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Eurobaustoff Gesellschafterversammlung: „Wir haben Zukunft“

Europas umsatzstärkste Kooperation mittelständischer Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen hat sich in Köln getroffen, um über die Entwicklung der Branche zu sprechen. Ein Thema war die Zukunftsfähigkeit der Kooperation aus Sicht der Jungunternehmer. (Foto: Eurobaustoff)

Gesellschafterversammlung im Gürzenich in Köln (Foto: Eurobaustoff)
Die Gesellschafterversammlung fand im Gürzenich, der „Guten Stube“ Kölns, statt. (Foto: Eurobaustoff)

Mit einem klassisch-norddeutschen „Moin!“ eröffnete Boy Meesenburg, Aufsichtsrats-Vorsitzender der Kooperation, die Versammlung. Mehr als 400 Vertreter aus den derzeit 475 Gesellschafterhäusern waren nach Köln gekommen. Damit waren mehr als 91 Prozent der stimmberechtigten Gesellschafter vertreten.

Am Vormittag legte Jörg Hoffmann, Geschäftsführer der Kooperation, seinen ausführlichen Geschäftsbericht 2018 vor und gab bereits eine Hochrechnung für das erste Halbjahr 2019 ab. Demnach kann mit einer Verbesserung des zentralfakturierten Einkaufsvolumens um 9 Prozent gerechnet werden. Eurobaustoff-Geschäftsführer Hartmut Möller thematisierte die aktuelle Situation der Baubranche, die Arbeit in den Warenbereichen, die Reaktionen aus der Lieferindustrie, das alltägliche Kräftemessen aller Beteiligten und die sich daraus ergebende Notwendigkeit einer starken Fachhandelsgemeinschaft. Er machte deutlich, welche Konsequenzen dies zukünftig im Einkauf haben wird und welche Folgen im Verhältnis zu gelisteten Lieferanten.

Dr. Eckard Kern als Vorsitzender der Geschäftsführung nahm die Zukunft des mittelständischen Baufachhandels ins Visier und zeigte, welche Möglichkeiten der Eurobaustoff-Dienstleistungscampus den Gesellschaftern bietet. Als Meilensteine 2018 nannte er unter anderem die Integration der österreichischen BEZ-/Holz+Co-Gesellschafter, die Projektgruppe Logistik, die Neuausrichtung der Infokom und den Aufbau des B2X-Master-Klon. Als permanente Herausforderung sieht er die Überwindung der Informationsbarrieren innerhalb der Gesamtkooperation. Kein Standort sei gleich strukturiert und erwarte deshalb eine angemessene Dienstleistung bei stets gleicher Qualität.

Nach der Mittagspause beeindruckten die Jungunternehmer mit ihren differenzierten Betrachtungen zur Zukunftsfähigkeit der Kooperation.

www.eurobaustoff.de

05.07.2019

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