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FUx: Leichter Rückgang – bei weiterhin hohem Niveau

Traditionell bittet die Redaktion von F+P Fliesen und Platten jedes Jahr Fliesenfachbetriebe, an einer Befragung für unseren Fliesen-Unternehmens-Index (FUx) teilzunehmen. Erstmals nach fünf Jahren ist der Gesamtwert des FUx gesunken. Grund zur Panik? Sicherlich nicht, denn bei dem Gesamtwert von 1,91 beurteilen die Betriebe die Geschäftslage im Jahr 2019 immer noch als gut bis sehr gut. (Abb.: F+P Fliesen und Platten)

Beurteilung der Geschäftslage im Fliesen-Unternehmens-Index (FUx) 2020 von F+P Fliesen und Platten (Abb.: F+P Fliesen und Platten)
84 Prozent der Befragten beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder sehr gut, 2018 waren es 92 Prozent. (Abb.: F+P Fliesen und Platten)

Die Geschäftslage im deutschen Handwerk bleibt auf Spitzenniveau – das war eine der zentralen Aussagen des Konjunkturberichts des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH) im Herbst 2019. Allerdings wurde hier bereits auf eine auch im Handwerk nachlassende Konjunkturdynamik hingewiesen. Das immer noch hohe Niveau unterstreichen auch die Zahlen und Bewertungen des FUx 2019, dennoch gab es im Vergleich zum Vorjahreswert einen Rückgang – die Abkühlung der Dynamik, wie im Bericht des ZDH bereits bemerkt, ist eingetroffen.

Nach fünf Jahren anhaltender Rekordwerte, die in der Note 1,53 für das Jahr 2018 gipfelten, war eine Stagnation beziehungsweise ein marginaler Rückgang in naher Zukunft zu erwarten. Diese Zukunft ist jetzt. Der Gesamtwert 2019 von immer noch guten 1,91 ist dabei aber noch weit entfernt von den lediglich befriedigenden Werten der 2010er-Jahre. Doch worin liegt der leichte Abschwung begründet? Ist es die oft zitierte Weisheit, dass nach einem Aufschwung der Abschwung folgt, oder sind die Auswirkungen der abgeschafften Meisterpflicht zu spüren? Deutlich ist, dass die Betriebe im Osten der Bundesrepublik die Gesamtlage noch weitaus positiver einschätzen, dort wurde die Bestnote 1,55 vergeben. Die Kollegen im Süden (1,78), Westen (2,09) und Norden (2,20) waren da weniger euphorisch.

Sie möchte mehr erfahren? Den vollständigen Bericht lesen Sie in der F+P-Ausgabe 4/2019.

25.03.2020

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