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Gründerlabor für neue digitale Handwerksservices

Neue Produkt- und Serviceideen aus Daten entwickeln – darum ging es bei der Smartwerkstatt der Handwerkskammer Düsseldorf. Mit „Design Thinking“ gingen die Teilnehmer auf die Suche nach zündenden Geschäftsmodellen. (Foto: HWK Düsseldorf)

Teilnehmer der Smartwerkstatt beim Brainstorming. (Foto: HWK Düsseldorf)
Teilnehmer der Smartwerkstatt beim Brainstorming. (Foto: HWK Düsseldorf)

Bei der Methode geht es um eine neue Sicht auf betriebliche Arbeitsabläufe und Produktionsgewohnheiten: Kleine Kompetenzteams aus Praktikern, Produktentwicklern, Programmierern und spezialisierten Betriebsberatern werten dabei Daten aus Sensoren, Aufnahmen oder aus dem Nutzerfeedback aus. Möglich macht Design Thinking die Digitalisierung des Unternehmens – denn dadurch werden die benötigten Daten erst leicht zugänglich und auszuwerten. Ziel ist, aus den Ergebnissen Ideen für neue Produkte und Services abzuleiten, die aus Anwendersicht überzeugen.

„Das Handwerk ist dafür prädestiniert, denn es leistet individuelle Problemlösung jeden Tag, bei jeder Aufgabenstellung“, erklärte Christoph Krause vom Kompetenzcenter Digitalisierung im Handwerk (Koblenz) den Teilnehmern einer Smartwerkstatt der Handwerkskammer im Rahmen der diesjährigen „StartUpWoche Düsseldorf“. Mehr als 50 Gründerinnen, Gründer und Beratungsexperten tauschten sich dort über Methodiken und Hilfsmittel wie das Business Model Canvas aus und entwickelten konkrete Ideen für datengetriebene Geschäftsmodelle – etwa zu der Frage, wie Kabelpläne mithilfe künstlicher Intelligenz künftig viel schneller endgeprüft und damit im Bauprozess abgehakt werden können.

www.hwk-duesseldorf.de

17.04.2019

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