Messe entworfenen Stand virtuell nachzubilden (Foto: Ceramiche Refin). So können Interessenten die Frühjahrskollektionen 2020 digital erleben und den ursprünglichen Messestand in Augenschein nehmen. In der „Coverings 2020 Virtual Experience“ präsentiert der italienische Fliesenhersteller mit „Prestigio Onyx“ und „Pedra Azul“ zwei Neuheiten der „Prestigio“-Serie. Mit „Macaubas“ und „Wings“ erweitert Refin die „Prestigio“-Kollektion.
    Virtuell, Messestand, Ceramiche Refin

  • Mit Blanke online im Dialog: In Zeiten wie diesen ist an Vor-Ort-Workshops nicht zu denken. Doch der Bedarf an Fort- und Weiterbildung besteht weiterhin, deshalb hat Blanke Systems kurzerhand die Plattform „Blanke Dialog Online“ ins Leben gerufen.

  • Uzin Campus abgesagt: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise und der nicht wirklich abzusehenden Dauer der Einschränkungen, hat sich Uzin Utz dazu entschieden, den Uzin Campus am 2. Oktober 2020 abzusagen. Neuer Termin: 17. September 2021, Messegelände in Ulm.

24. April 2020:

  • Corona-Update der PCI: Die PCI-Werke in Augsburg, Hamm (Westfalen) und Lutherstadt Wittenberg sind unverändert geöffnet und arbeiten weiterhin planmäßig – unter strikter Beachtung aller Hygiene- und Sicherheitsanforderungen. Eine zuverlässige Versorgung und Belieferung der Kunden und Partner über die Breite des Produktions- und Logistiknetzwerks ist somit weitestgehend sichergestellt.
    „Nur sehr vereinzelt spüren wir Einschränkungen auf Seiten unserer Lieferanten – verspätete oder ausgefallene Anlieferungen treten teilweise auf“, heißt es seitens des Unternehmens. „Bislang sind unsere Lieferketten sehr stabil, auch wenn wir Sie vereinzelt um etwas mehr Geduld bitten müssen. Sie werden von unserer Auftragsbearbeitung dazu immer auf dem aktuellen Stand gehalten.“
    Der Annahmeschluss für Bestellungen wurde auf 11.00 Uhr vorverlegt, um sowohl interne als auch externe Prozesse nicht zu überlasten. Derzeit werden Garantiezustellungen mit Tagestermin, jedoch nicht auf Uhrzeiten angeboten. „Unsere Speditionen leisten in diesen Zeiten hervorragende und zuverlässige Arbeit. Wir möchten allerdings keine ‚falschen Erwartungen‘ wecken, da es aufgrund der angespannten Situation hinsichtlich der Verfügbarkeit von Kraftfahrern zu Verzögerungen bei der Zustellung kommen kann“, so die Augsburger weiter.

23. April 2020:

  • „Partner helfen Partnern“-Angebot von Schlüter-Systems läuft weiter: Schlüter-Systems bietet seinen Partnern in Handel und Handwerk in Deutschland, Österreich und den BeNeLux-Ländern über den 01. Mai 2020 hinaus die frachtfreie Lieferung direkt auf die Baustelle an.

21. April 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Ergebnisse von Runde 2 unserer Corona-Umfrage: Ist die Fliesenbranche immun gegen Corona? Okay, ganz so einfach ist es wohl leider nicht – aber die Umfrageergebnisse zeigen: Ein Drittel spürt überhaupt keine Auswirkungen! Was der Rest sagt und wie es um Umsätze und Lieferengpässe in der vergangenen Woche stand, lesen Sie hier.

20. April 2020:

  • Baugewerbe: Bauverwaltungen dürfen kein Flaschenhals sein – ZDB-Präsident Reinhard Quast fordert, dass die Aktivitäten in den Bauverwaltungen wieder hochgefahren werden.

  • Coverings Connected: Die normalerweise heute beginnende, aber wegen des Coronavirus abgesagte Coverings findet bis zum 23. April 2020 nun auf digitaler Ebene, mit Live-Online-Seminaren, Chatmöglichkeiten mit den Herstellern, Trend- sowie  Online-Produktpräsentationen statt. Teilnehmer können an allen drei Tagen die neuen Produkte von Ausstellern virtuell erkunden. Heute Abend, 18:30 bis 19:00 Uhr, veranstaltet beispielsweise Ceramics of Italy eine virtuelle Live-Pressekonferenz.

18. April 2020:

  • „Erste Hilfe im Betrieb“: Was gilt in Corona-Zeiten?  Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat zu diesem Thema eine Liste mit FAQs zusammengestellt. Darin geht es unter anderem um Fragen wie: „Muss ich mich für Mitarbeiter im Homeoffice um die Erste Hilfe kümmern?“ oder Was, wenn unsere Ersthelfer die Fortbildungsfrist überschreiten?“ Alle Fragen und Antworten finden Sie hier.

17. April 2020:

  • EuroSkills 2020 verschoben: Aufgrund der aktuellen Situation und der schwer einschätzbaren Entwicklung rund um COVID-19 haben sich die Veranstalter gemeinsam in Abstimmung mit der Dachorganisation World Skills Europe dazu entschlossen, die Europameisterschaft der Berufe, EuroSkills 2020, auf Januar 2021 zu verschieben. Früher lasse sich eine internationale Veranstaltung dieses Formats aufgrund der aktuellen Corona-Krise und der noch bis in den Herbst 2020 zu erwartenden Restriktionen im europäischen Reiseverkehr leider nicht realisieren“, heißt es auf euroskills2020.com. Der neue Termin: 6. bis 10. Januar 2021 im Messe Congress Graz.

  • Arbeitsschutzstandard COVID 19: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Stefan Hussy, haben konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise formuliert.

  • Handwerk NRW und Handwerkskammer Konstanz bewerten Lockerungen der Corona-Beschränkungen positiv: Das Handwerk sei sich seiner Verantwortung bewusst. Man brauche jetzt vor allem Kunden und Aufträge – und vor allem schnell Klarheit zu notwendigen Schutzmaßnahmen.

  • Rückkehr zur normalen Produktionstätigkeit: Nach der Einstellung der industriellen Produktion nehmen alle Unternehmen des spanischen Keramikfliesensektors ihre Tätigkeit wieder auf. Seit Freitag, 10. April 2020, haben sie nach und nach ihre Arbeit wieder aufgenommen und führen strenge Maßnahmen und Sicherheitskontrollen ein, um die Gesundheit und Sicherheit aller Arbeitnehmer zu schützen. Diese Maßnahmen finden sich in einem Dokument, das von dem Verband ASCER und den wichtigsten Gewerkschaftsorganisationen unterzeichnet wurde. Die Unternehmen von Tile of Spain stehen in den kommenden Monaten vor einer schwierigen Zeit hinsichtlich der Erholung der wirtschaftlichen Aktivität sowie der nationalen und internationalen Marktnachfrage.

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Experten-Online-Seminar: Fragen zum Baurecht in Corona-Zeiten – Dr. Andreas Lassmann, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, steht am Mittwoch, 22. April 2020, ab 14.30 Uhr für eine Stunde online für Sie bereit. Infos und kostenlose Anmeldung

16. April 2020:

  • Coverings 2020 abgesagt: Die nordamerikanische Fliesenmesse Coverings, die vom 20. bis 23. April in New Orleans, Louisiana, stattfinden sollte, ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Die Veranstalter haben die nationalen und globalen Entwicklungen verfolgt und sich dazu entschieden, zur Minimierung der Ausbreitung des COVID-19-Virus beizutragen.

  • Confindustria Ceramica fordert umgehenden Start der Fliesenproduktion: Der Verband der italienischen Fliesenhersteller hat gemeinsam mit den Gewerkschaften in den vergangenen Tagen ein Protokoll unterzeichnet. Diese Übereinkunft definiert, unter welchen Bedingungen die Produktion in den Fabriken wieder starten kann.

  • Kontaktbeschränkung bleibt: Wir müssen uns zwar weiterhin in Geduld üben, dennoch haben die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen, die durch den Corona-Virus bedingten Einschränkungen etwas zu lockern. Positiv vor allem aus Sicht der Fliesenhändler mit einer Verkaufs-/Ausstellungsfläche bis zu 800 Quadratmeter sowie Fliesenleger mit angeschlossener Ausstellung in gerade genannter Größe.

  • Kostenfreie Online-Seminare zur DIN 18534: Vom 16. April bis einschließlich 10.Mai können User kostenfrei die Aufzeichnung unserer dreiteiligen Online-Seminar-Reihe zum Thema DIN 18534 ansehen. So möchte F+P Fliesen und Platten die Branche animieren, daheim zu bleiben und sich gleichzeitig weiterzubilden. 

15. April 2020:

  • Sofortstart in die Online-Kundenberatung: Damit Sie die Chance nutzen können, Ihre Kunden weiterhin anzusprechen, ist eine digitale Beratung ein Lösungsweg. Immersight bietet noch bis zum 30. April 2020 – allerdings nur für die ersten 20 Bestellungen – ein Komplettpaket als Sonderangebot an. Danach fällt für die Onlinevorstellung Ihrer Ausstellung der reguläre Preis an.

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Wie die Corona-Krise die Fliesenbranche trifft: Verschobene Aufträge, Lieferengpässe und Umsatzrückgang – das sind die Auswirkungen der Corona-Krise, die Fliesenfachbetriebe und produzierende Unternehmen derzeit am stärksten zu spüren bekommen. Hier geht es zu allen Ergebnissen unserer ersten Umfrage zur Lage der Branche.

14. April 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Zuversicht trotz unsicherer Zeiten: Dr. Michael Zink, unter anderem Geschäftsführer des Bayerischen Fliesenhandels, hat zwar einen gut laufenden März verbucht, glaubt aber, dass ein Einbruch in drei bis vier Monaten zu spüren ist. Dennoch bleibt er zuversichtlich. 

9. April 2020:

  • Ungewöhnliche Maßnahmen: Bauspezialist Köbig bietet seit dem 8. April für die Mitarbeiter und ihre Familien kostengünstige warme Mahlzeiten an – und hat noch weitere Schritte im Unternehmen eingeleitet.

  • Zahlung der NRW-Soforthilfe 2020 für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe wird vorerst gestoppt: Das entschied das Wirtschaftsministerium (MWIDE) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt (LKA). Nach ersten Hinweisen auf Fake-Webseiten, die in Suchergebnissen prominent platziert waren, hatte das MWIDE am Dienstag Strafanzeige wegen Betrugs erstattet.
    Das LKA hatte daraufhin mit der Zentral- und Ansprechstelle für Cyberkriminalität die Ermittlungen aufgenommen und das Ministerium gestern Abend über erste Ergebnisse informiert. Demnach haben Betreiber mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt. Daraufhin hatte das Land die Bezirksregierungen angewiesen, die weitere Auszahlung der Gelder auszusetzen. In den kommenden Tagen wird die Ermittlergruppe ihre Recherchen fortsetzen, um betrügerische Anträge zu identifizieren.
    Die Antragstellung ist davon nicht berührt: Kleinunternehmer und Selbstständige können weiterhin die NRW-Soforthilfe beantragen. Cyberexperten von Wirtschaftsministerium und LKA raten erneut dringend, dafür ausschließlich die offizielle Internetseite zu nutzen: soforthilfe-corona.nrw.de Offizielle Webseiten des Landes enden stets auf der Endung „.nrw“ oder „.nrw.de“.

  • Casa:1 – Geschäftsbetrieb läuft auch in Corona-Zeiten weiter: Das Unternehmen, das ausschließlich Fliesen aus Spanien vertreibt, bestätigt, dass jene, die beim Hersteller vorrätig sind, zum Teil geliefert werden können. Eine Neuproduktion findet derzeit aber nicht statt. Trotzdem sind Silke Wiegand und Dieter Dichantz, Eigentümer von Casa:1, zuversichtlich. Mehr

  • Mit dem „Bonitätsnachweis 2019“ schneller zu Liquidität: Um die von der KfW bereitgestellten Fördermittel zeitnah zu bekommen, hat Creditreform den „Bonitätsnachweis 2019“ entwickelt.

8. April 2020:

  • Baustellen weiterführen und zu Ende bringen: Der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen ruft die öffentlichen und privaten Auftraggeber dazu auf, Baumaßnahmen, wo immer möglich, fortzuführen. Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbands, macht deutlich, dass der Gesundheitsschutz von allen am Bau Beteiligten derzeit Vorrang habe. Es gäbe aber grundsätzlich keine Veranlassung, Baumaßnahmen zu pausieren oder Genehmigungen oder Zahlungen auszusetzen: „Es wird gehäuft darüber berichtet, dass Baumaßnahmen nicht weitergeführt werden können, da von Seiten des Auftraggebers keine Entscheidungen mehr getroffen, Genehmigungen verzögert oder gar nicht mehr ausgestellt oder auch Bauabnahmen mangels Personal nicht durchgeführt werden können. Das bringt unsere Betriebe teilweise in extreme Schwierigkeiten und verzögert den Abschluss einer Baumaßnahme enorm.“
    Der Verband macht darüber hinaus deutlich, dass ein Aussetzen von Baumaßnahmen mittelfristig auch zu einem erneuten Sanierungsstau bei der öffentlichen Infrastruktur führen wird. Insbesondere, wenn in den kommenden Wochen und Monaten weniger Aufträge der öffentlichen Hand, entweder aus Personal- oder Geldmangel, ausgeschrieben würden.
    Er fordert die öffentliche Hand auf, bestehende Aufträge pragmatisch und mit Augenmaß zeitnah abzuwickeln und neue Vergaben frühzeitig in die Wege zu leiten, um damit letztlich auch die Lebensgrundlage vieler mittelständischer Baubetriebe und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.

  • Corona-Fall im Betrieb – Was ist zu tun?: Eine neue Broschüre von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hat Antworten parat.

  • Schutzmaßnahmen im Kundendienst: Während viele Arbeitnehmer/innen im Moment im Homeoffice arbeiten, ist diese Möglichkeit für Handwerkerinnen und Handwerker eher schwer umzusetzen. Da sie sich zusätzlich oft in  direktem Kontakt zu ihren Kunden befinden, müssen sie ganz besonders darauf achten, sich vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Einige Möglichkeiten, wie das gelingen kann erfahren Sie hier.

  • Mehr miteinander und füreinander wagen! – Ein offener Brief: Alexander Stenzel, Geschäftsführer von Boizenburg Fliesen, hat einen offenen Brief veröffentlicht, mit dem er anregen möchte, „dass wir alle in der Branche gemeinsam füreinander da sein sollten“. Dort bedankt er sich auch für die Hilfe seiner Kolleginnen und Kollegen, dass sie es geschafft haben, „die Produktion teilweise, doch Lager und unsere Services fast im Normalbetrieb zu halten. Ein Teil der Mannschaft ist vor Ort, der andere Teil in den Heimbüros“.

  • Hilfe für kleine Unternehmen: Bildungseinrichtungen und kleine Handwerksunternehmen erhalten „Bullguard Small Office Security“ ab sofort für mindestens* drei Monate kostenlos. Viele Unternehmen haben Arbeitsplätze ins Homeoffice verlagert, um weiterhin geschäftsfähig zu sein. Diese Neuerungen werden meist sehr kurzfristig eingeführt. Es fehlt Zeit, die neuen Systeme auf ihre IT-Sicherheit zu überprüfen. Um Unternehmen bei dieser Aufgabe zu unterstützen und sie besser zu schützen, bietet Bullguard ab sofort seine Sicherheitslösung „Small Office Security“ für mindestens drei Monate kostenlos an. Organisationen gehen keine finanziellen Verpflichtungen ein und müssen auch keine Zahlungsinformationen eingeben, um die dreimonatige Lizenz zu erhalten. Die Sicherheitslösung soll in kleinen Unternehmen für die notwendige Endpoint Security sorgen, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice oder in entfernten Niederlassungen vor Cyberangriffen zu schützen. Bis zu 50 Windows-, Mac- und Android-Geräte können mit der Plattform geschützt werden. Sie biete Schutz vor den neuesten Bedrohungen, einschließlich der Angriffe, die den Informationsbedarf rund um den Coronavirus mit Phishing-Mails oder gefälschten Websites ausnutzen.
    *Das dreimonatige kostenlose Angebot kann von Bullguard über die drei Monate hinaus verlängert werden, wenn die Umstände es erfordern.

7. April 2020:

  • Baugewerbe begrüßt Schnell-Kredite für mittelständische Unternehmen: „Wir begrüßen die Entscheidung des Corona-Kabinetts, sogenannte KfW-Schnellkredite einzuführen, bei denen der Staat 100 Prozent der Kreditrisiken übernimmt, sodass keine eigene Bewertung der Hausbank mehr notwendig ist“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, zu den Beschlüssen des Corona-Kabinetts. „Die höhere Haftungsübernahme des Bundes dürfte dazu führen, dass mittelständische Unternehmen nun schneller ihre dringend benötigten Kredite zur Aufrechterhaltung der Liquidität bekommen. Das Programm sieht vor, dass die Banken Kredite ohne Prüfung der weiteren Entwicklung des Antragstellers vergeben können. Eine Prüfung erfolgt ausschließlich auf Basis von Vergangenheitsdaten, so die KfW. Ohne eine langwierige Kreditprüfung können die Kredite dann auch schneller ausgezahlt werden. Und das ist auch gut so.“

6. April: 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller LIVE-ONLINE-SEMINAR: Gesund bleiben am Arbeitsplatz in Zeiten von Corona: Im kostenfreien Online-Seminar speziell für das Bauhandwerk am Dienstag, 14. April, beantwortet Dr. med. Walid Ayas Ihre Fragen.

  • Wohltätige Initiative „Den Helfern helfen“: Uzin Utz unterstützt die regionale Hilfsaktion zur Versorgung von Corona-Helfern mit 10.000 Euro.

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Fliesenleger äußern sich zur Corona-Krise (Teil 5): Fliesenlegermeister Manfred Lehnert von Fliesen Lehnert aus Hanau-Steinheim stellt teilweise erschreckende Situationen auf Baustellen fest, ist aber dennoch davon überzeugt, „dass wir diese Krise überstehen“. Ausbilder Andre Schmitz vom Bildungszentrum Butzweilerhof der Handwerkskammer zu Köln ist zerknirscht, weil der Tag der offenen Tür Fliesen/Stuck wahrschein ausfällt – wenn er nicht im Winter nachgeholt wird.

3. April 2020:

  • Kooperation zur Herstellung von Desinfektionsmittel: Die Remmers Gruppe und die Berentzen-Gruppe haben eine Kooperation beschlossen, um dringend benötigtes Desinfektionsmittel für Krankenhäuser, Rettungsdienste und andere medizinische Einrichtungen herstellen zu können. Der Spirituosenhersteller aus Haselünne hat dem Hersteller von bauchemischen Produkten im benachbarten Löningen dazu in dieser Woche insgesamt 40.000 Liter Ethanol geliefert.

  • Bauproduktehersteller Faktum hat gut gefüllte Lager: Das Unternhemen kann uneingeschränkt liefern und informiert über die Abholung vor Ort und weitere Maßnahmen.

  • Wie Unternehmen seriöse Inkassodienstleister erkennen: Die Coronavirus bedingte Krise stellt die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Auch viele Bau- und Fliesenlegerbetriebe sowie andere Handwerker bekommen das zu spüren. Aufträge fallen aus, eigentlich zuverlässige Kunden geraten plötzlich in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten, sicher geglaubte Einnahmen für die Betriebe brechen weg. In dieser Situation stellen Inkassounternehmen eine wichtige Hilfe für die Gläubiger dar. Bei der Auswahl des geeigneten Partners sollten die Betriebe allerdings aufpassen.

2. April 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller In Bezug auf neue Aufträge ist für den einen oder anderen Fliesenlegerbetrieb gerade ruhig geworden – die Fliesenlegermeister Andre Effing und Tino Klug erzählen mit Optimismus, welche Maßnahmen sie bisher ergriffen haben, und vielleicht noch ergreifen, damit ihre Betriebe unter den derzeitigen Herausfoderungen nicht leiden.

  • Tile of Spain: Die spanischen Fliesenhersteller erhalten derzeit ihre internationalen Lieferungen aufrecht.

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Bernd Stahl, unter anderem Vorsitzender des Technischen Ausschusses im Fachverband Fliesen und Naturstein (FFN), äußerte sich gegenüber F+P zur aktuellen persönlichen Lage als Unternehmer, Referent und Verbandsfunktionär.

1. April 2020:

  • Bund schreibt trotz Corona weiter Bauvorhaben aus: Damit werden die Aufträge aus öffentlicher Hand trotz der Corona-Krise weiter vergeben werden können. Außerdem wird es flexiblere Lösungen geben, wenn Ausführungsfristen nicht eingehalten werden können.

  • ZDH: Erste Corona-Hilfen kommen bei Betrieben an: Laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks ereichen die ersten Förderungen aus KfW-Programmen, Bürgschaften der Bürgschaftsbanken und neuen Liquiditätshilfen des Bundes Betriebe, die wegen der Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind. ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer begrüßt diese Entwicklung, fordert aber dennoch Nachbesserungen. Die Kredit- und Liquiditätsprüfungen verzögerten „die Kreditausreichung über die Hausbanken in einer Extremsituation, in der Schnelligkeit bei der Antragsbewilligung und Auszahlung oberstes Gebot sind.“ Außerdem seien die Soforthilfen nur für Betriebe bis zu zehn Mitarbeitern ausgelegt. „Dadurch fällt ein Großteil von mittelgroßen Handwerksunternehmen durch dieses Hilfsnetz“, so Wollseifer gegenüber der dpa.

31. März 2020:

  • Spanier stellen Fliesenproduktion ein: Am Sonntag, 29. März 2020, hat der Ministerrat der spanischen Regierung weitere Einschränkungen aller nicht wesentlichen Tätigkeiten beschlossen. Mit Ausnahmen von Gesundheitswesen, Supermärkten, Anwälten und Beschäftigten im Finanzsektor, Finanzbuchhaltern, Sicherheitssektor, Telekommunikation, verarbeitender Industrie, Medien, Pressevertrieb, Warentransport sowie Lebensmittelzustellung oder E-Shopping muss jeder mit einem „nicht-essentiellen“ Job zuhause bleiben. Die Entscheidung trat laut einer Pressemitteilung des spanischen Herstellerverbands ASCER am 30. März (23:59 Uhr) in Kraft und gilt bis zum 9. April 2020. Wie David Portalés, Marktanalyst beim Wirtschafts- und Handelsamt des spanischen Generalkonsulats in Düsseldorf, dem BaustoffMarkt, erzählte, sind Auslieferungen noch bis zum 1. April 2020 genehmigt. Dune Céramica teilte unterdessen mit, dass das Unternehmen seine Aktivitäten gemäß den neuesten behördlichen Vorschriften vom 31. März bis 14. April 2020 einstellt.

  • Jetzt Poster mit lebenswichtigen Regeln bestellen: Die BG BAU gibt Unternehmerinnen und Unternehmer, Bauleiter und Sicherheitsverantwortliche mittels eines Posters ein Instrument an die Hand, mit dem sie alle Beschäftigten auf die geltenden Regeln bezüglich des Coronavirus hinweisen können.

  • Richtlinie für Baustellen: Baden-Württembergs Wirtschaftsministerium veröffentlicht Regelungen zum Arbeitsschutz.

30. März 2020:

  • Unfallversicherungsträger bieten Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten Beitragserleichterungen an: Wie jedes Jahr versenden die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in den nächsten Wochen Vorschuss- oder Beitragsbescheide an die bei ihnen versicherten Unternehmen und Einrichtungen. Da aufgrund der Pandemie derzeit viele Branchen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind, bieten insbesondere die Berufsgenossenschaften den Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, Erleichterungen bei den Beitragszahlungen an. Mehr

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Das Handwerksgeschäft zeigt sich krisenfest: Michael Henke, Management Programm B+B BAUEN IM BESTAND, hat mit Jürgen Jahn, Bereichsleiter Personalmanagement in der Remmers-Gruppe, darüber gesprochen, wie sich die Corona-Pandemie auf die Nachfrage auswirkt und wie im Unternehmen die Arbeitsabläufe umstrukturiert wurden, um die Ansteckungsgefahr mit dem Sars-CoV-2-Virus so gering wie möglich zu halten. Mehr

  • Codex Netzwerk-Event im Phantasialand verschoben: „Die Entwicklungen der letzten Wochen und Tage haben unseren Entschluss geprägt, das kommende Netzwerk-Event vom 9. und 10. Mai 2020 auf das Jahr 2021 zu verschieben“, so Codex-Geschäftsführer Mario Meuler. „Wir hatten bereits über 600 Anmeldungen zu unserem Branchen-Event! Jedoch macht es unter den aktuellen Umständen des kontaktlosen Miteinanders keinen Sinn, eine Veranstaltung durchzuführen, deren eigentlicher Sinn das Kontakten und Netzwerken ist.“ Das Netzwerk-Event findet nun am 8. und 9. Mai 2021 statt.

29. März 2020:

  • Die V & B Fliesen GmbH ist weiterhin weitgehend lieferfähig. Der Vertriebsaußendienst ist im Homeoffice telefonisch oder per Mail erreichbar. Das Unternehmen hat weitere Vorkehrungen getroffen, um Mitarbeiter und Geschäftspartner zu schützen.

27. März 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Nach der Pressekonferenz von Markus Söder in der vergangenen Woche hat sich Jan Kempf, Geschäftsführer von Fliesen Kempf aus dem bayerischen Markt Erlbach, proaktiv dazu entschlossen, seinen Betrieb vom 23. März 2020 an für zwei Wochen zu schließen – gegenüber F+P nennt er die Gründe.Dadurch fällt ein Großteil von mittelgroßen Handwerksunternehmen durch dieses Hilfsnetz.

  • Zehn Steuerberater-Tipps: Die aktuelle Krise bringt viele Unternehmen in eine finanzielle Schieflage, die zuweilen sogar ihre Existenz gefährdet. Steuerberater Karsten Freyer, Freinsheim bei Ludwigshafen, gibt zehn Tipps, wie Sie eine solche Entwicklung vermeiden.

  • Kessel erweitert digitales Angebot: In kürzester Zeit hat die Kessel AG ihr Online-Angebot für Handwerker, Mitarbeiter im Handel, Sachverständige, Planer, Architekten, Bauunternehmer und Bauleiter um weitere zehn Online-Seminare rund um die Entwässerungstechnik ergänzt.

26. März 2020:

  • Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen heute beantragen: In einem Rundschreiben weist der Bundesverband Estrich und Belag (BEB) darauf hin, dass der Antrag auf Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen heute gestellt werden muss!

  • Handwerkskammer Konstanz arbeitet auf Hochtouren: 1.000 Anträge auf Landes-Soforthilfe hat die Handwerkskammer Konstanz am Donnerstag, 26. März 2020 (Stand 16:45 Uhr), bereits erhalten. Die Soforthilfe soll Unternehmen dabei unterstützen, akute Liquiditätsengpässe überbrücken zu können. Mehr

  • Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest: Verlässliche Testergebnisse ermöglichen Differenzialdiagnostik in unter 2,5 Stunden. Bosch-CEO Dr. Volkmar Denner: „Der COVID-19-Schnelltest von Bosch trägt dazu bei, die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen und Infektionsketten schneller zu durchbrechen.“ Mehr

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sind aktuell von der Corona-Pandemie genauso betroffen wie Handwerker aus anderen Gewerken. In den letzten Tagen haben sich die Ereignisse fast schon überschlagen. Bei F+P Fliesen und Platten erzählen Unternehmer aus NRW in einem ersten Teil, ob sie schon in eine Schieflage geraten sind, über etwaige Lieferschwierigkeiten oder was sie tun, um das Bestehen ihres Betriebs zu sichern.

25. März 2020:

  • Estrichpreis verschoben: Der Bundesverband Estrich und Belag (BEB) hat die Ausschreibung für den Deutschen Estrichpreis 2020 aufgehoben und wird den Estrichpreis 2021 Ende des Jahres ausschreiben. Hintergrund ist die Verschiebung der Fachmesse EBF 2020 (Estrich – Parkett – Fliese). Bewerbungen werden für den Estrichpreis  2021 berücksichtigt.

  • #fliesestattkrise: Fliesenhändler Leibfried aus Bürgstadt berät seine Kunden jetzt per Videochat.

  • Partner helfen Partnern – Frachtfreie Streckenlieferungen: Die aktuelle Situation ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Eine Kernaufgabe für die Partner von Schlüter-Systems im Handel ist es zurzeit, den Baustellenbetrieb im Handwerk durch eine hohe Warenverfügbarkeit sicherzustellen. Mehr

  • Meissen Keramik operational stabil: Die Meissen Keramik GmbH kann auch in diesen schwierigen Zeiten die Warenversorgung seiner Kunden aufrechterhalten. Sämtliche Produktionsstätten zur Herstellung von Fliesen und Sanitärprodukten sind in Betrieb und laufen unverändert stabil. Mehr

  • Corona-Krise trifft Handwerk in NRW hart: Laut einer Blitzumfrage der Dachorganisation Handwerk.NRW mit dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) leidet das nordrhein-westfälische Handwerk enorm unter den Auswirkungen der Corona-Krise: Jeder zweite Betrieb ist davon betroffen. Mehr  

24. März 2020:

  • Das Kabinett der Landesregierung Baden-Württembergs hat, wie Ministerpräsident Kretschmann und Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut heute auf einer Regierungspressekonferenz in Stuttgart bekanntgaben, ein Soforthilfeprogramm beschlossen. Mehr

  • Supergrip Deutschland informiert: Antirutschbehandlung mit Supergrip vor der Verlegung in der Unternehmens-Werkstatt und weiterhin als Dienstleistung auf Ihrer Baustelle. Mehr

  • Lieferfähigkeit von Schlüter-Systems nicht beeinträchtigt: Schlüter-Systems hat alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um das Risiko einer Corona-Infizierung sowohl für Kund*innen als auch die eigenen Mitarbeiter*innen zu minimieren – Produktion und Lieferfähigkeit sind weiter sichergestellt. Mehr

  • Corona-Infos von der IKK: Die IKK classic setzt sich als Krankenkasse natürlich auch intensiv mit dem Thema Corona auseinander. Um vor allem Betriebe zu unterstützen, hat sie die wichtigsten Informationen rund um die Corona-Pandemie auf ihrer Website gebündelt. Was kann man tun, um Beschäftigte und Betrieb zu schützen? Welche Rechte und Pflichten haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber? Welche finanzielle Unterstützung gibt es in dieser Notlage? Für diese und weitere Fragen wurden einige Infos zusammengestellt.

  • „Split Operations“ und Homeoffice bei Steuler-Fliesen: Das Unternehmen hat umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um handlungsfähig zu bleiben. Mehr

  • Bostik informiert zu aktuellen Situation: Der Kleb- und Dichtstoffhersteller beobachtet sehr genau die weltweite Situation im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Covid-19. Aktuell arbeiten alle Anlagen weltweit beispielsweise ganz normal. Mehr

23. März 2020:

  • Auch bei Saint-Gobain Weber bedeutet die Corona-Krise keinen Stillstand: Die Fachberater und Anwendungstechniker nutzen derzeit bevorzugt Telefon, Handy und digitale Kanäle, um ihre Kunden zu unterstützen. Die Vor-Ort-Seminare der Weber Akademie wurden ausgesetzt, Online-Schulungen sind jedoch in Planung. Die Technikhotline steht Ratsuchenden wie gewohnt von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr per Telefon sowie per „FaceTime“ oder „WhatsApp Video“ zur Verfügung. Auch der Weber Messenger kann zur Übermittlung von Fragen und Fotos genutzt werden – einfach per WhatsApp an 0211/91369-0; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Darüber hinaus lassen sich Technische Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter und weitere Infos über die Weber App sowie das Download-Center unter de.weber abrufen. Zahlreiche Anwendungen sind zudem per Video dokumentiert.

  • Deutsche Fliesenproduzenten bleiben durch Präventivmaßnahmen, Flexibilität und den direkten Dialog mit den Kunden in der Corona-Krise handlungs- und lieferfähig. Mehr

  • Kontaktverbote und Ausgangssperren: Was bedeutet das für Arbeitnehmer? Der Hamburger Fachanwalt für Arbeitsrecht Prof. Dr. Michael Fuhlrott erklärt, wie sich Mitarbeiter und Betriebe aktuell rechtssicher verhalten. Mehr

  • Ausbildung während der Corona-Krise: Darf man Auszubildenden gegenüber Kurzarbeit anordnen? Müssen sie in den Betrieb kommen, wenn kein Unterricht stattfindet? Kann der Auszubildende in den Urlaub geschickt werden? Die Handwerkskammer Stuttgart hat die wichtigsten Infos zusammengestellt.

  • Italien stoppt Produktion nicht lebensnotwendiger Industriezweige: Ab Mittwoch, 25. März 2020, dürfen in Italien nur noch solche Unternehmen mit ihrer Produktion fortfahren, die eine entscheidende Rolle für das weitere Funktionieren des Gemeinwesens haben. Bis Mittwoch sei die Fliesenproduktion gesichert. Mehr

  • IFH/Intherm abgesagt: Die vom 21. bis 24. April 2020 geplante IFH/Intherm, die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik in Nürnberg, wird aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie für 2020 abgesagt. Die Verantwortlichen sehen damit von der ursprünglich angedachten Verschiebung ab und setzen die Gesundheit und Planungssicherheit aller Messeteilnehmer an erste Stelle.

  • Mapeis Unterstützung im Kampf gegen COVID-19: Aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Krise informiert die Mapei GmbH über die aktuelle Situation bezüglich Lieferfähigkeit, Zutritt zum Mapei-Gelände und Kontakt zum Außendienst. Mapei SpA unterstützt darüber hinaus Krankenhäuser im Kampf gegen COVID-19. Mehr

  • ZDB: Bautätigkeit absichern – Coronavirus ist höhere Gewalt! Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), sprach sich heute in Berlin dafür aus, dass Baustellen nicht geschlossen werden dürfen. Mehr

  • Die CDU Niedersachsen hat eine Internetseite eingerichtet, auf der Notfallhotlines und hilfreiche Links beispielsweise zu Liquiditätshilfen, Themen wie Kurzarbeitergeld, Steuern und vielem mehr zu finden sind.

  • Planungssicherheit auch in Krisenzeiten: In der aktuell unüberschaubaren Situation versichert Dural seinen Kunden und Partnern, dass das gesamte Produktportfolio auch mittelfristig lieferbar ist. Der Hersteller von Profilen, Systemen und Lösungen hat seine Bestände aufgestockt, um weiterhin ein Höchstmaß an Projekt- und Planungssicherheit zu gewährleisten. Mehr

21. März 2020:

  • PCI richtet Corona-Task-Force ein und bietet Online-Seminare an: PCI Augsburg hat ein Corona-Task-Force-Team eingerichtet. Für ausfallende Akademie-Seminare sollen Online-Seminare angeboten werden. Mehr
  • Alferpro schickt Außendienstler ins Homeoffice: Alferpro hat zum Schutz der Ausbreitung von Covid-19 seinen Außendienst ins Homeoffice verlegt. Die Produktion läuft weiter, Werksbesuche und andere Trefffen sind abgesagt. Mehr

  • Hautschutztipps für häufiges Waschen oder Desinfizieren: Desinfektion und häufiges Händewaschen sind aktuell unerlässlich. Aber Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel und auch Wasser entziehen der Haut Fette – und können somit auf Dauer zu Hautschädigungen führen. Der Hersteller Peter Greven Physioderm (PGP) hat eine neu entwickelte Generation besonders hautverträglicher Hautreiniger im Programm. Mehr

20. März 2020:

  • Villeroy & Boch beschließt weitere Maßnahmen: Die Villeroy & Boch AG reagiert auf die sich zuspitzende COVID-19-Pandemie sowie die in ihrem Zuge getroffenen behördlichen Maßnahmen und unterbricht Teile der europäischen Produktion. Mehr

  • Handwerkskammer Köln: Die Standorte der Handwerkskammer sind bis auf weiteres für externe Besucher geschlossen und es findet kein Unterricht am Bildungszentrum Butzweilerhof in Köln statt. Nach Ostern – sofern sich die Lage verbessert hat – hoffen Fliesenlegermeister André Schmitz und seine Kollegen darauf, „wieder mit voller Kraft voraus weiter ausbilden“ zu können. Die Azubis haben Anwesenheitspflicht im Betrieb, alle Prüfungen, auch Gesellen- und Meisterprüfungen, wurden abgesagt.

  • Krisentelefon und zentrale E-Mail-Adresse: Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) und die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) haben eine zentrale, landesweite Service-Hotline für alle nordrhein-westfälischen Handwerksorganisationen eingerichtet. Über diese Hotline können konkrete Anfragen aus den Handwerksorganisationen sowie den handwerklichen Bildungseinrichtungen zum Umgang mit der Krise und ihren Auswirkungen gesammelt werden, um diese gebündelt an die zuständigen Stellen, wie etwa Landes- und Bundesministerien, mit dem Ziel zu übermitteln, schnell praxisnahe Lösungen zu finden. Krisentelefon für Handwerksorganisationen und Bildungszentren des Handwerks in NRW: 0211 300 77 22; Mailadresse: corona@whkt.de

  • Fliesen und Naturstein desinfizieren: Eine ideale Desinfektion besteht laut Fila aus drei Schritten – Reinigung, Hygiene und Desinfektion. Lesen Sie hier, was dabei für Fliesen und Naturstein zu beachten ist. Mehr

  • Remmers produziert jetzt auch Desinfektionsmittel: In Zeiten der Corona-Krise reagiert Remmers auf die aktuelle Ausnahmesituation. Neben zahlreichen innerbetrieblichen Schutzmaßnahmen für die Belegschaft hat der niedersächsische Premium-Anbieter von Bautenschutz-Produkten, Holzfarben und -lacken sowie Bodenbeschichtungen jetzt kurzfristig einen Teil seiner Produktion für die Bekämpfung des Virus umgestellt. Mehr

  • Proline trotzt der Corona-Krise: Im Zuge der Ausweitung des COVID-19-Virus möchte Proline mitteilen, dass „wir alle erforderlichen vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen haben, um unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unser gemeinsames Geschäft zu schützen“. Weitere Infos zur Lieferfähigheit und Baustellenbelieferung finden Sie hier.

19. März 2020:

  • Sopro ProfiAkademie – Schulungen abgesagt: Bis einschließlich Mai 2020 hat Sopro Bauchemie alle Akedemie-Schulungen abgesagt. „Letzlich geht uns allen der Schutz der Gesundheit vor“, heißt es aus Wiesbaden. Bei Rückfragen können Sie sich per E-Mail an profiakademie@sopro.com oder an die Hotline +49 611 1707 278 oder -214 wenden.
    Darüber hinaus informierte das Unternehmen in einer Kundeninformation über die aktuelle Situation. Demnach arbeitet die Produktion planmäßig und Sopro ist in der Lage, ihre Kunden in allen Vertriebsregionen zu beliefern. „Die Lieferketten zu unseren Vorlieferanten sind aktuell stabil und werden derzeit allenfalls durch logistische Verzögerungen beeinträchtigt. Diese Verzögerungen haben wir durch ein rechtzeitig in Kraft gesetztes Vorratsmanagement unter Kontrolle. Wir haben Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit auf unserem Gelände zu gewährleisten und gleichzeitig den normalen Arbeitsablauf aufrechtzuerhalten. Wir haben dafür Sorge getragen, dass durch Teilung von operativen Mitarbeiterteams in Office- und Home-Office-Arbeitsplätzen auch denkbare Ausfälle kompensiert und wichtige Prozesse aufrechterhalten werden können“, so die Information.

  • Dallmer – Wir sind für Sie da!: In diesen schwierigen Zeiten rund um den Corona-Virus ist sich Dallmer, Anbieter im Bereich der Entwässerungstechnik, der Verantwortung aller bewusst. „Daher haben wir für das Unternehmen und unsere Mitarbeiter/innen einige Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingeführt. Ziel unserer Maßnahmen ist selbstverständlich die nachhaltige Sicherung der Gesundheit unserer Kunden, Lieferanten, unserer Mitarbeiter/innen und deren Familien und Angehörigen. Alle Meetings und Besuche werden – soweit möglich – minimiert bzw. telefonisch durchgeführt“, heißt es auf der Homepage. Und weiter: „Unsere Veranstaltungen (Seminare, Haus-Messen, Girls' Day, Berufsfelderkundungstage usw.) haben wir zum Schutz unserer Kunden/innen und Mitarbeiter/innen abgesagt. Unsere Produkte sind ‚Made in Germany‘ und daher sind wir aktuell weiter lieferfähig. Natürlich wissen wir nicht, wie sich der Virus weiter ausbreitet und ob er uns noch in einzelnen Unternehmensbereichen treffen wird. Sie können aber versichert sein, dass wir alle Maßnahmen ergriffen haben, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten.“ Dallmer ist weiterhin telefonisch, per Mail und per WhatsApp zu erreichen.

  • Gewerbesteuer-Vorauszahlungen: Die obersten Finanzbehörden der Länder haben heute Erlasse zur Gewerbesteuer in Kraft gesetzt. Demnach dürfen auch die Finanzämter die Gewerbesteuer-Vorauszahlungen anpassen, wenn für den laufenden Erhebungszeitraum ein veränderter Gewerbeertrag zu erwarten ist. Das gilt insbesondere für die Fälle, in denen das Finanzamt Einkommensteuer- und Körperschaftssteuervorauszahlungen anpasst (R 19.2 Abs. 1 Satz 5 GewStR). Wer als Gewerbesteuerpflichtiger „nachweislich und nicht unerheblich“ betroffen ist, kann bis zum 31. Dezember 2020 einen Antrag auf die Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlung stellen. Das Finanzamt darf diesen Antrag nicht allein deshalb ablehnen, weil der Antragsteller die Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen kann. Nimmt das Finanzamt den Antrag an, ist auch die betreffende Gemeinde an die Entscheidung gebunden.
    Anträge auf Stundung oder Erlassen sind nur dann an das Finanzamt und nicht an die Gemeinde zu richten, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbsteuer nicht in Hand der Gemeinden liegt. Das meldet die DASV Deutsche Anwalts- und Steuerberatervereinigung für die mittelständische Wirtschaft e. V.

  • Corona und laufende Bauvorhaben: Wie ist die Rechtslage? Für etliche Betriebe bedeuten die derzeitigen Maßnahmen, dass sie abgeschlossene Bauverträge nicht einhalten können. Was dabei nun gilt, erklärt die Frankfurter Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht  Helene-Monika Filiz, Präsidentin des VBMI – Verband Deutscher Anwälte für Bau-, Miet- und Immobilienrecht e. V. mit Sitz in Kiel, hier.

  • Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) hat ihren Leitfaden „Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie“ aktualisiert (Stand: 13. März 2020). Folgende Themen werden darin behandelt:

    • Arbeitspflicht: Wer muss unter welchen Umständen weiter zur Arbeit kommen?
    • Meldepflicht: Muss dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden, wenn Mitarbeiter krank sind?
    • Vergütungsanspruch: Bekommen Arbeitnehmer weiterhin ihr Gehalt, wenn sie krank sind, ein Infektionsrisiko darstellen, ihre Kinder betreuen müssen oder aufgrund angeordneter Maßnahmen ihren Arbeitsplatz nicht erreichen können?
    • Anspruch auf Entgeltfortzahlung: Wann trifft den Arbeitnehmer ein Verschulden an einer Infektion, sodass sein Entgeltfortzahlungsanspruch erlischt?
    • Betriebsrisiko: Wie können Inhaber übermäßige Belastungen abwehren?
    • Datenschutz vs. Fürsorgepflicht
    • Wann kann Kurzarbeit angeordnet werden?
    • Welche vorbeugenden Maßnahmen des Arbeitsschutzes müssen laut Arbeitsschutzgesetz getroffen werden?
    • Arbeitnehmerentsendung/Dienstreisen

      Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die wichtigsten Antworten auf arbeitsschutzrechtliche Fragen zusammengestellt.


  • Rechtslage bei Betriebsschließung, Lieferengpässen oder Leistungsverzug: Zu viele Mitarbeiter sind krank oder das Material für die Baustelle wird nicht geliefert – wer haftet dann? Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat dazu einen Leitfaden veröffentlicht, der die wichtigsten Fragen beantwortet. Spoiler: Haftung setzt ein Verschulden voraus – und wer zum Beispiel Hygieneempfehlungen nicht einhält, handelt fahrlässig.

  • Handwerkskammern verstärken Beratungsangebot: Während die Geschäftstellen geschlossen und Prüfungen, ÜLU und Kurse abgesagt sind, konzentrieren sich die Handwerkskammern auf die Beratung per E-Mail und Telefon zu aktuellen Fragen wie Anwesenheitspflicht im Ausbildungsbetrieb, Soforthilfen und Verhalten im Krankheitsfall. Der Westdeutsche Handwerkskammertag hat die Webseite www.whkt.de/coronakrise aufgebaut, auf der aktuelle Infos für das Handwerk zu finden sind.

  • EuroFEN sagt Seminare bis 19. April ab: Der Sachverständigenkreis Fliesen, Estrich und Naturstein muss alle Seminare bis zum 19. April absagen. Über eventuelle Ersatztermine wird so bald wie möglich informiert.

  • DGfdB sagt Sitzungen der Arbeitskreise ab: Neben der Sitzung der Ausschüsse in Göttingen, die am 13. und 14. Mai stattfinden sollte, hat die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. nun auch alle ARbeitskreissitzungen bis zum 15. Mai abgesagt. Betroffen hiervon sind die Arbeitskreise „Betriebswirtschaft“, „Wasseraufbereitung“, „Bäderbau“, „Digitale Technologien für Planung und Betrieb“ sowie „Elektrotechnik“. Je nach weiterer Entwicklung können einzelne Sitzungen bei Bedarf auf den Juni verlegt werden.

  • Karl Dahm-Handwerkertage abgesagt: Karl Dahm hat seine Handwerkertage am 24. und 25. April abgesagt. Das Unternehmen meldet weiter, dass Bestellungen per Onlineshop, Fax, E-Mail oder Telefon wie gewohnt bearbeitet werden. Der Fachmarkt vor Ort ist zur Zeit nicht frei zugänglich, Waren können aber dort abgeholt werden.

  • Absage Bilanzpressekonferenz: Die Entwicklungen angesichts der aktuellen Coronavirus SARS-CoV-2-Situation haben die Uzin Utz AG veranlasst, ihre Bilanzpressekonferenz, die für den 21. April 2020 anberaumt war, abzusagen. Die Veröffentlichung des Konzern- und Jahresabschlusses 2019 erfolgt am 30. März 2020 im Anschluss an die Feststellung des Jahresabschlusses der Uzin Utz AG sowie der Billigung des Konzernabschlusses auf ihrer Homepage www.uzin-utz.com. Der postalische Versand des Geschäftsberichts findet bis Ende April 2020 statt.

  • Wieder erreichbar: Die Störung der Telefonanlage bei  der RM Rudolf Müller Mediengruppe ist behoben, wir vom F+P Fliesen-Team sowie alle anderen Kollegen sind auch telefonisch wieder erreichbar!

18. März 2020:

  • Corona in Italien: Abläufe neu denken – Italiens Fliesenindustrie produziert seit mehreren Wochen unter den Bedingungen der Virus-Epidemie. Nun setzen manche Unternehmen die Produktion zeitweilig aus. Mehr

  • Soudal sagt Teilnahme an Fachmesse Fensterbau/Frontale in Nürnberg Mitte Juni ab: Der Kleb- und Dichtstoffhersteller rechnet bis Juni nicht mit einer solchen Eindämmung der Pandemie, dass eine internationale Großmesse ohne Infektionsgefahr für Besucher und Aussteller durchgeführt werden kann. Auf der Fensterbau/Frontale 2021 will Soudal wieder dabei sein.

  • Filialen von Stark Deutschland weiterhin geöffnet: Das Unternehmen ergreuft Präventivmaßnhamen, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen. Waren sollen direkt am lager abgeholt werden, bestellt werden solltevia Telefon, E-Mail, Fax, Onlineshop oder WhatsApp anstatt an der Theke im Verkaufsraum. Einschränkungen in den Öffnungszeiten oder der Warenfügbarkeit gibt es zum aktuellen Zeitpunkt bei allen zugehörigen Marken nicht. Die Anlieferung der Ware an den Baustellen ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Alle bis Ende Mai geplanten Veranstaltungen wie Kundenseminare, Lieferantenveranstaltungen und Hausmessen sind bis auf Weiteres abgesagt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

  • Baden-Württemberg: Handwerk fordert unbürokratisches Zuschussprogramm: Das baden-württembergische Handwerk fordert vom Land Zuschüsse ähnlich der Frosthilfe für die Landwirtschaft im Jahr 2017, bei dem Betrieben, die Einbußen von mehr als 30 Prozent erleiden, 50 Prozent des Scha-dens über einen Landeszuschuss ersetzt wird. Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz, sagt dazu: „Die baden-württembergischen Handwerkskammern leisten dem Land hier gerne administrative Hilfe und stehen jederzeit zur Verfügung, um bei der Umsetzung zu unterstützen.“

    Um herauszufinden, wie stark Handwerksbetriebe aktuell von der Corona-Krise betroffen sind, hat der baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) eine Umfrage gestartet, die wöchentlich wiederholt werden soll.
    Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
  • Die Corona-Krise ist mittlerweile im gesamten Land und in fast allen Branchen angekommen.
  • Die Schulschließungen haben die Situation nochmals deutlich verschärft.
  • Die Hauptsorge der Betriebe gilt dem Personal. Zum Einen ist die Frage, wie der Betriebsablauf mit den wenigen verfügbaren Mitarbeitern organisiert wird, zum Anderen gibt es viele Nachfragen zur Kurzarbeit und zur Interpretation der Corona-Rechtsverordnung der Landesregierung.
  • Die Betriebe wollen ihr Personal, soweit möglich, halten. Das ist ein gutes Signal an die Zukunft. Denn das Handwerk wäre schnell wieder arbeitsfähig und könnte die Binnenkonjunktur ankurbeln.


  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller   Schmidt-Rudersdorf bittet Profi-Kunden um Online-Bestellungen: Der Fliesenhändler Schmidt-Rudersdorf bittet seine Profi-Kunden darum, verstärkt online zur Anlieferung oder Vorkommissionierung auf www.schmidt-rudersdorf.shop zu bestellen. Die Lager seien derzeit gut gefüllt, die Liefersituation, vor allem aus Italien, bleibe abzuwarten. Alle Ausstellungen und der Verkauf sind an allen zehn Standorten geöffnet, die Warenabholung und Anlieferung finden regulär, aber mit erhöhten Vorsichtsmaßnahmen statt – so erläutert Henning Schmidt, Geschäftsführer Vertrieb bei Schmidt-Rudersdorf, die derzeitige Situation.

  • Absage des 1. Brandenburger Fliesenlegertags 2020: Nach intensiven Überlegungen und zahlreichen Gesprächen mit seinen Partnerunternehmen und Ausstellern, im Zusammenhang mit den Risiken und Folgen der Covid-19 Pandemie, hat sich der Landesinnungsverband der Fliesenleger Brandenburg entschlossen, zum Schutz seiner Kollegen, Fachbesucher, Referenten, Aussteller und deren Familien, die Veranstaltung am 5. Juni 2020 abzusagen. Sobald absehbar sei, dass sich die Lage normalisiere und das Allgemeinwohl nicht ausdrücklich gefährdet sei, werde versucht, einen neuen Termin zu finden.

  • Tarifverhandlungen verschoben: Die drei Tarifvertragsparteien, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, haben heute einvernehmlich vereinbart, den für kommenden Donnerstag, den 19. März 2020 in Berlin geplanten Auftakt der diesjährigen Tarifrunde zu verschieben. Die Aufnahme der Tarifverhandlungen ist für April 2020 vorgesehen, sofern es dann die Umstände erlauben.

  • Fliesen Kempf schließt Firma für zwei Wochen: Zum Schutz der Kunden sowie der Mitarbeiter/innen vor einer Coronainfektion hat sich unser Leserbeirat Jan Kempf zusammen mit seinem Team dazu entschlossen, ab heute die Ausstellung in Markt Erlbach und ab Montag, 23. März 2020, die komplette Firma für zwei Wochen zu schließen. Ab dem 6. April 2020 sind Kempf und sein Team wieder im Einsatz. Die Entscheidung plus Begründung finden Sie in einer Videobotschaft hier.

  • (Finanzielle) Hilfe in der Krise: Wo beantrage ich Kurzarbeitergeld? Was mache ich, wenn sich ein Mitarbeiter eventuell infiziert hat? Wo bekomme ich eine Ausnahmegenehmigung? Hier sind die wichtigsten Hotlines (via BEB):

    Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus (Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.)
    Telefon: 030/346465100
    Montag – Donnerstag 8:00 bis 18:00 Uhr
    Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr

    Hotline zu Fördermaßnahmen
    Förderhotline: 030/18615 8000
    Montag – Donnerstag 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
    E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de

    Hotline der KfW
    0800/539 9001 (kostenfreie Servicenummer)
    Montag – Freitag: 08.00-18.00 Uhr

    Beantragung von Kurzarbeitergeld
    Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur. Unternehmerhotline der Bundesagentur:
    Telefon: 0800/45555 20
    Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen:
    BAFA-Hotline: 06196 908-1444
    E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

    Hotlines für Bürgerinnen und Bürger
    Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus
    Telefon: 030/346465100
    Montag – Donnerstag 8:00 bis 18:00 Uhr
    Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr


  • Milliardenhilfe für Betriebe: Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das mit Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen und einem Milliardenschutzschild Unternehmen vor existenzieller Bedrohung bewahren soll. Der Bundesverband Estrich und Belag (BEB) hat die Details zusammengefasst.

  • Kollateralschaden: Derzeit sind deutschlandweit fast alle VoIP-Telefonanschlüsse gestört und es ist derzeit nicht abzusehen, wann diese Störung behoben ist. Das liegt im Wesentlichen an dem extremen europaweiten Aufkommen der Homeoffice-Arbeitsplätze, Schaltung zusätzlicher VoIP Anschlüsse et cetera. Davon betroffen ist auch die RM Rudolf Müller Mediengruppe, daher sind die Kollegen sowie wir von F+P Fliesen und Platten derzeit nur per E-Mail erreichbar!

  • Botament Kompetenztage abgesagt: Für den 14. bis 15. Mai 2020 hatte Botament Systembaustoffe ihre Kompetenztage geplant, die aufgrund des Corona-Ausbruchs von einer Absage betroffen sind. „Aber – aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben“, heißt es aus Bottrop. Sobald sich die Lage entspannt hat oder eine Wiederaufnahme der Kompetenztage geplant ist, setzt das Unternehmen alle in Kenntnis.

  • Pandemie-Plan für Betriebe: Wer Hygienemaßnahmen, Homeoffice, Verhalten bei Kundenbesuchen und Kommunikationswege jetzt noch schriftlich festhält und verbindlich kommuniziert, ist für das kommende Durcheinander besser vorbereitet. Hier geht es zu konkreten Tipps.

17. März 2020:

  • Logo: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller   Corona und der Fliesenhandel: Wie sieht die momentane Situation derzeit bei den Fliesenhändlern aus? Dazu haben wir von F+P heute Peter Wenzky, Prokurist und Leiter Sparte Fliese bei Mahler, kurz am Telefon befragt. Er teilte uns mit, dass die Ausstellungen Stand heute geöffnet sind, inklusive des angrenzenden Baumarkts wie in Augsburg. „Das kann sich natürlich jeden Tag ändern – das weiß man nicht“, so Wenzky, der betonte, dass die Handwerker weiter versorgt werden sollen. Bisher seien die Bestellungen auf einem normalen Wert, er habe aber bereits von ein paar Fliesenlegern gehört, dass sie Aufträge auf Kundenwunsch hin verschieben mussten. Bei Mahler selber wurden an den Standorten die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen angepasst und aktualisiert, in den Büros wurde die Arbeit auf Präsenz und Homeoffice aufgeteilt, dort gilt das Rotationsprinzip. „Die Entwicklung ist von der Gesamtlage abhängig“, so Wenzky weiter. „Die Versorgungslage aus Italien, Spanien und Tschechien ist bisher gewährleitet, allerdings könnte die Lieferung aus Italien bald eingestellt werden. Aus den anderen Ländern ist davon nichts zu hören.“

  • Handwerkskammer Düsseldorf verzichtet zum jetzigen Zeitpunkt auf Versendung ihrer Beitragsbescheide: Die Handwerkskammer Düsseldorf hätte zum Ende März ihren jährlichen Beitragsbescheid versandt. Unter dem Eindruck der derzeitigen Situation haben Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung der HWK beschlossen, zum jetzigen Zeitpunkt davon Abstand zu nehmen. Kammerpräsident Andreas Ehlert: „Ausgerechnet jetzt, wo die Unsicherheit in den Unternehmen besonders groß ist und die betriebswirtschaftlichen Folgen der Alltagsbeschränkungen nicht absehbar sind, können wir den Mitgliedsunternehmen keine zusätzliche Kostenverpflichtung zumuten. Aus diesem Grund verschieben wir die Erhebung der Mitgliedsbeiträge um mehrere Monate. Wir werden eigentlich notwendige Investitionen zurückstellen und die Finanzierung der Handwerkskammer aus Rücklagen der Kammer sicherstellen. Oberstes Ziel muss jetzt sein: Keine weiteren Belastungen der Betriebe – im Gegenteil: Wir brauchen schnell liquiditätswirksame Entlastung durch die Politik. Wir selbst tragen mit der Verschiebung der Beitragserhebung unseren Teil dazu bei!“

  • Villeroy & Boch verschiebt die Hauptversammlung: Die Villeroy & Boch AG verschiebt die bislang für den 27. März 2020 in Merzig geplante ordentliche Hauptversammlung; sie soll an einem neuen Termin innerhalb der aktienrechtlich vorgesehenen Frist von acht Monaten des aktuellen Geschäftsjahres nachgeholt werden. Das hat der Vorstand des Unternehmens beschlossen. Grund für diese Entscheidung ist die sich stark ausbreitende Infektion mit dem Corona-Virus (Sars-CoV-2).

16. März 2020:

  • Modul 3 des Mobile Vertriebsberater Fliese verschoben: Aufgrund der Corona-Pandemie können das Modul 3 des Erfolgsprogramms Mobile Vertriebsberater Fliese – powered by F+P Fliesen und Platten nicht wie geplant vom 06. – 08.04.2020 sowie die optionale Zertifizierung am 09.04.2020 nicht durchgeführt werden. Durch die aktuellen gesetzlichen Verordnungen des Bundes und der Länder ist eine Durchführung aufgrund höherer Gewalt unmöglich. Neuer Termin: 26. - 28.05.2020, die Zertifizierung erfolgt am 29.05.2020.

10. März 2020:

  • Corona in Italien: Fliesenproduktion und Export laufen weiter: Nach der Bekanntgabe, dass nunmehr ganz Italien zur Sicherheitszone erklärt wurde, gelten in allen Regionen verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Die Produktion der italienischen Fliesenindustrie wird dadurch nicht beeinflusst. Mehr
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