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Impfmobil von MAN bringt Impfung zum Patienten

Wenn die Patienten nicht ins Impfzentrum kommen können, müssen Impfstoff und Arzt eben zu den Patienten – beispielsweise in Altenheime oder den ländlichen Raum. MAN Truck & Bus hat nach dem Corona-Testmobil jetzt in Zusammenarbeit mit Experten aus dem Gesundheitsbereich auch ein innovatives Impfmobil entwickelt. (Foto: MAN)

Das „eTGE“-Impfmobil mit Elektroantrieb von MAN (Foto: MAN)
Das „eTGE“-Impfmobil mit Elektroantrieb kann den Impfstoff gekühlt transportieren und medizinisches Personal mitnehmen. (Foto: MAN)

Das Fahrzeug auf Basis des vollelektrischen „MAN eTGE“ kann sowohl Impfstoff als auch medizinisches Personal direkt zu den Menschen transportieren. Gerade ältere Menschen sind häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt und können Impfzentren schwer erreichen. Hier setzt MAN mit seinem innovativen Fahrzeugkonzept an: Das „eTGE“-Impfmobil ist gezielt konzipiert für dezentrale Impfeinsätze mit Kühlboxen, Notfallausrüstung und Platz für bis zu sechs Personen, beispielsweise medizinisches Personal, das die Impfungen vor Ort vornehmen kann.

Zunächst kommt das Impfmobil im Raum Fürstenfeldbruck und Dachau zum Einsatz. Medizinisches Personal von MAN Truck & Bus des Standorts München begleitet und unterstützt darüber hinaus bei Bedarf die Impfteams der beiden Versorgungsärzte der Landkreise.

„Mit unseren Fahrzeugen leisten wir seit jeher einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft – sie sorgen dafür, dass die Supermarktregale voll sind, Menschen mit dem ÖPNV in die Arbeit kommen und Rettungskräfte und Feuerwehren ihrer wichtigen Aufgabe nachkommen können", hebt Andreas Tostmann, Vorsitzender des Vorstands von MAN Truck & Bus SE hervor. „Daher ist es für uns selbstverständlich auch die nationale Impfstrategie mit einem innovativen Fahrzeugkonzept zu unterstützen." Als mögliche Ziele für den dezentralen Impfeinsatz sieht Tostmann unter anderem Altenheime, Pflegedienste, Flüchtlingsunterkünfte und auch abgeschiedene Gegenden mit einer großen Entfernung zum nächsten Impfzentrum.

140 Kilometer Reichweite, Ladezeit 45 Minuten

Als batterieelektrisches Fahrzeug fährt der „eTGE“ lokal komplett emissionsfrei. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt dabei etwa 120 bis 140 Kilometer in der Praxis (115 Kilometer nach WLTP). Vollständig wieder aufgeladen wird der „eTGE“ in gut fünf Stunden an einer Wechselstrom-Wallbox mit 7,2 kW. Alternativ ermöglicht der Einsatz von Wechselstrom (40 kW) und CCS-Stecker das Schnellaufladen auf 80 Prozent Ladezustand in nur 45 Minuten. Zur Fahrzeugausstattung gehören neben den sechs Sitzplätzen für das medizinische Begleitpersonal unter anderem Kühlboxen, ein Notfall-Set, automatische Schiebetüren, Klimaanlage sowie Standklimaanlage und eine automatische Trittstufe.

Im Oktober hatte MAN bereits sein mobiles Coronavirus-Diagnostikfahrzeug vorgestellt.

www.mantruckandbus.com

12.02.2021

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